Palinuridae

Palinuridae
Palinuridae
Systematik
Überstamm: Häutungstiere (Ecdysozoa)
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse: Höhere Krebse (Malacostraca)
Ordnung: Zehnfußkrebse (Decapoda)
Teilordnung: Langustenartige (Palinuridea)
Familie: Palinuridae
Wissenschaftlicher Name
Palinuridae
Latreille, 1802

Die Langusten (Palinuridae) und Hummer (Nephropodidae) zählen zu den 40 Familien umfassenden Panzerkrebsen (Reptantia).

Inhaltsverzeichnis

Erscheinungsbild

Während der Hummer mit seinem starken Schwanz und zwei Scheren den Krebsen ähnelt, besitzen Langusten zwei lange Fühler. Die auch Ritterkrebse genannten Krebse werden im Allgemeinen bis zu 50 cm lang und 2 kg schwer. Sie besitzen ein schwach entwickeltes Scherenpaar und bewohnen felsige Küstenzonen. Im Ostatlantik und Mittelmeer lebt vor allem die sog. "Gewöhnliche Languste", die bis zu 8 kg schwer werden kann.

Im Larvenstadium gehört sie zum freitreibenden Plankton. Erst nach dem Larvenstadium werden die Krebse sesshaft, leben in felsigen Gegenden und nutzen Felshöhlungen und -nischen. Die Schale der Krebstiere entspricht einem äußeren Skelett und ist ein fester Panzer. Bis die Languste fangreif ist, dauert es ca. 2,5 Jahre, während dieser Zeit durchläuft das Tier 12 Larvenstadien.

Die europäische Languste ist zeit ihres Lebens rötlich, im Unterschied zu der rosafarbenen der Küste Mauretaniens und der grünen Languste im Golf von Guinea.

Kulinarische Bedeutung

Begehrt sind vor allem die eigentliche Languste Palinurus pencillatus und die Schmuck-Languste Palinurus ornatus. Beide erreichen Größen von 30 bis 45 cm (ohne Antennen) und maximal fünf kg Gewicht. Bei der lebenden Languste muss der kräftige Schwanz immer leicht gekrümmt sein. Langusten, deren Schwanz ausgestreckt ist, sind auch im gekochten Zustand nicht mehr genießbar. Das Fleisch der Languste ist meist trockener als das des Hummers. Beim Kochen wird die Languste rot.

Die im Handel angebotenen „Langustenschwänze“ stammen teilweise nicht von der Languste, sondern vom Kaisergranat, der wiederum in Frankreich als „langoustine“ bezeichnet wird.

Beispiele von Langustenarten

Zu den Arten der Langusten, die teilweise von großer kommerziellen Wichtigkeit sind, zählen unter anderem

Literatur

  • Schuhmacher/Hinterkircher: Niedere Meerestiere. BLV, München, Auflage 2002, ISBN 3-405-14854-5

Weblinks


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