Ramscheid

Ramscheid
Ramscheid
Gemeinde Hellenthal
Koordinaten: 50° 27′ N, 6° 24′ O50.4464194444446.39745568Koordinaten: 50° 26′ 47″ N, 6° 23′ 51″ O
Höhe: 568–648 m ü. NN
Einwohner: 242 (31. Dez. 2006)
Eingemeindung: 1. Jan. 1972
Postleitzahl: 53940
Vorwahl: 02448

Ramscheid ist ein Ortsteil der Gemeinde Hellenthal im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Ramscheid liegt südlich direkt an Hollerath. Am westlichen Ortsrand verläuft die Bundesstraße 265, direkt dahinter die Staatsgrenze zu Belgien. Das Dorf befindet sich an der westlich des Ortskerns gelegenen Scheiterhöhe (628 m ü. NN) mit dessen nordöstlichem Ausläufer Scheiterberg (604 m) im nördlichen Dorfteil; die höchste Stelle der Ortschaft liegt an der rund 1,7 km südwestlich gelegenen „Ramscheiderhöhe“: 648 m. Ursprünglich bestand Ramscheid aus zwei Orten: Ramscheid und Scheitert. Zwischen Ramscheid und Giescheid und damit jenseits des östlich am Ort vorbei fließenden Prether Bachs erhebt sich der Burgkopf (578 m ü. NN) mit den Resten einer mittelalterlichen Burg.

Kapelle, Burg

Die im alten Ortskern von Ramscheid stehende Kapelle St. Gangolfus auf 600 m ü. NN gehört zur Pfarre Hollerath. Der Westturm ist spätgotisch. In ihrem Turm hängt eine sehr alte, kleine Glocke mit der Inschrift: MARIA GRATIA PLENA DOMINUS TECUM ANNO DOMINI MCCCCXVIII (i.e. 1498). Vom Glöcklein geht die Sage, dass es aus der Burg des Burgkopf stammt. Im 18. Jahrhundert wurde eine Saalkirche angebaut, 1837 wurde das Dach erhöht. Die kleine Sakristei hat ein schiefergedecktes Satteldach. In der Kapelle steht ein neugotischer Schnitzaltar, der von der Firma Heinen in Hellenthal gefertigt wurde.

Quellen

  • Harald Herzog: Burgen und Schlösser. Köln 1989. ISBN 3-7927-1067-6
  • Walter Hanf: Heilige für alle Fälle; Eigenverlag 1997

Weblinks


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