Rankkletterer

Rankkletterer

Rankpflanzen sind Kletterpflanzen mit speziellen Rankorganen (Ranken), mit denen sie sich in der Natur an meist dünnen Zweigen festhalten, um in die Höhe wachsen zu können. In gebauter Umwelt übernehmen sogenannte Kletterhilfen, bzw. speziell "rankgerechte" Rankgerüste oder Rankhilfen aus schlanken Profilen, bspw. Draht, Schnur oder Stäben, diese Funktion. Für sicheren Halt ist die Querschnittsform der o.a. stützenden "Profile" weit weniger bedeutend, als ihr Umfang. Der Umfang jener Profile, aus denen eine geeignete Rankhilfe, bzw. ein Rankgerüst besteht, muss i. d. R. kleiner sein, als der aktive Teil einer Ranke lang ist.

Beispiele: Erbsen, Zierkürbis, Passionsblume, Clematis, Weinreben

Einige Rankpflanzen bilden Ranken aus, die nicht zwingend ein umfassbares Tragprofil benötigen. Sehr bekannt sind die Haftscheibenranken von Parthenocissus tricuspidata (Dreispitzige Jungfernrebe). Aber auch die Glockenrebe Cobea scandens findet Halt auf Flächen. Ihre filigran verzweigten Ranken verkrallen sich an Unebenheiten, z. B. an denen rauher Baumrinden.

Weblinks

Seiten der Fa. FassadenGrün mit äußerst umfangreichen Pflanzenbeschreibungen und Rankhilfen


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