Schönebecker Operettensommer

Schönebecker Operettensommer

Der Schönebecker Operettensommer ist eine seit 1997 auf der Freilichtbühne des Bierer Bergs bei Schönebeck jährlich stattfindende Operettenfestspielveranstaltung der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie.

Unter der Regie des Österreichers Thomas Enzinger und in der musikalischen Leitung von Musikdirektor Stefanos Tsialis (bis 2004) und Generalmusikdirektor Christian Simonis (ab 2005) entstanden bislang zehn Operetten-Inszenierungen. Bühnenbildner Toto schuf dem Open-Air-Ereignis ab 1997 mit fantasievollen Bühnen und aufwändigen Kostümen die Spielplätze. Von 1998 wirkte auch Volkher Häusler als Korrepetitor und Gastdirigent.[1]

Regisseur Thomas Enzinger trat in allen Inszenierungen auch als Schauspieler auf, wobei er sein Talent für die Komik der Rollen voll ausspielte. Das Solistenensemble setzt sich aus Sängerinnen und Sängern aus Deutschland und Österreich zusammen. Gestartet wurde 1997 mit Der Vetter aus Dingsda. Im 10. Jubiläumsjahr (2006) wird Die Fledermaus von Johann Strauß aufgeführt. Das Interesse der Bürger an den Festspielen ist groß: Jahr für Jahr erreicht der Schönebecker Operettensommer neue Besucherrekorde. 2006 findet erstmals eine Aufführung der aktuellen Fledermaus-Inszenierung speziell für Kinder statt. Zum 10. Schönebecker Operettensommer spielte die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie unter Leitung von Generalmusikdirektor Simonis mit den Solisten Elena Schreiber, Marion Bach, Michael Zabanoff und Frank Matthias eine Highlight-CD mit 13 Titeln aus allen bisher zu den Operetten-Festivals gezeigten Werken ein; das Booklet informiert über Geschichte und Akteure.

Inhaltsverzeichnis

Zuschauerentwicklung

Jahr Vorst. Zuschauer
1997 5 1564
2005 23 17535

Repertoire

Jahr Titel Operette
1997 1. Schönebecker Operettensommer „Der Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke
1998 2. Schönebecker Operettensommer „Im weißen Rößl“ von Ralph Benatzky
1999 3. Schönebecker Operettensommer „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller
2000 4. Schönebecker Operettensommer „Der Bettelstudent“ von Karl Millöcker
2001 5. Schönebecker Operettensommer „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach
2002 6. Schönebecker Operettensommer „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kalman
2003 7. Schönebecker Operettensommer „Wiener Blut“ von Johann Strauß
2004 8. Schönebecker Operettensommer „Frau Luna“ von Paul Lincke
2005 9. Schönebecker Operettensommer „Der Graf von Luxemburg“ von Franz Lehar
2006 10. Schönebecker Operettensommer „Die Fledermaus“ von Johann Strauß
2007 11. Schönebecker Operettensommer „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar
2008 12. Schönebecker Operettensommer „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauß
2009 13. Schönebecker Operettensommer „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmán
2010 14. Schönebecker Operettensommer „Pariser Leben“ von Jacques Offenbach
2011 15. Schönebecker Operettensommer „Madame Pompadour“ von Leo Fall

Einzelnachweise

  1. Majestätische Bühne für den Grafen

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем решить контрольную работу

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Frohse — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Schönebeck/Elbe — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Schönebeck an der Elbe — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Schönebeck (Elbe) — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Bierer Berg — Bismarckturm auf dem Bierer Berg Bismarckdenkmal …   Deutsch Wikipedia

  • Liste von Musikfestivals — Dieser Artikel listet Musikfestivals auf. Name Genre Ort Besucher seit weitere Infos Aalener Jazzfest Jazz Deutschland, Baden Württemberg, Aalen 000000000015000.000000000015.000 seit 1990 Abifestival Rock, Indie Deutschland, Niedersachsen, Lingen …   Deutsch Wikipedia

  • Volkher Häusler — (* 14. August 1958 in Krumbach (Schwaben)) ist ein deutscher Dirigent und Kirchenmusiker. Er ist künstlerischer Leiter des MendelssohnKammerChors Berlin. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 1.1 München 1.2 Berlin …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”