Sengkofen

Sengkofen


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mintraching
Mintraching
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mintraching hervorgehoben
48.95194444444412.245833333333335Koordinaten: 48° 57′ N, 12° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Höhe: 335 m ü. NN
Fläche: 53,87 km²
Einwohner: 4706 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93098
Vorwahl: 09406
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 170
Gemeindegliederung: 19 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Friedenstraße 2
93098 Mintraching
Webpräsenz:
Bürgermeister: Kurt Senft

Mintraching ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Regensburg.

Zur Gemeinde gehören die Ortschaften Allkofen, Auhof, Aukofen, Gengkofen, Leiterkofen, Mangolding, Mintraching, Moosham, Neuallkofen, Rempelkofen, Roith, Rosenhof, Scheuer, Schwaighof, Sengkofen, Siffkofen, St. Gilla, Tiefbrunn und Wolfskofen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

  • Mintraching:

Der Ort Mintraching wurde bereits 768 als Muntrihhinga erstmals erwähnt. Es wurden jedoch hier auch Siedlungsspuren der ältesten Bauernkultur Mitteleuropas entdeckt. Bei der Herzogmühle wurden Spuren einer römischen Villa rustica gefunden. Es wurde von Bajuwaren besiedelt (die Endung -ing bedeutet, dass sich dort germanische Stämme dauerhaft niederließen). Gemäß Urkunden aus dem Jahre 1148 gehörte der Ort damals zum Kloster Niederaltaich. Das Kloster blieb bis zur Säkularisation 1803 wichtiger Grundherr im Ort.

  • Mangolding:

Als Managoltingen wird es erstmals 1010 in einer Schenkungsurkunde der Kaiser Heinrichs II an das Kloster Niederalteich urkundlich erwähnt, obwohl die Siedlung älter sein dürfte. Im 13. Jahrhundert entstand das Wasserschloss Heidau, das ab 1210 bis zu seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg als Landespflegschaftsgericht diente. Die Galgen befanden sich in der Südwestecke. 1455 und 1456 wird der Ort durch Kriege stark zerstört.

Kirchen

Die Ortsmitte Mintraching wird durch die Pfarrkirche St. Mauritius (erbaut Ende des 17. Jahrhunderts, Seitenaltäre von 1730) und die Kapelle St. Leonhard (erbaut im Pestjahr 1713) geprägt. Die Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert besitzt eine klassizistische Ausstattung und eine Spiegeldecke. Neben dem Hochaltar jüngeren Datums stehen die Figuren des Heiligen Johannes Nepomuk und des Heiligen Franz Xaver aus der Barockzeit. Bemerkenswert sind auch die Holzfiguren aus dem 18. Jahrhundert Im Pfingstwinkel nahe dem Ort befindet sich ein Pestgrab mit 43 Toten aus dem Pestjahr 1713.

Literatur

  • Herbert Folger: Mintraching. Dorf- und Pfarrgeschichte 768–1968 (= Festschrift zur 1200-Jahrfeier der Gemeinde Mintraching 768–1968). Kallmünz 1968
  • Monika Seidel: Mintraching. Heimatgeschichte in Wort und Bild. Horb am Neckar 1998

Weblinks


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