Südlicher Weißwangen-Schopfgibbon

Südlicher Weißwangen-Schopfgibbon
Südlicher Weißwangen-Schopfgibbon
Weisswangengibbon.jpg

Südlicher Weißwangen-Schopfgibbon (Nomascus siki)

Systematik
Unterordnung: Trockennasenaffen (Haplorhini)
Teilordnung: Altweltaffen (Catarrhini)
Überfamilie: Menschenartige (Hominoidea)
Familie: Gibbons (Hylobatidae)
Gattung: Schopfgibbons (Nomascus)
Art: Südlicher Weißwangen-Schopfgibbon
Wissenschaftlicher Name
Nomascus siki
(Delacour 1951)

Der Südliche Weißwangen-Schopfgibbon (Nomascus siki) ist eine Primatenart aus der Familie der Gibbons (Hylobatidae). Bis vor kurzem galt er als Unterart des (Nördlichen) Weißwangen-Schopfgibbons.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Wie bei allen Schopfgibbons unterscheiden sich die Geschlechter deutlich in der Fellfärbung. Die Männchen sind überwiegend schwarz gefärbt, haben jedoch schmale weiße Flecken an den Wangen. Von ihren nördlichen Verwandten unterscheiden sie sich darin, dass auch die Ober- und die Unterlippe von weißem Fell umgeben ist, wodurch oft nur ein kleiner schwarzer Fleck am Kinn erkennbar bleibt. Die Färbung der Weibchen variiert hingegen von gelbgrau bis hellbraun, an der Oberseite des Kopfes weisen sie einen schmalen schwarzen Fleck auf.

Verbreitung und Lebensweise

Südliche Weißwangen-Gibbons leben im südlichen Laos und im mittleren Vietnam, der Mekong bildet die Westgrenze ihres Verbreitungsgebietes. Im Süden überschneidet sich ihr Verbreitungsgebiet mit dem der Gelbwangen-Schopfgibbons, hier kommt es vermutlich auch zu Hybridisierungen. Wie alle Gibbons sind die Waldbewohner, die selten auf den Boden kommen.

Über die Lebensweise dieser Art ist kaum etwas bekannt, vermutlich stimmt sie mit der der übrigen Schopfgibbons überein. Wie diese leben sie vermutlich in monogamen Paaren, die ihr Revier mit Duettgesängen kennzeichnen, und ernähren sich vorwiegend von Früchten. Auch der Bedrohungsgrad dieser Art ist nicht bekannt.

Literatur

Weblinks


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