Bardill

Bardill
Linard Bardill

Linard Bardill (* 16. Oktober 1956 in Chur) ist ein Schweizer Theologe, Liedermacher und Schriftsteller.

Linard Bardill wuchs in Cazis auf, wo schon in frühen Jahren seine Stimme im Kirchenchor Cazis geschult wurde. Auf Empfehlung seiner damaligen Kircherchor-Leiterin begann er im Alter von 13 Jahren an Hochzeiten und Familienfeiern aufzutreten. Im Alleingang nahm er einige Jahre später seine erste Schallplatte Meine Wege führen zu den Dichtern auf. Diese war eigentlich nur für den Familienkreis gedacht, darauf enthalten waren aber bereits einige Stücke, die später auf der veröffentlichen Platte Lieder verbrannter Dichter (1988) erschien. Darauf enthalten waren Gedichte von bekannten Dichtern, die Linard Bardill musikalisch untermalte. Seit seinem Erfolg Luege was der Mond so macht widmet er sich vor allen Dingen Kinderliedern, erschienen sind seither aber auch drei CDs, die sich an Erwachsene richten.

Seine Werke sind zum Teil in rätoromanischer Sprache geschrieben und umfassen auch Kinder- und Jugendbücher.

Das Atelierhaus von Linard Bardill in Scharans wurde von dem Bündner Architekten Valerio Olgiati erbaut (2007).

Werke

  • Nachtgesichte. Lyrik, Bern 1984
  • Tamangur. CD mit Texten von Men Rauch und Peider Lansel, Zytglogge 1996
  • Fortunat Kauer. Roman (Deutsch und Rumantsch grischun), Bern 1998
  • Das geheimnisvolle Buch. Aus dem Rucksack von Andri. Kinderbuch, Bern 1998
  • Das gelbe Ding. Kinderbuch mit Illustrationen von Miriam Monnier, Gossau 2001
  • Ro und die Windmaschine. Jugendroman, Gossau 2001
  • Ro und Gambrin. Jugendroman, Gossau 2002
  • Die Baumhütte Falkenburg. Kinderbuch mit Illustrationen von Miriam Monnier, Gossau 2002
  • Ro Ramusch. Jugendroman, Gossau 2003
  • Beltrametti kann nicht schlafen. Kinderbuch mit Illustrationen von Miriam Monnier, Gossau 2003
  • Doppelhas-Geschichten

Auszeichnungen

Weblinks


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