Waidmannslust

Waidmannslust

Waidmannslust
Ortsteil von Berlin

Frohnau Heiligensee Konradshöhe Tegel Hermsdorf Lübars Waidmannslust Märkisches Viertel Wittenau ReinickendorfWaidmannslust auf der Karte von Reinickendorf
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 36′ 24″ N, 13° 19′ 15″ O52.60666666666713.3208333333337Koordinaten: 52° 36′ 24″ N, 13° 19′ 15″ O
Einwohner 10.022 (30. Juni 2008)
Eingemeindung 1. Okt. 1920
Postleitzahl 13469
Ortsteilnummer 1207
Gliederung
Verwaltungsbezirk Reinickendorf
Ortslagen
  • Cité Foch
  • Schwarzwald-Siedlung
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Waidmannslust ist ein Ortsteil des Bezirk Reinickendorf von Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Ortsteil Waidmannslust liegt westlich von Lübars und wird durch den Waidmannsluster Damm in zwei Bereiche geteilt.

Ortslagen
  • Waidmannslust
    • Cité Foch
    • Schwarzwald-Siedlung (Rollberge Siedlung)

Geschichte

Waidmannslust geht auf eine Villenkolonie zurück, die auf den 1875 durch den Förster und Gastwirt Ernst Bondick erworbenen Ländereien gegründet wurde.

1884 erhielt die Kolonie einen eigenen Haltepunkt, der heute von den S-Bahn-Linien S1 und S85 bedient und im bahnamtlichen Betriebsstellenverzeichnis als BWAI geführt wird. In den Jahren zwischen 1908 und 1912 wurde die Strecke auf ihr heutiges Niveau hochgelegt.

S-Bahnhof Waidmannslust

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf einem ehemaligen Industriegelände nahe dem S-Bahnhof ein Wohngebiet für die Angehörigen der französischen Alliierten gebaut. Dieses – als Cité Foch bezeichnete – Wohngebiet besteht aus etwa 80 Gebäuden mit über 780 Wohnungen. Nach dem Abzug der Franzosen wurden die Gebäude saniert und sollten hauptsächlich Bundesbeamten mit ihren Familien zur Verfügung gestellt werden. Ein großer Teil der Wohnungen, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben verwaltet werden, steht nach wie vor leer, die zugehörige Schwimmhalle verfällt und soll abgerissen werden, die Zukunft des zentralen Einkaufszentrums ist ungewiss. Lediglich die Straßennamen wie Avenue Charles de Gaulle, Allee Marie Curie oder Rue Montesquieu und die – für Frankreich typischen – blauen Straßenschilder mit weißer Schrift erinnern noch an die ehemalige Nutzung.

Literatur

  • Klaus Schlickeiser: Waidmannslust, Vom Wirtshaus zum Ortsteil Reinickendorfs, Förderkreis für Bildung, Kultur und internationale Beziehungen Reinickendorf e.V., Berlin 2000, ISBN 3-927611-15-8
  • Gustav Sichelschmidt: Nordberlin in alten Ansichten, Europäische Bibliothek Zaltbommel/Niederlande, ISBN 90-288-3099-5
  • Manfred Mendes: Leben in Waidmannslust, Geschichten, Episoden, Berichte, Bilder, Mendes Eigenverlag, Berlin 2004

Weblinks



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