Woelfle

Woelfle

Marcus Adrian Woelfle (* 1. Februar 1964 in München) ist ein deutscher Jazz-Autor, Jazz-Journalist und Jazz-Violinist.

Woelfle – Sohn einer Italienerin und eines Bayern- studierte Literaturwissenschaften und wurde danach Journalist. Seit 1993 arbeitete er als Hörfunkjournalist für die „Jazz Welle Plus“ und „LORA München“ und ab 1997 für den Bayrischen Rundfunk („Jazztime“, „Radiojazznacht“, „All That Jazz“). Er ist Redakteur der „Jazzzeitung“ und schreibt daneben u. a. für Rondo Magazin, Jazz thing, die Neue Musikzeitung, Jazz Podium. Beim Platten-Label ZYX Music gibt er die „Birthday Celebration“ Serie über Jazzmusiker heraus. Er ist Autor eines Jazzlexikons und z. B. von Hörbüchern über Chet Baker, Charles Mingus, Thelonious Monk. Für das Münchner Kammerorchester schreibt er Programmhefte.

Er spielt seit den 1990er Jahren Jazz-Violine in einem eigenen „Marcus-Woelfle-Quartett“ (unter dem Motto „From Swing to Bop“). Seit 2002 spielt er im Duo mit dem Akkordeon Spieler Gianni Coscia. Neben Violine spielt er auch Bratsche. Woelfle komponiert auch und führt seine Kompositionen mit seinem Quartett und mit der 2000 gegründeten Combo „Der abentheuerliche Violinissimus“ auf. Er tritt mit dem Schriftsteller Joseph von Westphalen, macht Theatermusik, spielt Zigeuner Swing mit „Ferry´s Hot Club“, spielt Kompositionen von Joschi Schumann mit „Jazzczyk“, sucht die Begegnung mit Alter Musik mit dem Jazz-Pianisten Christian Ludwig Mayer und Weltmusik mit „Embryo“, etwa mit dem chinesischen Erhu-Spieler Xizhie Nie.

Seit 2000 leitet er die „Internationalen Musiktage Kloster Schlehdorf“. Er ist Mitglied der Jury des „Preises der deutschen Schallplattenkritik“. Woelfle lebt in München.

Werke

  • Marcus Woelfle: Das kleine Jazz-Lexikon. Compact Verlag, München 1995, ISBN 3-8174-3275-5.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем решить контрольную работу

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Marcus Woelfle — Marcus Adrian Woelfle (* 1. Februar 1964 in München) ist ein deutscher Jazz Autor, Jazz Journalist und Jazz Violinist. Woelfle – Sohn einer Italienerin und eines Bayern studierte Literaturwissenschaften und wurde danach Journalist. Seit 1993… …   Deutsch Wikipedia

  • Coleman Hawkins — im Spotlite Club, etwa September 1947. Fotografie von William P. Gottlieb …   Deutsch Wikipedia

  • Eddie Lockjaw Davis — mit Sweets Edison in der Village Jazz Lounge in Walt Disney World Eddie „Lockjaw“ Davis, auch genannt Jaws oder Lock, (* 2. März 1922[1] in New York als Edward Davis; † 3 …   Deutsch Wikipedia

  • Byas — Don Byas (* 21. Oktober 1912 in Muskogee, Oklahoma als Carlos Wesley Byas, † 24. August 1972 in Amsterdam) war ein Jazz Tenorsaxophonist. Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Sein Leben 2.1 …   Deutsch Wikipedia

  • Don Byas — 78er Schellack Platte von Don Byas auf Savoy Records: „Worried and Blue“ (28. Juli 1944), B Seite von „Griffin’ And Jivin’“ Don Byas (* 21. Oktober 1912 in Muskogee, Oklahoma als Carlos Wesley Byas; † 24. August 1972 in Amsterdam …   Deutsch Wikipedia

  • Christian Ludwig Mayer — (* 21. März 1974 in Kempten) ist ein deutscher Pianist und Komponist in den Bereichen Third Stream, Jazz, Swing[1], Neuer Musik, Theatermusik und Crossover. In den letzteren Fällen ist er auch häufig als Akkordeonist und… …   Deutsch Wikipedia

  • Blutkrebs — Klassifikation nach ICD 10 C90.1 Plasmazellenleukämie C91 Lymphatische Leukämie C92 Myeloische Leukämie …   Deutsch Wikipedia

  • Fables of Faubus — ist eine Jazzkomposition von Charles Mingus. Inhaltsverzeichnis 1 Der Titel 2 Auswahl Diskografie 3 Literatur/Quellen 3.1 Einzelnachweise …   Deutsch Wikipedia

  • Haitian Fight Song — ist eine Jazzkomposition von Charles Mingus. Inhaltsverzeichnis 1 Der Titel 2 Auswahl Diskografie 3 Literatur/Quellen 4 Einzelnachweise …   Deutsch Wikipedia

  • Knochenmarkkrebs — Klassifikation nach ICD 10 C90.1 Plasmazellenleukämie C91 Lymphatische Leukämie C92 Myeloische Leukämie …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”