Wolfgang Vogel (SPD)

Wolfgang Vogel (SPD)

Wolfgang Vogel (* 22. Juni 1950 in Nürnberg) ist ein bayerischer Politiker (SPD) und war Mitglied des Bayerischen Landtags.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach den Abitur am Ohm-Gymnasium Erlangen im Jahr 1969 studierte Vogel Wirtschaftswissenschaften und Geografie auf Lehramt an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Ab 1974 arbeitete er als wissenschaftliche Hilfskraft am selben Institut. Von 1975 bis 1977 legte Vogel seine Seminarausbildung in Regensburg bzw. Hof ab. 1977 begann Vogel mit seiner Tätigkeit als Gymnasiallehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach (bis 1998). 1997 wurde er zum Studiendirektor ernannt.

Wolfgang Vogel ist geschieden.

Politik

Vogel ist seit 1969 Mitglied der SPD. Von 1997 bis 2003 war Vogel Kreisvorsitzender der SPD Erlangen. Seit 1996 gehört er dem Erlanger Stadtrat an.

1998 wurde Wolfgang Vogel kurzfristig als Kandidat im Stimmkreis Erlangen-Stadt nachnominiert, nachdem der amtierende SPD-Landtagsabgeordnete und dort als Direktkandidat aufgestellte Karl-Heinz Hiersemann verstorben war. Wolfgang Vogel zog über die Wahlkreisliste Mittelfranken in den Landtag ein und wurde 2003 über diese wiedergewählt. Im Landtag war er stellvertretender Ausschussvorsitzender im Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur. Er war außerdem Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Hochschulpolitik. Bei der Landtagswahl 2008 wurde er nicht wieder gewählt.

2002 kandidierte Wolfgang Vogel für das Amt des Oberbürgermeisters in Erlangen, verlor aber bereits im ersten Wahlgang gegen Siegfried Balleis (CSU).

Vogel ist Mitglied des SPD-Kabaretts „Hohn und Spott“.

Politische Positionen

Innerhalb der SPD-Landtagsfraktion wird Vogel zu den Parteilinken gezählt; auch er selbst bezeichnet sich als Linker. Vogel war maßgeblich daran beteiligt, dass sich die SPD-Landtagsfraktion gegen Studiengebühren aussprach. In der Debatte um ein neues bayerisches Hochschulgesetz (beschlossen 2006) trat Vogel unter anderem für eine stärkere Beteiligung der Studierenden und des akademischen Mittelbaus in den Gremien der Hochschulen ein. Dies wurde im Gesetzentwurf der SPD-Landtagsfraktion verankert, der allerdings abgelehnt wurde.

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