Working Girl

Working Girl
Filmdaten
Deutscher Titel: Die Waffen der Frauen
Originaltitel: Working Girl
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1988
Länge: 109 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Mike Nichols
Drehbuch: Kevin Wade
Produktion: Robert Greenhut, Laurence Mark, Douglas Wick
Musik: Carly Simon
Kamera: Michael Ballhaus
Schnitt: Sam O'Steen
Besetzung

Die Waffen der Frauen (Originaltitel: Working Girl) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1988. Der Regisseur war Mike Nichols, das Drehbuch schrieb Kevin Wade. Die Hauptrollen spielten Harrison Ford, Sigourney Weaver und Melanie Griffith.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Tess McGill (Melanie Griffith) wohnt auf Staten Island und arbeitet in einem Maklerbüro im Financial District in Manhattan in New York City. Sie fährt täglich mit einer Fähre zur Arbeit; am Anfang des Films wird ihr Arbeitsweg zum Klang des Songs Let the River Run gezeigt. Tess ist ehrgeizig und impulsiv; als sie trotz guter Ausbildung bei der Beförderung übergangen wird, beleidigt sie einen Kollegen (Bob den Devisenhändler). McGill bekommt von der Personalmanagerin des Unternehmens (Olympia Dukakis) ihre letzte Chance: Sie soll für Katharine Parker (Sigourney Weaver) als Assistentin arbeiten. Diese schärft Tess ein, sie würde auf Teamarbeit und ein gemeinsames Fortkommen beider Frauen setzen.

Tess entwickelt einen Plan, wie die geplante Fusion des Konzerns von Oren Trask (Philip Bosco) mit einem Radiosender vollzogen werden könnte. Sie ertappt zur selben Zeit ihren Freund beim Seitensprung und zieht von ihm weg. Dabei wird sie von ihrer Freundin Cyn (Joan Cusack) unterstützt.

Als Parker zum Skiurlaub in den Rocky Mountains verreist, bricht sie sich ein Bein und landet im Krankenhaus. Aus ihrem Krankenzimmer, welches zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Krankenhaus wurde, ruft sie Tess an und bittet sie, auf ihre Wohnung aufzupassen. Tess stellt dabei fest, dass Parker die Idee von Tess ihrem Freund und Geschäftspartner Jack Trainer (Harrison Ford) als eigene vorgestellt hatte. McGill lernt Jack Trainer kennen und gemeinsam mit ihm arbeitet Sie an der Transaktion. Eigentlich wollte Oren Trask eine Fernsehstation kaufen, Tess und Jack schleichen sich in die Hochzeitsparty seiner Tochter ein; dort überzeugt Tess Trask, die Pläne zu ändern.

Parker kommt nach New York zurück und wird von Tess, die einige Gepäckstücke tragen muss, vom Hubschrauberlandeplatz abgeholt und in die Wohnung gebracht. Tess eilt zu einer entscheidenden Besprechung und lässt ihr Notizbuch in Katharines Wohnung. Diese entdeckt die Vorbereitungen, kommt zur Sitzung und stellt Tess als ihre Sekretärin bloß. Sie behauptet, auf die Ideen gekommen zu sein, die McGill gestohlen haben sollte. Tess wird entlassen, kann aber durch die Kenntnis der Hintergrundinformationen Trask überzeugen, die wahre Ideengeberin zu sein. Trask bewundert McGills Mut und stellt sie ein, gleichzeitig verspricht er, mit seinem Einfluss für die Entlassung von Parker zu sorgen. Tess und Jack ziehen zusammen.

Am ersten Arbeitstag denkt Tess, sie wäre wieder als Sekretärin beschäftigt; zu ihrer Überraschung stellt sie fest, dass sie für Trask als Managerin arbeitet. Erfreut ruft sie Cyn an und berichtet darüber.

Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „hintergründiges soziales Märchen aus der von Männern dominierten Finanzwelt New Yorks, das in der Perfektion von Regie und Darstellern an klassische Komödienvorbilder“ erinnere.

Auszeichnungen

Der Film gewann für den Titelsong Let the River Run, gesungen von Carly Simon, den Filmpreis Academy Award. Er wurde für den gleichen Preis in weiteren Kategorien nominiert, darunter Bester Film (Douglas Wick), Beste Hauptdarstellerin (Melanie Griffith), Beste Nebendarstellerin (Joan Cusack und Sigourney Weaver) sowie Beste Regie (Mike Nichols).

Melanie Griffith, Sigourney Weaver und die Autorin des Songs Let the River Run Carly Simon gewannen den Golden Globe Award, mit dem der Film als Beste Komödie ebenfalls ausgezeichnet wurde. Mike Nichols als Regisseur und Kevin Wade als Drehbuchautor wurden für den Golden Globe nominiert.

Für den britischen Filmpreis BAFTA erhielt der Film Nominierungen in den Kategorien Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin und Beste Filmmusik.

Carly Simon gewann den Grammy Award. Joan Cusack gewann den American Comedy Award.

Weblinks


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