Zoran Barisic

Zoran Barisic
Zoran Barisic
ZoranBarisicB.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 22. Mai 1970
Geburtsort WienÖsterreich
Position Mittelfeldspieler
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1989–1991
1991–1992
1992–1993
1993–1997
1997
1997–2002
2002–2004
2004–2005
Wiener Sport-Club
Favoritner AC
VfB Mödling
SK Rapid Wien
FC Linz
FC Tirol Innsbruck
VfB Admira Wacker Mödling
SC Eisenstadt
55 0(4)
35 0(8)
35 0(6)
83 (11)
13 0(0)
99 (13)
19 0(0)
26 0(5)
Nationalmannschaft
1999 Österreich 1 0(0)
Stationen als Trainer
2006–2009
2009–2011
2011
2011–
SK Rapid Wien (Co-Trainer)
AKA Rapid Wien
SK Rapid Wien
SK Rapid Wien Amateure
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Zoran „Zoki“ Barisic (* 22. Mai 1970 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler auf der Position eines Mittelfeldspielers und momentan Trainer der SK Rapid Wien Amateure.

Inhaltsverzeichnis

Vereinskarriere

Barisic gab sein Debüt in der Bundesliga im Jahr 1989 für den Wiener Sport-Club. Nachdem die Dornbacher während dieser Zeit sportlich und finanziell ins Trudeln gerieten verließ der Mittelfeldspieler den Verein nach dem Abstieg in die zweite Liga und wechselte zum Favoritner AC, einem Klub der ebenfalls in der 2. Division der Bundesliga spielte. Nachdem Barisic den Aufstieg in die erste Liga mit der Mannschaft knapp verpasste, verließ er die Favoritner bereits nach einer Saison und ging nach Niederösterreich zum VfB Mödling, der seinerseits zuvor den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hatte. Obwohl Zoran Barisic mit dem damaligen Erstdivisionär durchaus Erfolge verzeichnen konnte und sich auch für die neugeschaffene Zehnerliga qualifizierte, hielt es ihn aber auch in Mödling nur ein Jahr.

1993 wechselte er zu SK Rapid Wien und erspielte sich bald einen Stammplatz in der Kampfmannschaft. 1995 gewann er mit den Hütteldorfern den österreichischen Pokalbewerb und ein Jahr später feierte er mit dem österreichischen Rekordmeister auch deren ersten Meistertitel seit 1988. Zoran Barisic hatte auch bei den Erfolgen der „legendären“ Mannschaft der Saison 1995/96 einen großen Anteil und zählte neben den damaligen Stars wie Trifon Ivanov und Carsten Jancker zu den verlässlichsten Spielern seines Teams. Mit Rapid gewann er nicht nur den 30. Meistertitel der Hütteldorfer in deren Vereinsgeschichte, sondern spielte sich mit der Erfolgsmannschaft mit Siegen über Sporting Lissabon, Dynamo Moskau und Feyenoord Rotterdam bis ins Finale des Europapokals der Pokalsieger, das nach einer äußerst guten Leistung seiner Mannschaft mit 0:1 gegen Paris St. Germain nur knapp verloren ging.

Nach der Qualifikation zur Champions League verließ Barisic den SK Rapid und ging für einige Monate in die oberösterreichische Hauptstadt zum FC Linz. Nach der Liquidierung des Traditionsvereins durch Fusion mit dem LASK Linz zog es den Wiener zum FC Tirol Innsbruck. Mit den Innsbruckern feierte er unter Trainer Kurt Jara drei Meistertitel in Folge und schaffte 1999 sogar 1x den Sprung in die Nationalmannschaft. 2002 wechselte Zoki, auf Grund der Auflösung des Vereins, wieder zurück zum inzwischen fusionierten VfB Admira Wacker Mödling. 2004/05 spielte Zoran Barisic in der Regionalliga Ost für den burgenländischen Verein SC Eisenstadt. 2005 organisierte Barisic, der zwar die A-Trainer-Lizenz, aber noch nicht die UEFA-Profi Lizenz besitzt, sein erstes Fußballjugendcamp für zehn bis 14jährige Nachwuchskicker auf der Sportanlage des Wiener Oberligavereins Hellas Kagran.

Trainerkarriere

Im September 2006 wurde Barisic von Rapids damaligem Sportdirektor Peter Schöttel zum Co-Trainer unter dem ebenfalls neu verpflichteten Trainer Peter Pacult bestellt. Nach Differenzen zum Start der Spielzeit 2009/10 ließ ihn Pacult durch den von ihm präferierten Leopold Rotter ersetzen, woraufhin er als Trainer in die Jugendakademie des Vereins wechselte.[1]

Nach der fristlosen Kündigung von Pacult im April 2011[2] übernahm er interimistisch dessen Traineramt beim SK Rapid Wien.[3]

Abseits vom Fußball

Abseits vom Fußball gründete Zoran Barišić 1998 die Kuba Rohstoffe AG, ein Handelsunternehmen für Südosteuropa an dem er auch heute noch zu einem Drittel beteiligt ist. Daneben betreibt er das Einrichtungshaus „Artificium“.

Titel und Erfolge

Einzelnachweise

  1. Anti-Pacult-Parolen zum Rapid-Trainingsauftakt kleinezeitung.at, abgerufen am 11. April 2011
  2. Ein neuer Anfang: Veränderungen in Hütteldorf skrapid.at, abgerufen am 11. April 2011
  3. Interimstrainer: Zoran Barisic skrapid.at, abgerufen am 11. April 2011

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужна курсовая?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Zoran Barisic — Biographie …   Wikipédia en Français

  • Zoran — (kyrillisch: Зоран) ist ein männlicher Vorname, der überwiegend bei den Südslawen verbreitet ist. Herkunft Der Name Zoran kommt vom Wort zora und bedeutet auf Deutsch Morgendämmerung. Namensträger Zoran Barisic, ehemaliger österreichischer… …   Deutsch Wikipedia

  • Barisic — ist der Familienname folgender Personen: Andrew Barisic (* 1986), australischer Fußballspieler Zoran Barisic (* 1970), österreichischer Fußballspieler Siehe auch: Barišić Diese Seite ist eine …   Deutsch Wikipedia

  • SK Rapid Wien — SK Rapid Voller Name Sportklub Rapid Wien Ort Wien Gegründet …   Deutsch Wikipedia

  • Erster Wiener Arbeiter-Fußball-Club — SK Rapid Voller Name Sportklub Rapid Ort Wien Hütteldorf Gegründet September 1898 8. Jänner 1899 …   Deutsch Wikipedia

  • Pfarrwiese — SK Rapid Voller Name Sportklub Rapid Ort Wien Hütteldorf Gegründet September 1898 8. Jänner 1899 …   Deutsch Wikipedia

  • Rapid Wien — SK Rapid Voller Name Sportklub Rapid Ort Wien Hütteldorf Gegründet September 1898 8. Jänner 1899 …   Deutsch Wikipedia

  • SK Rapid — Voller Name Sportklub Rapid Ort Wien Hütteldorf Gegründet September 1898 8. Jänner 1899 …   Deutsch Wikipedia

  • Sportclub Rapid — SK Rapid Voller Name Sportklub Rapid Ort Wien Hütteldorf Gegründet September 1898 8. Jänner 1899 …   Deutsch Wikipedia

  • Sportklub Rapid — SK Rapid Voller Name Sportklub Rapid Ort Wien Hütteldorf Gegründet September 1898 8. Jänner 1899 …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”