Äugst

Äugst
Aeugst am Albis
Wappen von Aeugst am Albis
Basisdaten
Kanton: Zürich
Bezirk: Affoltern
BFS-Nr.: 0001Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde
PLZ: 8914
Koordinaten: (679205 / 235736)47.2677738.485278696Koordinaten: 47° 16′ 4″ N, 8° 29′ 7″ O; CH1903: (679205 / 235736)
Höhe: 696 m ü. M.
Fläche: 7.87 km²
Einwohner: 1704
(31. Dezember 2007)[1]
Website: www.aeugst-albis.ch
Karte
Karte von Aeugst am Albis

Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Wartung/Pixel

Aeugst am Albis (bis 1976 offiziell Aeugst genannt) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Blasonierung

In Silber ein kauerndes rotes Eichhörnchen, an einer goldenen Nuss nagend

Geographie

Aeugst und die dazu gehörenden Weiler Aeugstertal, Müliberg und Habersaat liegen beinahe kreisförmig um den bewaldeten Aeugsterberg 829 m ü.M. herum. An diesem vorbei zwängt sich die Reppisch durch das obere Reppischtal nach Birmensdorf. Der Türlersee, welchem die Reppisch entspringt, ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet und liegt zum grössten Teil auf dem Gemeindegebiet von Aeugst.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1454 ca. 50
1695 408
1800 573
1900 607
1940 538
1990 1230

Wirtschaft

Neben der Landwirtschaft hatte sich im Aeugstertal vor allem im 19. Jahrhundert etwas Textilindustrie angesiedelt. Mit der Bedeutung der Wasserkraft als Energiequelle, verlor auch der Standort an Anziehungskraft. Heute ist Aeugst eine ländliche Agglomerationsgemeinde von Zürich.

Geschichte

Erste Siedlungen im Gemeindegebiet war Aeugst, damals Ousta welches 876/887 erstmals fassbar wird. Das heute nicht mehr bestehende Borsikon wird als Porsinchova im Jahr 883 erwähnt. Seit dem Jahr 1512 gehört Aeugst zur Vogtei Knonau.

Die Aeugster Kirche wurde 1667 erbaut. Es waren auch militärische Argumente, mit denen der Theologe Hansrudolf Wirz die Kantonalregierung von dem Bauvorhaben der Aeugster Kirche überzeugen konnte. Der Standort der Kirche wäre «den Feinden im Notfall eine Schrecknuss», schrieb er nach Zürich. Gemeint waren wohl die katholischen fünf Orte (LU, UR, SZ, UW, ZG), die Konfessionalisierung war noch nicht abgeschlossen.

Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Kantonen, Bezirken und Gemeinden

Weblinks



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