Årø

Årø

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Årø
Gewässer Ostsee
Geographische Lage 55° 15′ 45″ N, 9° 44′ 51″ O55.26259.7475Koordinaten: 55° 15′ 45″ N, 9° 44′ 51″ O
Årø (Syddanmark)
Årø
Länge 4 km
Breite 3 km
Fläche 5,66 km²
Einwohner 163 (1. Januar 2011[1])
29 Einw./km²

Årø (dän. ø = Insel, deutsch Aarö) ist eine dänische Insel, die im Kleinen Belt liegt und durch den 750 m breiten Årøsund vom dänischen Festland getrennt ist. Auf der vier Kilometer langen und drei Kilometer breiten Insel leben 163 Einwohner (1. Januar 2011)[1].

Årø (nicht mit der dänischen Insel Ærø zu verwechseln) ist, gehört zum Verband dänischer Kleininseln. Die Insel lebt vor allem vom Tourismus, die östliche Halbinsel Årø Kalv ist ein wichtiges Naturschutzgebiet. Auf Årø befindet sich ein kleines Weinanbaugebiet (Årø Vingård), da das Klima in der dänischen Südsee sehr mild und damit gut für den Weinbau geeignet ist. In der dazugehörigen Ø-Butikken (Inselladen) werden zum Beispiel Apfelmost, Balsamico, Marmelade und Bier von anderen dänischen Inseln wie Lilleø, Strynø, Avernakø, Fejø und Fur verkauft. Außerdem befinden sich auf der Insel eine Farm mit Galloway-Rindern sowie ein Campingplatz.

Geschichte

Im Mittelalter kam die kleine Insel in den Besitz des Bischofs von Schleswig. Eingepfarrt waren die Bewohner allerdings nach Oesby. Nach der Aufhebung des katholischen Bistums Schleswig nach 1540 wurden die bischöflichen Besitzungen zum weltlichen Amt Schwabstedt zusammengefasst. Da die übrigen Teile desselben weit im Herzogtum Schleswig verstreut lagen, war es schwierig zu verwalten. Erst 1702 wurde es aufgehoben und Årø wurde wieder der Verwaltung und Jurisdiktion des Amtes Hadersleben und der Haderslebener Harde unterstellt, denen auch der Rest der Gemeinde Oesby unterstand. Da über Hadersleben und den Fährhafen Årøsund gegenüber der Insel und hinüber nach Assens eine Hauptpostverbindung verlief, war Årø relativ gut angeschlossen. Inzwischen gibt es Pläne, die Fähre durch eine Pontonbrücke zu ersetzen.

Der deutsch-dänische Krieg 1864 führte zur Abtretung der Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg von der dänischen Monarchie. 1867 wurden diese endgültig zu einer preußischen Provinz. Årø gehörte dem neu geschaffenen Kreis Hadersleben als eigenständige Landgemeinde an. 1905 erhielt man sogar eine eigene kleine Kirche, die allerdings ein Annex zu Oesby blieb. Der Fährhafen Årøsund auf der anderen Seite des Sundes erhielt um 1900 Anschluss an die Haderslebener Kreisbahn, wodurch Årø auch touristisch zunehmend interessant wurde. Nach der Volksabstimmung von 1920, als Nordschleswig in das Königreich Dänemark eingegliedert wurde, bildete Oesby eine einheitliche Gemeinde. 1970 ging sie in der Kommune Hadersleben auf.

Der Fährhafen Årøsund war 1999 Austragungsort des Goldpokals, einer inoffiziellen Weltmeisterschaft der Folkeboot-Klasse im Segeln.

Einzelnachweise

  1. a b Statistikbanken -> Befolkning og valg -> BEF4: Folketal pr. 1. januar fordelt på øer (dänisch)

Weblinks

Wikisource Wikisource: Aarö – Artikel der 4. Auflage von Meyers Konversations-Lexikon

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