Body Surfing

Body Surfing
Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) versehen. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne erst danach diese Warnmarkierung.
Sänger beim Crowd surfing beim Alimas Carnival, Maldives
Crowd surfer bei einem Konzert der Punkband ashtray
Crowd surfer beim Animal Liberation Fest II (2007)

Als Crowd surfing bezeichnet man eine Betätigung auf einem Konzert, insbesondere des Rock-, Punk- oder Metal-Konzerten. Ein Anwesender auf dem Konzert wird – auf dem Rücken oder Bauch liegend – von der Menge über die Menschen getragen, quasi ein „Surfen“ über dem Publikum (englisch crowd = Menge). Es kommt vor allem bei größeren Shows und auf Musikfestivals vor.

Inhaltsverzeichnis

Ausführung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Entweder man lässt sich von jemandem ein Stück hochwerfen, beispielsweise indem eine Räuberleiter gemacht wird und man sich dann mit dem Rücken auf die Hände des Publikums schmeißen lässt. Eine andere Möglichkeit ist, sich an den Schultern des Vordermannes festzuhalten und selbst zu „klettern“. Arme und Beine werden ausgestreckt und man liegt auf den Händen des Publikums. Nun wird man durch die Menge weiter gereicht. Es besteht auch die Möglichkeit den eigenen Körper zu rollen um die Richtung zu beeinflussen. Für gewöhnlich befördert man sich so weiter nach vorne zur Bühne.

Stagediving

Eine weitere Möglichkeit ist das Stagediving (englisch stage = Bühne; diving = Tauchen), also Crowd Surfing, nachdem man von der Bühne gesprungen ist. Lässt sich der Künstler vom Publikum auffangen, so kann auch er auf der Menge surfen.

Bei kleineren Konzerten ist es aber durchaus üblich, dass Bands Zuschauer auf die Bühne lassen. Somit kann man gut in die Menge springen und sich treiben lassen. Verletzungsgefahr besteht aber immer, vor allem wenn zu wenig Menschen da sind oder zu viel gemosht wird.

Feet First

Unter Feet First wird die extremste Version des Stagedivings verstanden. Dabei wird mit den Füßen oder Knien voran in die Menge gesprungen. Dies führt zu einem hohen Verletzungsrisiko des auffangenden Publikums durch Fußtreffer und kann unter Umständen als Körperverletzung strafrechtlich relevant sein. Zudem werden "Feet Firsts" auch in den meisten Fällen, selbst auf härteren Konzerten, als Verletzung der "Spielregeln" angesehen. "Feet-First-Diver" werden oft nach einem solchen Sprung angesprochen oder aus dem Moshpit gezerrt, häufig ist auch die Variante zu beobachten, dass sie, wenn sie zum zweiten Sprung ansetzen, ins Leere springen, weil im Moshpit solchen "Spielverderbern" sofort Platz für eine harte Landung gemacht wird.

Crowd Boarding

Eine besondere Variante des Crowdsurfing ist das Boarding, das gelegentlich von den Musikern selbst durchgeführt wird. Hierfür wird ein Surfboard (zum Beispiel bei den Beatsteaks), ein normales Brett, der Deckel eines Setcases oder ein Schlauchboot (zum Beispiel bei Rammstein), auf die ersten Reihen des Publikums gelegt, das dann von einem Musiker besetzt wird. Dieser begibt sich damit auf die Reise über die schaukelnden "Wellen" des Publikums. Der Musiker kann dabei hocken oder wie auf der "Engelskrieger"-DVD der Band Subway to Sally zu beobachten ist sogar stehen.

Wirkungen

Meistens geht es den Surfern um Spaß und Erlebnis. Das Crowdsurfing in Richtung Bühne wird auf Konzerten allerdings auch häufig verwendet, wenn ein Zuschauer aus der Menge herauskommen möchte. Er „surft“ dann in Richtung Bühne, vor der sich bei Konzerten und Festivals oft eine Absperrung (meist ein sogenannter Fotograben) befindet, in welchen das Sicherheitspersonal die ankommenden Surfer hebt.

Verbote auf Festivals

Festivalwarnschild beim Reading Festival

Auf einigen Musikfestivals und einigen Konzerten ist das Crowdsurfing verboten, da durch die Crowdsurfer oft Verletzungen hervorgerufen wurden. So wurde zum Beispiel beim Southside Festival der allergrößte Teil der Verletzungen durch aggressives Crowdsurfing verursacht. Dabei kam es in den meisten Fällen zu Kopf- und Nackenverletzungen. Seit 2006 werden deswegen aufgefallene Surfer für einen Tag vom Festivalgelände ausgeschlossen.

Siehe auch

Headwalking

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужно сделать НИР?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • body surfing —   He e umauma, kaha nalu …   English-Hawaiian dictionary

  • body surfing — …   Useful english dictionary

  • body surfer — body surfer, a person who trains for surfboard riding by body surfing …   Useful english dictionary

  • Body Glove — is a major surf/skateboard/watersports brand started in the United States by Dive N surf Inc. Body Glove was founded in 1953 by twin brothers Bill and Bob Meistrell. The brothers invented the very first practical wetsuit in the early 1950s and to …   Wikipedia

  • Surfing — This article is about stand up ocean surfing. For other uses, see Surfing (disambiguation). A surfer performing a late drop …   Wikipedia

  • surfing — /serr fing/, n. the act or sport of riding the surf, as on a surfboard. Also called surfriding. [1915 20; SURF + ING1] * * * Sport of riding breaking waves toward the shore, especially with a surfboard. The sport originated prehistorically in the …   Universalium

  • Crowd surfing — Slam (concert) Pour les articles homonymes, voir Slam. Le slam (aussi appelé body surfing au Québec, et parfois crowd surf en anglais) est une action généralement observée dans les concerts punk, rock et metal et qui consiste pour une personne à… …   Wikipédia en Français

  • Association of Surfing Professionals — The Association of Surfing Professionals (ASP) was organized in 1976 as governing body for professional surfing. The ASP organizes the ASP World Championship Tour.It sanctions six professional surfing circuits including: the Foster s ASP World… …   Wikipedia

  • Crowd surfing — A vocalist crowd surfing at the Alimas Carnival, Maldives. Crowd surfing is the process in which a person is passed overhead from person to person during a concert, transferring the person from one part of the venue to another. The crowd surfer… …   Wikipedia

  • List of surfing topics — This page aims to list articles related to surfing and surf culture. This is so that those interested in the subject can monitor changes to the pages by clicking on .This list is not necessarily complete or up to date if you see an article that… …   Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”