Burg Świecie

Burg Świecie

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Burg Świecie
Świecie - Burgruine

Świecie - Burgruine

Alternativname(n): Burg Schwerta (dt.)
Entstehungszeit: Ersterwähnung 1329
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Ständische Stellung: herzögliche Residenz
Ort: Toszek
Geographische Lage 50° 58′ 52″ N, 15° 17′ 19,2″ O50.981123615.288677Koordinaten: 50° 58′ 52″ N, 15° 17′ 19,2″ O
Burg Świecie (Polen)
Burg Świecie

Die Burgruine Świecie (deutsch Burg Schwerta) liegt etwa fünf Kilometer südlich von Leśna im Powiat Lubański, Polen. Die Ruine liegt auf einem Gneisfelsen im Dorf Świecie.

Geschichte

Erstmals erwähnt wurde die Burg im Vertrag vom 3. Mai 1329, in dem Herzog Heinrich von Jauer die Abgabe von Görlitz mit Umgebung an Böhmen bestätigte, der Oberlausitzer Queiskreis mit den Burgen Caychaw (Burg Tzschocha) und Sweta (Schwerta) aber beim Herzogtum Jauer verbleiben sollte. Vermutlich hat der Piastenherzog auch die Burg gegründet.

Nach dem Tod Bolkos II. von Schweidnitz und Jauer (1368), gehörte die Burg der Familie von Uechtritz. In der Osternacht 1527 brannte die Burg mit ihrem Archiv aus.

Während des Wiederaufbaus wurde die Anlage zum Teil vergrößert. Die Mauer wurde zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges befestigt. 1638 kam die Herrschaft derer von Uechtritz zu Ende. Im Jahre 1665 kaufte Daniel von Loeben die Burg, 1719 der sächsische Feldmarschall Jakob Heinrich von Flemming, der sie nach sechs Jahren dem polnisch-sächsischem Minister Jan Kazimierz Rayski weiter verkaufte. Schon vier Jahre später übernahm August der Starke die Burg und verkaufte sie dem Obersten Wolf Adolf von Gersdorff.

Seit 1760 war die Burg unbewohnt und nach dem Brand von 1820 bestand sie als Ruine. Ernst von Gütschow, der Besitzer der Burg Tzschocha, hatte vor dem Ersten Weltkrieg die Absicht die Burg wieder aufzubauen, was aber nie vollbracht wurde.


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