Akademie Frankenwarte

Akademie Frankenwarte
Akademie Frankenwarte
Schulform Akademie für politische Erwachsenenbildung
Gründung 1965
Ort Würzburg
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 46′ 50″ N, 9° 54′ 22,7″ O49.7805589.906308Koordinaten: 49° 46′ 50″ N, 9° 54′ 22,7″ O
Schüler rund 3500 Teilnehmer/-innen pro Jahr
Leitung Brigitte Juchems
Website www.frankenwarte.de

Die Akademie Frankenwarte ist eine Einrichtung der politischen Bildung in bayerischen Würzburg. Sie wurde 1965 gegründet und widmet sich der Akademiearbeit in Franken. Ihr Pendant bildet die Georg-von-Vollmar-Akademie in Oberbayern.

Sie liegt etwa vier Kilometer südwestlich der Würzburger Innenstadt und zwei Kilometer westlich der Festung Marienberg in markanter Höhenlage der gleichnamigen Frankenwarte.

Ihr satzungsgemäßer Zweck ist die "Vermittlung von Kenntnissen und Bildung im Sinne des demokratisch-sozialen Rechtsstaates durch Veranstaltung von Kursen, Seminaren, öffentlichen Vorträgen und Diskussionen sowie durch die Herausgabe geeigneter Literatur": Schwerpunkte sind dabei Fragen der sozialen Gerechtigkeit und ökologischen Verantwortung, der Gleichberechtigung, der internationalen Solidarität sowie der historischen Aufarbeitung.

Trägerverein ist die "Gesellschaft für politische Bildung e.V.". Die Akademie steht der SPD nahe, ihre Zielgruppe ist jedoch allgemein der politisch interessierte Bürger. Sie kooperiert mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, einer parteinahen Stiftung für Politische Bildung. Veranstaltet werden interaktive Workshops, Projekttage, Seminare, Gesprächskreise, Vorträge und Lesungen, Fachtagungen und Ausstellungen.

Das Bildungshaus in Würzburg hat 19 Mitarbeiter, bietet 39 Zimmer und kann jährlich an die 3.500 Seminarteilnehmer beherbergen. 110 Veranstaltungen im Jahr werden angeboten. Das Haus ist aber auch ein Tagungshotel, das Institutionen mieten können, um ihr eigenes Programm durchzuführen.

Leiterin der Akademie ist Brigitte Juchems. Ihr Vorgänger Georg Rosenthal gab die Leitung ab, nachdem er 2008 zum Würzburger Oberbürgermeister gewählt worden war.

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