Champniers-et-Reilhac

Champniers-et-Reilhac
Champniers-et-Reilhac
Champniers-et-Reilhac (Frankreich)
Champniers-et-Reilhac
Region Aquitanien
Département Dordogne
Arrondissement Nontron
Kanton Bussière-Badil
Koordinaten 45° 40′ N, 0° 44′ O45.67250.73111111111112289Koordinaten: 45° 40′ N, 0° 44′ O
Höhe 289 m (185–360 m)
Fläche 20,40 km²
Einwohner 504 (1. Jan. 2008)
Bevölkerungsdichte 25 Einw./km²
Postleitzahl 24360
INSEE-Code

Champniers-et-Reilhac, okzitanisch Champs Niers e Relhac, ist eine französische Gemeinde mit 504 Einwohnern (Stand 1. Januar 2008) im Département Dordogne in der Region Aquitanien. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Kanton Bussière-Badil. Außerdem bildet sie Teil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.

Inhaltsverzeichnis

Etymologie

Der Ortsname Champniers leitet sich vom okzitanischen Champs niers, französisch champs noirs, ab. Gemeint sind schwarze Böden, d.h. Böden von guter Qualität. Der Ortsname Relhac oder Reilhac leitet sich wahrscheinlich von einem gallorömischen Eigennamen Regilius oder Regulius ab.

Geographie

Die heutige Gemeinde Champniers-et-Reilhac ging 1806 aus einer Zusammenlegung der beiden bis dahin unabhängigen Gemeinden Champniers und Reilhac hervor, die neue Gemeinde nannte sich damals noch Reilhac-et-Champniers. Erst 1847 wurde die heutige Schreibweise Champniers-et-Reilhac eingeführt. Die beiden Ortschaften liegen beinahe 5 Kilometer voneinander entfernt, wobei Reilhac etwas abseits der Hauptverkehrsader liegt.

Die Gemeinde Champniers-et-Reilhac grenzt bereits an das Département Haute-Vienne, Reilhac ist die am nördlichsten gelegene Ortschaft im Département Dordogne.

Durch Champniers verläuft die Nord-Süd-Achse D 675 von Nontron nach Saint-Mathieu. Champniers liegt 5 Kilometer südlich von Saint-Mathieu und 21 Kilometer nördlich von Nontron. Die Nebenstraße D 117 stellt eine östliche Querverbindung in Richtung Cussac her, die D 110 führt nach Westen zum Ortsteil Reilhac und anschließend weiter nach Maisonnais-sur-Tardoire.

Champniers-et-Reilhac wird von folgenden Gemeinden umgeben:

  • Maisonnais-sur-Tardoire (Haute-Vienne) im Nordwesten und Norden
  • Saint-Mathieu (Haute-Vienne) im Nordosten
  • Saint-Barthélémy-de-Bussière im Südosten
  • Piégut-Pluviers im Süden und Südwesten und
  • Bussière-Badil im Westen

Auf dem Gemeindegebiet von Champniers-et-Reilhac liegen folgende Weiler und Gehöfte: Belair, Chante-Louve, Chèvre Morte, Chez Gonneau, Fraisse, Gué du Bost, La Chabanne, La Chabroulie, La Chapaudie, La Coudenie, La Francherie, La Parentie, La Petite Chabane, La Trémoulie, Laubergie, Le Bost, Le Cluzeau, Le Grand Bost, Les Brousses, Les Fougères, Les Juries, Les Maisonnettes, Les Métairies, Les Moulins, Les Prades, Les Simonies und Maison Neuve .

Der Südwesten des Gemeindegebietes wird vom Trieux, einem linken Nebenfluss der Tardoire, durchflossen. Am westlichsten Punkt der Gemeinde mündet der Nauzon, ein kleinerer rechter Nebenarm des Trieux, der gleichzeitig als Grenzfluss zum Département Haute-Vienne fungiert. Im Südwesten liegen ferner zwei kleinere Stauseen, der L'Étang des Petits Moulins und der L'Étang Grolhier – Letzterer ist ein wichtiges Vogelschutzgebiet.

Generelle Entwässerungsrichtung ist nach Westen.

Der topographisch tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt mit 185 Meter über N. N. am Zusammenfluss von Trieux und Nauzon im äußersten Westen. Der höchste Punkt mit 360 Meter über N. N. befindet sich am äußersten Ostpunkt der Gemeinde. Dies spiegelt das generell pultschollenartige Einfallen der Landschaft gen Westen wider.

Geologie

Das Gemeindegebiet von Champniers-et-Reilhac wird vollständig von variszischen Grundgebirgsgesteinen des nordwestlichen Massif Central unterlagert. In der Hauptsache ist dies der Saint-Mathieu-Leukogranit mit seiner feinkörnigen und seiner grobkörnigen Fazies. Im Südwesten ist gerade noch der Piégut-Pluviers-Granodiorit aufgeschlossen. Im Übergangsbereich der beiden Granitoide sind auch noch Linsen von migmatitischem Paragneis zwischengeschaltet.

Geschichte

Reilhac besitzt eine romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert, in Champniers steht ebenfalls eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Vom ehemaligen Schloss in Champniers ist noch der viereckige Donjon erhalten geblieben.

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Champniers-et-Reilhac
Jahr Einwohner Einwohner im Kanton
in Prozent
Einwohnerdichte



1962 694 13,6 34,0/km²
1968 661 13,9 32,4/km²
1975 554 12,5 27,1/km²
1982 548 12,9 26,9/km²
1990 544 13,4 26,7/km²
1999 533 14,0 26,1/km²
2006 511 14,0 25,0/km²

Quelle: INSEE[1]

Die Einwohnerzahlen sind seit 1962 generell rückläufig, mit sehr starkem Rückgang zwischen 1968 und 1975.

Einzelnachweise

  1. Champniers-et-Reilhac auf der Website des Insee

Quellen

  • Le Pochat, G. et al. (1986). Carte géologique de la France à 1/50 000. Feuille Montbron. BRGM.
  • Richard, Dominique (1993). Le Guide Dordogne Périgord. Éditions Fanlac, Périgueux 1993. ISBN 2-86577-162-8

Weblinks


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