Fernand Duchaussoy

Fernand Duchaussoy

Fernand Duchaussoy (* 30. Dezember 1942 in Pessac, Département Gironde) ist ein Sportfunktionär; nach dem Personalrevirement in Folge der „südafrikanischen Turbulenzen“ um die Männer-Nationalelf Frankreichs im Sommer 2010 amtierte er für knapp ein Jahr als Präsident des französischen Fußballverbandes FFF.

Duchaussoy hat als Lehrer für Physik und Chemie an einem Lyzeum in seinem nordfranzösischen Wohnort Berck gearbeitet und sich parallel dazu in der Verbandshierarchie hochgedient:[1] Von 1981 bis 1988 als Vorsitzender des Amateurvereins Association Sportive du Rang de Flier, von 1988 bis 1997 in verschiedenen Funktionen beim Verbandsdistrikt der Côte d’Opale – seit 1992 als Distriktsvorsitzender – und ab 1992 zunächst als Vize-, ab 1997 bis 2005 als Präsident der Ligue Nord-Pas-de-Calais de Football.

2005 wurde er, der 2001 auch schon Stellvertreter auf dieser Ebene geworden war, zum Präsidenten des Amateurbereichs innerhalb der FFF gewählt. Am 23. Juli 2010 übernahm er interimistisch das Verbandspräsidentenamt von dem zu diesem Tag endgültig zurückgetretenen Jean-Pierre Escalettes. Bei der ordentlichen Neuwahl im Juni 2011 unterlag er dem bisherigen Vizepräsidenten Noël Le Graët bereits im ersten Wahlgang.[2].

Zudem ist Duchaussoy seit Juni 2009 einer der Vizepräsidenten des Französischen Olympischen Komitees (CNOSF).

Anmerkungen

  1. Duchaussoys Funktionärslaufbahn auf der Seite des Französischen Olympischen Komitees (CNOSF)
  2. Wahlergebnis bei France Football vom 18. Juni 2011

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужен реферат?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Fernand Duchaussoy — Fernand Duchaussoy, né le 30 décembre 1942 est un ancien dirigeant de la Fédération française de football du 18 décembre 2010 (après avoir assuré l intérim à partir du 23 juillet 2010) jusqu au 18 juin 2011 …   Wikipédia en Français

  • Fernand — ist ein männlicher Vorname und die französische Variante von Ferdinand. Bekannte Namensträger Fernand Bachmann, französischer Autorennfahrer Fernand Baldensperger (1871−1958), französischer Literaturhistoriker Fernand Baldet (1885−1964),… …   Deutsch Wikipedia

  • Duchaussoy — ist der Familienname von Fernand Duchaussoy (* 1942), französischer Fußballfunktionär Michel Duchaussoy (* 1938), französischer Schauspieler Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben …   Deutsch Wikipedia

  • Fernand Sastre — (à gauche) en compagnie de François Jouvenet lors d une visite à Valenciennes Fernand Sastre,pied noir né le 1er octobre 1923 à Kouba (Algérie) et mort le 13 juin 1998, était le président de la …   Wikipédia en Français

  • Fernand Ledoux — Données clés Naissance 24 janvier 1897 Tirlemont, Belgique Nationalité d origine : Belge naturalisation  …   Wikipédia en Français

  • Fiasko von Knysna — Als Fiasko von Knysna (französisch: le fiasco de Knysna) wird das Geflecht aus sportlichem Misserfolg, mannschaftsinternen Querelen und dem daraus resultierenden massiven Ansehensverlust der französischen Fußballnationalelf (les Bleus) während… …   Deutsch Wikipedia

  • Fédération Française de Football — Die Fédération Française de Football (FFF) ist der nationale Fußballverband Frankreichs. Sie hat ihren Sitz im 15. Arrondissement von Paris am Boulevard de Grenelle. Gegründet wurde der Verband am 7. April 1919 als Fédération Française de… …   Deutsch Wikipedia

  • Noël Le Graët — Naissance Bourbriac (Côtes d Armor) 25 décembre 1941 (1941 12 25) (69 ans) Nationalité …   Wikipédia en Français

  • Noël Le Graët — (born December 25, 1941 in Bourbriac, Côtes d Armor) is a French businessman, politician and football official. Since 18. June 2011 he is elected President of the French Football Federation (FFF).[1][2] Contents 1 FFF career …   Wikipedia

  • Fußball in Frankreich — Fußballbegeisterung in Frankreich (Paris SG gegen Caen) im Prinzenparkstadion Die populärste Sportart Frankreichs ist der Fußball (französisch umgangssprachlich: le foot). Als identitätsstiftendes Band gerade zwischen den verschiedenen sozialen… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”