Franz von Dalwigk-Lichtenfels

Franz von Dalwigk-Lichtenfels

Franz Dalwigk von zu Lichtenfels (* 18. Februar 1830 auf Schloss Boisdorf bei Düren; † 16. Juni 1896 in Düsseldorf) war Rittergutsbesitzer, Offizier und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben

Dalwigk-Lichtenfels erhielt häuslichen Privat-Unterricht und war dann bis 1849 an der Ritter-Akademie in Bedburg, wo er das Abitur ablegte. Darauf diente er im Königlich Preußischen 11. Husaren-Regiment bis 1860. Dann war er 1860/61 in der päpstlichen Armee, wo er unter Lamoricière den Feldzug mitmachte und den Gregor-Orden erhielt. 1866 und 1870 war er als Delegierter der Rheinisch-Westfälischen Malteser-Genossenschaft bei der freiwilligen Krankenpflege tätig.

Von 1880 bis 1892 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses und von 1883 bis 1890 des Rheinischen Provinziallandtages. Zwischen 1878 und 1893 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Düsseldorf 12 (Neuss, Grevenbroich). Er gehörte in allen Parlamenten der jeweiligen Fraktion des Zentrums an.[1]

Einzelnachweise

  1. Fritz Specht / Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Aufl. Berlin: Verlag Carl Heymann, 1904, S. 172; vgl. auch: Reichstags-Bureau (Hg.): Amtliches Reichstags-Handbuch. Achte Legislaturperiode 1890/1895. Berlin: Verlag Crowitzsch & Sohn, 1890, S. 157f; dort auch Kurzbiografie

Weblinks


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