Marleen van Iersel

Marleen van Iersel
Marleen van Iersel
Marleen van Iersel FIVB World Tour 2010.jpg
World Tour 2010 Marseille
Porträt
Geburtstag 7. Januar 1988
Geburtsort Breda, Niederlande
Größe 1,78 m
Hallen-Volleyball
Vereine
VC Goirle
VC Weert
Beachvolleyball
Partner 2003 00000 Leonie Penninga
2004 00000 Arjanne Stevens
2005 - 2008 Marloes Wesselink
2006 - 2008 Danielle Remmers
000000000 (nur Jugend)
seit 2008 00Sanne Keizer
Erfolge
2003 Bronze 3. U18-Europameisterschaft
2005 Gold U20-Europameisterin
2006 Silver U18-Vizeweltmeisterin
2006 Bronze 3. U21-Weltmeisterschaft
2007 Gold U20-Europameisterin
2007 Niederländische Meisterin
2008 Gold U21-Weltmeisterin
2009 Niederländische Meisterin
2009 5. Platz Weltmeisterschaften
2009 FIVB Most Improved Player
2010 Niederländische Meisterin
2010 FIVB Best Server
2011 Gold FIVB World Tour Schanghai
2011 Gold FIVB World Tour Myslowice

Stand: 23. August 2011

Marleen van Iersel (* 7. Januar 1988 in Breda) ist eine niederländische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.

Inhaltsverzeichnis

Karriere Halle

Als Siebenjährige begann Marleen van Iersel in ihrem Heimatort beim VC Goirle mit Hallenvolleyball. Anschließend spielte sie für verschiedene Vereine, ehe sie 2006 in der Ehrendivision ihres Heimatlandes beim VC Weert ihre Indoorkarriere beendete.

Karriere Beach

Hinter den beiden deutschen Paaren Köhler/Ludwig und Büttner/Sude gewann die in Breda geborene Sportlerin 2003 mit Leonie Penninga die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften der U 18 in Griechenland. Zwei Jahre später wurden Van Iersel und Marloes Wesselink U 20 Europameisterinnen in Israel. Diesen Erfolg konnten sie 2007 wiederholen und wurden anschließend zum ersten Mal Meisterinnen ihres Heimatlandes. Ein Jahr zuvor hatten die beiden Niederländerinnen die Bronzemedaille bei den U21 Weltmeisterschaften gewonnen. Ebenfalls in 2006 wurden van Iersel und Danielle Remmers U 18 Vizeweltmeisterinnen. 2008 errangen die beiden Westeuropäerinnen die Goldmedaille bei den U21 Welttittelkämpfen.

2009 gelang Marleen van Iersel mit ihrer neuen Partnerin Sanne Keizer der erste Medaillengewinn bei einem Turnier der FIVB World Tour. Nach der Niederlage im Halbfinale gegen die Brasilianerinnen Larissa und Juliana bezwangen die beiden Europäerinnen im Spiel um die Bronzemedaille die US-Amerikanerinnen Angie Akers und Tyra Turner. In der gleichen Saison belegten van Iersel/Keizer noch einen vierten Platz in Gstaad sowie fünfte Ränge in Klagenfurt und auf Phuket. Bei den Weltmeisterschaften in Stavanger erreichten die Niederländerinnen als Gruppensieger nach zwei Erfolgen in der Vorrunde das Hauptfeld. Dort besiegten sie zunächst die Norwegerinnen Maaseide/Kongshavn und danach die an Nummer Acht gesetzten brasilianischen Schwestern Maria Clara und Carol, ehe sie im Viertelfinale gegen die späteren Finalistinnen Larissa und Juliana verloren und gemeinsam mit drei anderen Teams Fünfte im Gesamtklassement wurden[1]. Zum Abschluss der Saison wurde Marleen van Iersel als Most Improved Player ausgezeichnet.

2010

Nach zwei siebzehnten Plätzen bei den beiden ersten Veranstaltungen der FIVB Tour erreichten van Iersel und Keizer in Rom und Moskau neunte Ränge. Nach Siegen unter anderem über die Deutschen Sude/Köhler und die an drei gelisteten Brasilianerinnen Antonelli/Talita scheiterten die Athletinnen aus Den Haag in Stavanger an Branagh/May-Treanor und wurden Fünfte. Dieses Ergebnis konnten sie in Marseille noch verbessern. Dort schlugen sie im Viertelfinale die Deutschen Goller und Ludwig, unterlagen jedoch anschließend beiden österreichischen Duos und belegten den vierten Rang. Die gleiche Platzierung erreichten Keizer und van Iersel auch in ihrem Wohnort in Den Haag, wo sie nacheinander die Salgado Schwestern, Larissa und Juliana sowie Angie Akers und Tyra Turner besiegen konnten, jedoch im Kampf um die Medaillen von Talita/Antonelli sowie im zweiten Aufeinandertreffen auch von Akers und Turner bezwungen wurden. Zum Abschluss des Spieljahres belegten die Sportlerinnen aus den Niederlanden auch auf Phuket den vierten Rang, hier bezwangen sie die Schwaiger-Schwestern Stefanie und Doris sowie Goller/Ludwig, ehe sie im Halbfinale gegen Walsh/Branagh und im Spiel um den dritten Platz gegen die brasilianischen Schwestern Carol und Maria Clara verloren. Am Ende des Spieljahres wurde Marleen van Iersel zur besten Aufschlägerin der Tour gewählt[2].

2011

Neunte Plätze erreichten van Iersel und Keizer zu Beginn der Saison in Brasilia und Sanya, der bis dahin größte Erfolg gelang ihnen beim folgenden Event in Schanghai. Zunächst besiegten sie Holtwick/Semmler aus Deutschland, anschließend Kolocova/Slukova aus Tschechien und dann die an Nummer Zwei gelisteten Chinesinnen Xue Chen/Zhang Xi sowie die Nummer Drei der Setzliste, Antonelli und Talita. Nach ihrem Halbfinalsieg über Stefanie und Doris Schwaiger konnten die Niederländerinnen im Finale auch die amtierenden Weltmeisterinnen Jennifer Kessy und April Ross bezwingen. Nach dem 15:21, 26:24 und 15:13 Erfolg erhielten Marleen van Iersel und Sanne Keizer zum ersten Mal in ihrer Karriere eine Goldmedaille der FIVB World Tour. Diesen Erfolg konnten die beiden gleich beim nächsten Turnier in Polen bestätigen. Kessy und Ross wurden in der Vorschlussrunde besiegt. Endspielgegnerinnen waren in Myslowice die Italienerinnen Cicolari/Menegatti. Nach einem 25. Rang in Peking scheiterten van Iersel/Keizer bei den Weltmeisterschaften in Rom nach drei Erfolgen in ihrem Pool und dem anschließenden Sieg über ihre Landsfrauen Mooren/Kadijk in der folgenden Runde an Sude/Köhler und belegten den neunten Platz. In Stavanger erreichte das niederländische Duo das Halbfinale, in Gstaad wurden die Sportlerinnen aus Westeuropa Fünfte. Nach zwei neunten Plätzen in Moskau und Stare Jablonki verloren Marleen van Iersel und Sanne Keizer das Halbfinale in Klagenfurt gegen die Doppelolympiasiegerinen May-Treanor/Walsh, sicherten sich jedoch anschließend die Bronzemedaille gegen Talita/Antonelli. Bei den Europameisterschaften in Norwegen belegten die an Position Eins gesetzten Niederländerinnen den fünften Platz, nachdem sie den Österreicherinnen Barbara Hansel und Sara Montagnolli unterlagen[3].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.bvbinfo.com/Player.asp?ID=6760&Page=4
  2. http://www.bvbinfo.com/Player.asp?ID=6760&Page=1
  3. http://www.bvbinfo.com/Player.asp?ID=5292&Page=4

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