Liste der Kulturdenkmäler in Bad Breisig

Liste der Kulturdenkmäler in Bad Breisig

In der Liste der Kulturdenkmäler in Bad Breisig sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Stadt Bad Breisig mit den Stadtteilen Niederbreisig, Oberbreisig und Rheineck aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 28. März 2011).

Inhaltsverzeichnis

Niederbreisig

Niederbreisig, Koblenzer Straße: Katholische Kirche St. Maria Himmelfahrt (Innenansicht)

Denkmalzonen

Gemarkung

Einzeldenkmäler

Niederbreisig, Koblenzer Straße 45: Templerhof
Niederbreisig, Koblenzer Straße 55: Villa Lucia
  • Artilleriestraße: Preußischer Meilenstein; Obelisk, seitliche Sitzwangen
  • Bachstraße 45: Fachwerkhaus, teilweise massiv, spätes 17. Jahrhundert
  • Biergasse 19/21: Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • (an) Biergasse 27: Holzwappen, bezeichnet 1656
  • Biergasse 28: Schultheisen-Haus; dreigeschossiger Putzbau, Treppengiebel, bezeichnet 1670, Hoftor bezeichnet 1674
  • Biergasse 29: Putzbau, im Kern bezeichnet 1640
  • (an) Biergasse 30: barockes Türblatt
  • Biergasse 32: Putzbau, Barockportal, bezeichnet 1783
  • Eifelstraße, Ecke Miebachstraße: kleines Wegekreuz, bezeichnet 1664
  • Koblenzer Straße: Evangelische Christuskirche; neugotischer Tuffquaderbau, 1902
  • Koblenzer Straße: Katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt; barocker Saalbau mit gotisierendem Gewölbe, 1717–22, Architekt wohl Philipp Honorius Ravensteyn; außen: Wegekreuz, 18. Jahrhundert
  • Koblenzer Straße, auf dem ehemaligen Friedhof: Mausoleum der Familie Mertés, Zentralbau mit Kuppel, Jugendstil, 1911/12 von Oscar Schütz, Köln; Kriegerdenkmal 1870/71, Obelisk
  • Koblenzer Straße 31: Altes Rathaus (heute Puppenmuseum); Putzbau, Ende des 19. Jahrhunderts
  • Koblenzer Straße 45: Templerhof; Massivbau, bezeichnet 1657 (Vorgängerbau bereits 1215 dokumentiert)
  • Koblenzer Straße 46: sogenanntes Klösterchen; Kapelle, teilweise aus Tuffquadern, spätes 19. Jahrhundert
  • Koblenzer Straße 59: neuklassizistische Putzvilla, Belvedereturm, 1874
  • Koblenzer Straße 66: Basaltquaderbau, bezeichnet 1899
  • Koblenzer Straße 86: Bahnhof; Backsteinbau, 1880, Fachwerk-Verladebahnhof (nicht mehr existent)
  • Rheinstraße 6: Putzvilla, 1920er Jahre; Gesamtanlage mit Garten
  • Rheinufer 4: Alter Zollhof; Fachwerkbau, teilweise massiv, bezeichnet 1782 und 1663
  • Rheinufer 15, Eulengasse 24: Fachwerkfassade, 17. oder 18. Jahrhundert
  • Rheinufer 16: Altes Zollhaus; Fachwerkbau, frühes 17. Jahrhundert
  • Zehnerstraße 19: Hotel zum weißen Ross; abgewalmter Mansarddachbau, bezeichnet 1820; zugehöriger Ökonomietrakt (?), bezeichnet 1816; Gesamtanlage
  • Zehnerstraße 34: späthistoristische Villa, um 1900/10
  • Zehnerstraße 73: dreigeschossiger Backsteinbau, Treppenturm, bezeichnet 1904

Oberbreisig

Oberbreisig, St.-Viktorstraße: Katholische Kirche St. Viktor

Einzeldenkmäler

  • Brokusstraße 3–7: Marienstätter Hof; L-förmiger Putzbau, teilweise Fachwerk, 16. oder 17. Jahrhundert, Teile der alten Mauer erhalten; Gesamtanlage mit Garten
  • Burgang: kleines Wegekreuz
  • Eifelstraße, Ecke Liesbachstraße: Bildstock, neuromanisch, um 1900
  • Hauptstraße: Bildstock, bezeichnet 1661; Muttergottes, 19. Jahrhundert
  • Hauptstraße 12: alte Schule; Lassaulx-Umkreis, 1839, Anbau von 1873
  • Hauptstraße 16: Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert
  • Hauptstraße 18: Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert
  • Hauptstraße 20: Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert
  • Hauptstraße 28: ehemaliges Pfarrweingut; Fachwerkhaus, bezeichnet 1620, Mansarddach wohl aus dem 18. Jahrhundert; Fachwerkscheune, Krüppelwalmdach, bezeichnet 1674; Kelterhaus, bezeichnet 1780; Gesamtanlage
  • Hauptstraße 34: Fachwerkhaus, 19. Jahrhundert
  • Hauptstraße, Ecke Brokusstraße: Schwengelpumpe
  • St.-Viktorstraße: Katholische Kirche St. Viktor; spätromanische Basilika, zweites Viertel des 13. Jahrhunderts; Kriegerdenkmal; zwei barocke Grabplatten; diverse Kreuze, meistens aus dem 18. und 19. Jahrhundert, eines bezeichnet 1653; barocke Friedhofskapelle, bezeichnet 1708; barockes Kreuz, drei gusseiserne Kreuze, zwei Kreuze aus dem 19. und 20. Jahrhundert; barocke Grabplatte

Rheineck

Kapelle Hl. Karl Borromäus
Rheineck, Denkmalzone Alter Jüdischer Friedhof
Rheineck, Burg Rheineck

Denkmalzonen

Gemarkung

  • Denkmalzone Alter Jüdischer Friedhof: wohl um 1600 angelegt, 1878 geschlossen; 32 Grabsteine und Fragmente, ältester bezeichnet 1621

Einzeldenkmäler

  • Burgweg: Burg Rheineck; langgezogenes Achteck; Bergfried, 12. Jahrhundert, Teile der Ringmauer, zum Rhein hin neuromanisch ausgebaut, Architekt Johann Claudius von Lassaulx
  • Kapellenweg: St.-Karl-Borromäus-Kapelle; Saalbau, bezeichnet 1718

Literatur

Weblinks

 Commons: Kulturdenkmäler in Bad Breisig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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