Ludwig Gottlob von Kalckreuth

Ludwig Gottlob von Kalckreuth

Ludwig Gottlob von Kalckreuth (* 1714; † 20. März 1783 in Lankwitz) war ein königlich preußischer Generalmajor und Chef des Infanterie-Regiments Nr. 1 sowie Amtshauptmann von Spandau.

Leben

Seine Familie stammt auch Schlesien und begann sein Laufbahn im Regiment Nr. 25 (Kalkstein). Dort wurde er 1750 Stabskapitän. Im Siebenjährigen Krieg war er 1758 in der Schlacht bei Zorndorf verwundet worden. Im Mai 1759 wurde er Major und Mai 1767 Oberstleutnant sowie Kommandeur des Regiments. 1770 wurde er Oberst im Regiment Nr. 25 Prinz Ferdinand. Die Stelle als Amtshauptmann erhielt er am 19. Dezember 1774. Im April 1778 übernahm er das Infanterie-Regiment Nr. 1 (Bandemer), aber schon am 28. April 1778 nahm er seinen Abschied, da er wegen seiner Kränklichkeit – Folge seine Verwundung in Zorndorf – nicht mehr am Bayrischen Erbfolgekrieg teilnehmen konnte.

Nach seiner Entlassung zog er sich auf ein Gut bei Lankwitz zurück. Das brannte aber 1781 ab, so verkaufte er es und wollte sich in Cottbus niederlassen. Aber er starb am 20. März 1783 in Lankwitz.

Familie

Er war seit 1780 mit Karoline Beate Dorothea von Kalckreuth verheiratet. Ihr Vater war der Hauptmann Friedrich Wilhelm von Kalckreuth. Sie erhielt nach dem Tod des Generalmajors vom König eine Pension.

Literatur

  • Anton Balthasar König: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band 2, S. 226, Digitalisat

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужно решить контрольную?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Kalckreuth — steht für: einen Familienname, der auf das fränkische Dorf Kalchreuth zurückgeführt wird Kalckreuth (Adelsgeschlecht), ein schlesisches Adelsgeschlecht Kalckreuth (auch Kalkreuth), einen Ort bei Sagan in Schlesien Kalckreuth ist der Name… …   Deutsch Wikipedia

  • Kalckreuth (Adelsgeschlecht) — Stammwappen derer von Kalckreuth Kalckreuth ist der Name eines alten schlesischen Adelsgeschlechts. Die Familie, deren Zweige zum Teil bis heute bestehen, gehört zum niederschlesischen Uradel. Es besteht eine Stammesverwandtschaft zu vier… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste von Suizidenten — Die Liste von Suizidenten ist eine Liste bekannter Personen, die ihr Leben durch Selbsttötung (Suizid) beendeten. Die Liste ist aufsteigend nach dem Jahr des Todes geordnet, innerhalb desselben Jahres alphabetisch. Inhaltsverzeichnis 1 Altertum 2 …   Deutsch Wikipedia

  • Liste von Segelfliegern — Die Liste von Segelfliegern ist alphabetisch sortiert. Hier sollen Segelflieger aufgenommen werden, die seit Beginn des Segelfluges, also seit den 1920er Jahren Wesentliches in der Form geleistet haben, als dass sie: Segelflug Weltmeisterschaften …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Infanterieregimenter der altpreußischen Armee — Die Infanterie der altpreußischen Armee umfasste bei ihrem Höchststand 60 Regimenter. Hinzu kamen etliche sonstige Formationen und Garnison Grenadier Bataillone. Die Aufstellung der ersten Regimenter in einem stehenden Heer erfolgte nach dem… …   Deutsch Wikipedia

  • Altpreußisches Infanterieregiment No. 1 (1806) — Regiment zu Fuß Name des Inhabers Fahne des Regiments im 18. Jahrhundert. Aktiv 1615–1806 (Vernichtung) …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Kal–Kam — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Kavallerieregimenter der altpreußischen Armee — Die Kavallerieregimenter waren die größte Organisationseinheiten der altpreußischen berittenen Truppen. Von 1644 bis 1806 entstanden nach und nach 35 Kavallerieregimenter. Diese Regimenter wurden zusätzlich nach verschiedenen Truppentypen… …   Deutsch Wikipedia

  • Akademie der Bildenden Künste Stuttgart — Vorlage:Infobox Hochschule/Mitarbeiter fehltVorlage:Infobox Hochschule/Professoren fehlt Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Gründung 1761 …   Deutsch Wikipedia

  • Kunstakademie Stuttgart — Vorlage:Infobox Hochschule/Mitarbeiter fehltVorlage:Infobox Hochschule/Professoren fehlt Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Gründung 1761 …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”