Dorfkirche zu Döllnitz

Dorfkirche zu Döllnitz

Der Grundstein der Dorfkirche zu Döllnitz wurde 12. September 1712 am Rande des Dorfplatzes von Döllnitz bei Halle (Saale) gelegt, ihre Errichtung mit dem Aufsetzen der Turmhaube am 29. Juli 1715 weitgehend abgeschlossen. Es handelt sich um eine schlichte Kirche des Barock.

Das Kirchenschiff verfügt über Abmessungen von ca. 17,3 * 8,6 m mit einem Turm (Grundmaße 6 * 7 m), der bis zum Kirchendach auf rechteckigem Grundriss ausgeführt ist, dann in ein achteckiges Geschoss übergeht und mit einer Schweifhaube abschließt. Neben dem seitlichen Eingang zur Kirche wurde ein Anbau als Grablege der Stifter errichtet. Ein weiterer Eingang befindet sich am Turm.

Zur Innenausstattung gehören ein Kanzelaltar (geschnitzt, ca. 1720) an der Ostseite, eine hufeisenförmige hölzerne Empore und eine ebenfalls hölzerne Patronatsloge, die man über den Anbau erreicht. Hinter dem Altar befindet sich die Sakristei. Die Empore ist mit 30 Bildern mit Motiven aus dem alten und neuen Testament geschmückt. Die Orgel ist auf Ebene der Empore in den zum Kirchenschiff geöffneten Turm eingebaut.

Vor dem Altar befindet sich das Grab der Reichsgräfin Helena Christiana von Truchseß zu Waldburg.

Die Kirche hat ein Tonnengewölbe, dass mit Malereien geschmückt ist, die z.T. direkt auf dem Holz der Gewölbedecke und z.T. auf einer Putzgrundlage geschaffen wurden.

Literatur

  • Walter Müller (Hrsg.) im Auftrage des Arbeitskreises Döllnitz e.V.: Die Liebenau, Halle (Saale), 2008

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