Dormitz

Dormitz
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dormitz
Dormitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dormitz hervorgehoben
49.611.116666666667305
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dormitz
Höhe: 305 m ü. NN
Fläche: 4,58 km²
Einwohner:

2.002 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 437 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91077
Vorwahl: 09134
Kfz-Kennzeichen: FO
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 119
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Sebalder Str. 12
91077 Dormitz
Webpräsenz: www.dormitz.de
Bürgermeister: Gerhard Schmitt (CSU)
Lage der Gemeinde Dormitz im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger Land Erlangen Landkreis Bamberg Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Bamberg Landkreis Bamberg Wiesenttal Igensdorf Hiltpoltstein Gräfenberg Hallerndorf Forchheim Hausen (bei Forchheim) Heroldsbach Eggolsheim Weißenohe Wiesenthau Weilersbach (Oberfranken) Unterleinleiter Pretzfeld Poxdorf (Oberfranken) Pinzberg Obertrubach Neunkirchen am Brand Leutenbach (Oberfranken) Langensendelbach Kunreuth Kleinsendelbach Kirchehrenbach Hetzles Gößweinstein Effeltrich Ebermannstadt DormitzKarte
Über dieses Bild

Dormitz ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz, der auch die Gemeinden Kleinsendelbach und Hetzles angehören.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Dormitz liegt etwa 10 Kilometer östlich von Erlangen und 15 Kilometer nördlich von Nürnberg.

Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Dormitz hat 2 amtlich benannte Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl)[2]:

  • Dormitz (2021)
  • Erleinhof (3)

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind, von Norden beginnend im Uhrzeigersinn: Neunkirchen am Brand, Kleinsendelbach, Kalchreuth und Uttenreuth.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dormitz in den Jahren 1142 bzw. 1146 in zwei Urkunden, in denen sich ein Siegfried als Sigefridus de dorenbenze (mittelhochdeutsch für Dornenwiese) bzw. Sigefrid de dornbenze bezeichnet. Der Ort gehörte bis zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zum Hochstift Bamberg. Das hohenzollernsche Fürstentum Bayreuth und die Reichsstadt Nürnberg hatten ebenfalls Besitzungen im Gemeindegebiet. Seither gehört der Ort zu Bayern.

In den letzten vierzig Jahren verdoppelte sich die Einwohnerzahl durch Zuzüge u. a. aus Erlangen.

Politik

Erster Bürgermeister der Gemeinde ist seit 1990 Gerhard Schmitt (CSU). 2008 wurde er ohne Gegenkandidaten mit 87,12 % der Stimmen wiedergewählt. Sein Stellvertreter ist Bruno Schmitt.

Der Gemeinderat setzt sich in der Amtsperiode 2008–2014 aus folgenden Parteien zusammen:

  • CSU 5 Sitze
  • Überparteilicher Wählerblock (ÜWB) 3 Sitze
  • Bürgerforum Dormitz (BfD) 2 Sitze
  • Freie Wähler – Unabhängige Bürger (FW-UBD) 1 Sitz
  • SPD 1 Sitz

Wappen

Blasonierung: In Rot ein gesenkter, gestürzter schräger schwarz gefüllter, silberner Seitengegensparren; oben ein goldener Keil mit einem rot bewehrten schwarzen Adlerrumpf.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Die Kirche Zu Unserer Lieben Frau wurde um 1400 als Kirchenburg erbaut und erstmals am 29. Juni 1416 urkundlich erwähnt. Die Befestigungsanlagen wurden allerdings im 19. Jahrhundert abgebaut. Die Kirche enthält zahlreiche gotische Kunstwerke.
  • Grundschule mit Mehrzweckhalle
  • Rathaus

Verkehrsbauwerke

Früher war Dormitz mit einem Bahnhof der Sekundärbahn Erlangen–Gräfenberg (Seku) ausgestattet.

Partnergemeinde

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/164524&attr=OBJ&val=1191

Weblinks

 Commons: Dormitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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