Friedrich Hopfner-Medaille

Friedrich Hopfner-Medaille

Die Friedrich Hopfner-Medaille ist die höchste Auszeichnung Österreichs für hervorragende wissenschaftliche Leistungen in der Geodäsie, insbesondere auf dem Gebiet der europäischen Erdmessung. Ihr Augenmerk liegt auf Wissenschaftlern des deutschen Sprachraums.

Stiftung

Die Medaille wurde 1977 von den rund 20 Mitgliedern der Österreichischen Kommission für die Internationale Erdmessung gestiftet, die jetzt Österreichische Geodätische Kommission heißt. Die Stiftung erfolgte in Würdigung der Verdienste Friedrich Hopfners, Professor für Höhere Geodäsie an der Technischen Hochschule Wien von 1934 bis 1949, für die Erdmessung und die Angewandte Geophysik.

Die Finanzen der Stiftung basieren auf privaten Mitteln der ÖKIE-Mitglieder, die großteils Ordinarien auf Lehrkanzeln der Geodäsie und des Vermessungswesens Waren/sind. Die vorgeschlagenen Preisträger dürfen nicht Mitglieder der ÖKIE (bzw. jetzt ÖGK) sein, sodass sich der Kreis möglicher Kandidaten - von Ausnahmen abgesehen - auf das nahe Ausland konzentriert.

Bisherige Preisträger

  • 1978: Karl Killian, Wien, Festreden und Festvortrag sind in der Österreichischen Zeitschrift für Vermessung und Photogrammetrie (ÖZfVuPh), 66. Jahrgang (1978), S. 105–116 veröffentlicht.
  • 1982: Karl Ramsayer, Stuttgart, Festreden und Festvortrag sind in der Österreichischen Zeitschrift für Vermessung und Photogrammetrie, 70. Jahrgang (1982), S. 231–233 veröffentlicht.
  • 1986: Hellmut Schmid, Schweiz, Festreden und Festvortrag sind in der Österreichischen Zeitschrift für Vermessung und Photogrammetrie, 74. Jahrgang (1986), S. 113–121 veröffentlicht.
  • 1990: Fritz K. Brunner, Sydney/Graz, Festreden und Festvortrag sind in der Österreichischen Zeitschrift für Vermessung und Photogrammetrie, 79. Jahrgang (1991), S. 1–20 veröffentlicht.
  • 1998: Heinrich Ebner, München, Festreden und Festvortrag sind in der Österreichischen Zeitschrift für Vermessung und Geoinformation (VGI), 86. Jahrgang (1998), S. 186–190 veröffentlicht.
  • 2002: Thomas Wunderlich, München, Festreden und Festvortrag wurden im Jahrgang 90/91 der Österreichischen Zeitschrift für Vermessung und Geoinformation (VGI) veröffentlicht.
  • 2010:Manfred Ferdinand Buchroithner, Dresden

Weblinks


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