Galápagos-Taube

Galápagos-Taube
Galapagostaube
Galapagostaube

Galapagostaube

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Taubenvögel (Columbiformes)
Familie: Tauben (Columbidae)
Gattung: Trauertauben (Zenaida)
Art: Galapagostaube
Wissenschaftlicher Name
Zenaida galapagoensis
Gould, 1839

Die Galapagostaube (Zenaida galapagoensis, Syn. Nesopelia galapagoensis) ist eine auf den Galapagos-Inseln endemische Vogelart aus der Familie der Tauben (Columbidae).

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Die Galapagostaube hat relativ lange Beine und einen kurzen Schwanz. Oberkopf, Rücken und die Oberseite des Schwanzes sind einfarbig rotbräunlich bis sandfarben. Die Oberflügeldecken und die Schulterfedern haben dieselbe Grundfarbe, zeigen darauf jedoch schwarze Flecken, die auf den Schulterfedern und am Flügelbug zusätzlich breit weiß gerandet sind. Kehle und der vordere Hals sind stumpf rötlich-violett, der Bauch ist rötlich grau. Die Art zeigt einen sehr auffallenden hellblauen und schwarz gerandeten Augenring. Die Ohrdecken sind weißlich, nach hinten spitz zulaufend und schwarz gerandet. Der Schnabel ist dunkelgrau, die Beine sind blassrot. Die Zeichnung der Geschlechter ist gleich, Weibchen sind jedoch etwas kleiner als Männchen.

Verbreitung und Lebensraum

Der Galapagostaube ist endemisch auf den Galapagos-Inseln. Sie lebt dort im trockenen, felsigen Flachland mit einzelnen Büschen oder Bäumen und Opuntien.

Lebensweise

Sie ernährt sich vor allem von Pflanzensamen, während der Regenzeit aber auch von Kaktusblüten und Raupen. Die auf dem Boden, in Felshöhlen oder in alten Nestern der Galapagosspottdrossel (Nesomimus parvulus) angelegten Nester wurden in fast allen Monaten gefunden; das Gelege besteht offenbar meist aus zwei Eiern.

Bestand und Gefährdung

Bisher liegt keine Bestandsschätzung vor. Größte Bedrohung sind heute vermutlich eingeführte Hauskatzen und andere eingeführte Bodenraubtiere, aber auf raubsäugerfreien Inseln ist die Art noch häufig. Sie wird daher von der IUCN als "ungefährdet" eingestuft ("least concern").

Quellen

Literatur

  • David Gibbs, Eustace Barnes und John Cox: Pigeons and Doves. A Guide to the Pigeons and Doves of the World. Robertsbridge, U.K.: Pica Press, 2001. ISBN 1873403607

Weblinks


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