Glebitzsch

Glebitzsch
Glebitzsch
Wappen von Glebitzsch
Koordinaten: 51° 36′ N, 12° 12′ O51.612.19972222222291Koordinaten: 51° 36′ 0″ N, 12° 11′ 59″ O
Höhe: 91 m ü. NN
Fläche: 15,12 km²
Einwohner: 636 (31. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 06794
Vorwahl: 034954
Glebitzsch (Sachsen-Anhalt)
Glebitzsch
Glebitzsch
Lage von Glebitzsch in Sachsen-Anhalt

Glebitzsch ist ein Ortsteil der Stadt Sandersdorf-Brehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt.

Der Ort war bis zur Eingemeindung in die Stadt Sandersdorf-Brehna am 1. Juli 2009 eine selbständige Gemeinde[1], zu der die Ortsteile Köckern und Beyersdorf gehörten. Letzter Bürgermeister von Glebitzsch war Arno Krassowski.

Bis um 1980 hatte Glebitzsch einen weiteren Ortsteil: Juliushof. Dieser wurde 1844 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort wurde 1982 aufgrund seiner Nähe zur A9, einer Transitverbindung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin, entsiedelt. Die letzten Bewohner zogen nach Beyersdorf. Anschließend wurden deren Gebäude und die Wege zerstört.

Wappen

Blasonierung: „Von Blau und Silber schräglinks geteilt, die Teilung belegt mit einer in verwechselten Farben geschrägter Leiste; oben zwei goldene Ähren am Halm mit Blättern, unten ein mit den Stollen nach abwärts gekehrtes, nach der Teilung gestelltes blaues Hufeisen mit eckigen Nagellöchern."

Glebitzsch und dessen Ortsteile Beyersdorf und Köckern sind offensichtlich slawische Gründungen. Sie waren über Jahrhunderte kleine Dörfer, deren Einwohner sich neben vereinzelten Handwerksbetrieben vorwiegend von der Landwirtschaft ernährten. Aus diesem Grund wurden die beiden Ähren und das Hufeisen als Wappensymbole gewählt. Die zwei Ähren können zugleich einen Bezug zu den angeschlossenen o. g. Orten geben, während das Hufeisen in seiner Geometrie auch auf die ursprüngliche Anlage der Gemeinde als Runddorf hinweist.

Das Wappen wurde 2005 vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.

Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste

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