JU-AIR

JU-AIR
JU-AIR
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CASA 352L (HB-HOY) in Zürich
IATA-Code:
ICAO-Code:
Rufzeichen:
Gründung: 1982
Sitz: Dübendorf, Schweiz
Heimatflughafen: Dübendorf, Mönchengladbach
Flottenstärke: 4
Ziele: Rundflüge
Ju 52/3m HB-HOP aufgenommen auf dem Flugplatz Samedan am 22. Februar 2007

Ju-Air ist eine Schweizer Fluggesellschaft, die sich auf Rund- und Charterflüge mit der JU 52 spezialisiert hat. Beheimatet ist die Airline auf dem Militärflugplatz Dübendorf (bei Zürich). Als Dachorganisation der JU-AIR fungiert rechtlich der Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe mit derzeit etwa 4000 Mitgliedern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gegründet wurde die JU-AIR im Jahr 1982, als in der Schweiz zur Überführung von drei Junkers 52 (HB-HOS, HB-HOP, HB-HOT) aus der Schweizer Luftwaffe in die Zivilluftfahrt Spendengelder gesammelt wurden. Zwei (HB-HOS, HB-HOP) der drei Ju 52 wurden 1983 für Rundflüge in Betrieb genommen. Mit Hilfe von 60 ehrenamtlichen Mitarbeitern wurden in einfachen Baracken schon im ersten Jahr 5500 Fluggäste abgefertigt.

1985 wurde die dritte Ju 52 (HB-HOT) in Betrieb genommen. 1986 folgte die erste grosse Auslandsreise nach Lanzarote, Kanarische Inseln. 1987 erlitt eines der Flugzeuge (HB-HOS) einen Unfall auf dem Flugplatz Koblenz-Winningen. Es entstand ein Sachschaden von 2 Millionen Franken, Personen kamen nicht zu Schaden. Bereits ein Jahr später flog die Maschine wieder. Im Jahre 1989 Reise zum Nordpol.

1990 Flug zum Fertigungsort, den Junkers Werken, nach Dessau. Restaurierung eines weiteren Flugzeuges (HB-HOY) und Beginn der Zertifizierung für BMW Motoren mit normalem Benzin. 1992 wird beschlossen, den Holzhangar durch einen neuen zu ersetzen; dieser wird 1993 eingeweiht. Die HB-HOS wird 1996 zum Werbeträger für Milka. 1997 wird HB-HOY in Betrieb genommen und fliegt gemeinsam mit den anderen Ju 52 der Flotte zum historischen Treffen der Ju 52 auf dem Verkehrslandeplatz Mönchengladbach. Vor Ort Treffen mit der Ju 52 der Lufthansa. Im selben Jahr werden die BMW-Motoren für normales Benzin durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt zertifiziert. Aufnahme des Flugbetriebes in Mönchengladbach im Jahre 1998. Im selben Jahr erleidet wieder die HB-HOS einen Unfall auf dem Flugplatz Samedan. Durch Touchieren einer Schneemauer entsteht ein Sachschaden in der Höhe von 1,2 Millionen Franken. HB-HOS erhält ein neues Farbkleid und fliegt Werbung für IWC.

Im Jahr 2000 geht die HB-HOS auf Weltreise. Im Jahr 2001 werden zum ersten Mal 13'000 Passagiere abgefertigt. Dies geschieht mit nun schon 180 ehrenamtlichen Mitarbeitern. 2002 wurde das 20-jährige Jubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass wurde eine Museumshalle eröffnet, die mit einem grossen Fest und einer Flugshow gefeiert wurde. Im Jahr 2004 fliegt die HB-HOY in einer Hapimag-Bemalung. Im selben Jahr wird eine DC-3 der Swissair aufgenommen und absolviert ihren Jungfernflug nach London.

Im Jahre 2005 werden die Ju 52 66 Jahre alt. 2006 bekommt die HB-HOS ein erneuertes Farbkleid und wirbt wieder für IWC. 2007 wurde das 25-jährige Jubiläum gefeiert und am 8. September 2007 mit einem Festakt begangen. Dabei flogen die vier Ju 52 der JU-AIR mit der D-AQUI der Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung und der französischen Ju 52 der EADS in Sechserformation über dem Flugplatz Dübendorf.

Der Verein Freunde der Swissair wurde zum 31. Dezember 2006 aufgelöst, die Mitglieder wurden ab 1. Januar 2007 in den Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe integriert.

Flotte

(Stand September 2009)[1]

  • 4 Ju 52 (HB-HOS, HB-HOT, HB-HOP, HB-HOY)
  • 1 DC-3 (HB-ISC - ausser Betrieb)

Verschiedenes

Eine der JU-Air-Maschinen ist (ganz klein) oben rechts auf dem Cover des Albums Pulse von Pink Floyd zu sehen. [2]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. www.airforcecenter.ch: Flotte der JU-AIR 16. September 2009
  2. Abbildung

Weblinks


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