Mettermich

Mettermich

f1

Mettermich
Höhe 585 m ü. NN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Rhön
Geographische Lage 50° 17′ 9″ N, 9° 50′ 41″ O50.2858333333339.8447222222222585Koordinaten: 50° 17′ 9″ N, 9° 50′ 41″ O
Mettermich (Bayern)
Mettermich
Gestein Basalt

Der Mettermich ist ein 585 m ü. NN hoher Berg in der Brückenauer Kuppenrhön und liegt im bayerischen Teil des Mittelgebirges.

Inhaltsverzeichnis

Geographische Lage

Der Mettermich erhebt sich im Landkreis Bad Kissingen zwischen Oberleichtersbach und Schildeck, einem Ortsteil von Schondra, das sich 2 km südsüdöstlich des Berges befindet.

Geologie

Wie der benachbarte Dreistelz oder die Schildecker Kuppe gehört der Mettermich zu den typischen Basaltkegeln der Rhön. Markant sind beim Mettermich die Basaltstein-Gerölle, die nach Forschermeinung Bestandteile vorzeitlicher Ringwall-Anlagen sind.

Geschichte

Auf dem Mettermich gab es frühe Funde aus der La-Tène-Zeit. Vermutlich handelt es sich dabei um eine Verteidigungsanlage oder eine Fliehburg. Andere Interpretationen sprechen von einer keltischen Kultanlage. Generell muss der Forschungsstand zum Mettermich als wenig konkret bezeichnet werden. Die Befestigungen der Anlage haben eine Ausdehnung 350 × 130 m. Sie steigt zum Gipfel hin steil an und ist sehr unwegsam.

Literatur

  • Fritz Dunkel: Die Mettermich bei Brückenau, in: Rhönwacht, Fulda 1951 (Nr. 4), Seite 6 f.
  • Reinhold Schramm: Brückenauer Kuppenrhön – frühes Siedlungsland – Lindenstumpf, Mettermich, Schildecker Kuppe und Pilsterköpfe, in: Rhönwacht, Fulda 2002 (Nr. 3), S. 129 f.
  • Peter Ziegler: Drei stille Berge der Rhön, in: Bäderlandkreis Bad Kissingen, Nordhorn 2006, S. 11 f.

Siehe auch


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