Monika Littau

Monika Littau

Monika Littau (* 8. Juni 1955 als Monika Spiekermann in Dorsten) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Monika Littau studierte Germanistik, Geographie, Theologie und Musikwissenschaft. Anschließend war sie bis 1985 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bochum, von 1985 bis 1989 Leiterin eines Projekts für Seniorenkulturarbeit, 1989-1991 Projektleiterin beim Verein für Literatur e.V., schließlich bis 1994 Literaturberaterin im Westfälischen Literaturbüro in Unna. Sie arbeitete später in der Literaturförderung des Landes NRW (Kulturministerium/Kulturabteilung der Staatskanzlei NRW).

In den Achtzigerjahren hielt sie sich studienhalber in Sri Lanka und Südafrika auf. Die Autorin lebt heute im Rheinland bei Bonn und im Ruhrgebiet.

Monika Littau ist Verfasserin von Prosatexten, Sachbüchern, Gedichten, Theaterstücken, Hörspielen und einem Kinderbuch.

Monika Littau ist Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller in ver.di (VS), dessen nordrhein-westfälischem Landesvorstand sie von 1987 bis 1989 angehörte. Im Jahr 2008 war sie für ein halbes Jahr Vorsitzende des Landesverbandes. Sie ist Mitglied im Verein für Literatur e.V. (Dortmund) und Gründungsmitglied der "Aktion unabhängiger Rhein-Ruhr-AutorInnen" (AURA e.V.).

Auszeichnungen

  • 1988 erhielt sie den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ,
  • 1992 eine Förderung durch den Kunst- und Kulturfonds der Stadt Witten,
  • 1999 ein Arbeitsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen,
  • 2002 mit einer Klasse 6 Sieger im Wettbewerb „Begegnung Osteuropa“ des Ministeriums für Arbeit und Soziales NRW und
  • 2010 Aufenthaltsstipendium in Internationalen Schriftsteller- und Übersetzerzentrum Rhodos (IWTCR)

Werke

  • Gedichte, Am Erker, Münster 1979 (zusammen mit Marianne Hoheisel)
  • Wo du die Welt von unten sehen kannst, Weißenburg 1983
  • Kulturelle Jugendbildung zwischen Programmatik und Professionalität, Opladen 1986 (zusammen mit Stephan Kolfhaus und Wolfgang H. Swoboda)
  • "Nachts fällt mir soviel ein ...", Dortmund 1989
  • Arbeitshilfe Seniorenkultur, Dortmund 1990 (zusammen mit Gisela Koch)
  • Paare pur und Plagiate, Dortmund 1992
  • Himmelhunger, Höllenbrot, Dortmund 2000
  • Alphabetta in Alphabettanien, Vechta 2007 (zusammen mit Christine Bozler)
  • Beim Überschreiten des Taupunkts. Gedichte, Bochum 2011 (mit einem Geleitwort von Wolfgang Kubin)

Herausgeberschaft

  • Literatur & Alltag, Dortmund 1986

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Поможем написать курсовую

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Deuten — Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Lit — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Liste deutschsprachiger Schriftsteller/L — Hinweis: Die Umlaute ä, ö, ü werden wie die einfachen Vokale a, o, u eingeordnet, der Buchstabe ß wie ss. Dagegen werden ae, oe, ue unabhängig von der Aussprache immer als zwei Buchstaben behandelt Deutschsprachige Schriftsteller: A B C D E …   Deutsch Wikipedia

  • Dorsten — Wappen Deutschlandkarte …   Deutsch Wikipedia

  • Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler — Mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler werden seit 1957 überdurchschnittliche Begabungen im Bereich der Kunst geehrt. Den Künstlern soll mit einem Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro (Stand: 2010)… …   Deutsch Wikipedia

  • Meierskappel LU — Meierskappel Basisdaten Kanton: Luzern Amt: Luzern BFS Nr …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”