Mutya Buena

Mutya Buena
Mutya Buena bei einem Konzert in Bristol (2004)

Rosa Isabel Mutya Buena (* 21. Mai 1985 in Kingsbury, London) ist eine britische Sängerin und eines der drei Gründungsmitglieder der Sugababes, die sie 2005 für eine Solokarriere verließ.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Buenas Mutter ist Irin, ihr Vater stammt von den Philippinen. Sie hat fünf Brüder und zwei jüngere Schwestern. Eine weitere Schwester verstarb 2002. Ihr widmete Buena 2003 den Song Maya, der auf dem dritten Sugababes-Album Three veröffentlicht wurde. 2005 brachte sie eine Tochter zur Welt. Heute lebt sie mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in Kingsbury.

Karriere

Sugababes (1998–2005)

Siehe Hauptartikel: Sugababes

Buena lud ihre Freundin Keisha Buchanan zu Studioaufnahmen ein, die für sie und Siobhán Donaghy geplant waren. Der Manager der beiden beschloss daraufhin, dass die drei als Trio zusammenarbeiten sollten. Sie gründeten die Sugababes. Zusammen veröffentlichten sie das Album One Touch, bevor Donaghy 2001 von Heidi Range ersetzt wurde und sie im darauffolgenden Jahr mit dem Album Angels with Dirty Faces ihren Durchbruch feierten. Es folgten vier Nummer-1-Singles und zwei weitere erfolgreiche Alben, bevor Buena am 21. Dezember 2005 ihren Ausstieg bei den Sugababes verkündete. Sie wurde daraufhin durch Amelle Berrabah ersetzt.

Solokarriere (ab 2006)

Nachdem Buena die Sugababes verlassen hatte, begann sie direkt mit den Arbeiten an ihrem Soloalbum, das sie bei Universal Records veröffentlichte. Ende 2006 brachte sie zusammen mit George Michael das Duett This Is Not Real Love heraus. Ohne Video-Promotion erreichte die Single in Großbritannien Platz 15. Ihr Debütalbum, Real Girl, erschien im Mai 2006 in Großbritannien und Irland, wo es die Top 10 erreichte. Es wurde in Großbritannien außerdem mit Gold ausgezeichnet.[1] Die erste aktiv beworbene Single Real Girl wurde am 3. April 2007 veröffentlicht und erreichte Platz 2 der UK-Charts. Der Song sampelt den Song It Ain't Over Till It's Over von Lenny Kravitz. Als nächstes veröffentlichte sie Song 4 Mutya (Out of Control), eine Zusammenarbeit mit Groove Armada. Dieser Song erreichte Platz 8 der Charts. Die vierte Single, Just a Little Bit erreichte nur noch Platz 65. Später arbeitete sie zusammen mit Amy Winehouse, die beiden coverten den Song Be My Baby von der Band The Ronnettes. Der Song erhielt den Namen B Boy Baby und erreichte Platz 73 in den UK-Single-Charts. Am 12. Februar 2008 wurde bekannt gegeben, dass sich das Plattenlabel von ihr getrennt hatte, weil sie mit den Verkäufen des Albums und der letzten beiden Singles unzufrieden waren.[2]

Kurze Zeit später war sie bei Celebrity Big Brother zu sehen, allerdings blieb sie dort nicht lange, weil sie ihre Familie vermisste. Sie sagte wenig später in einem Interview, dass sie es nun vorzöge, Songs für andere Künstler zu schreiben, anstelle selber Musik zu veröffentlichen.[3] Im Jahr 2009 war sie als gefeaturete Künstlerin in verschiedenen Musikvideos zu sehen, welche aber alles keinen großen kommerziellen Erfolg hatten. So war sie auf dem Song Be With You von Asher D zu hören, genauso wie im Song The Time Is Now von Don-E. Außerdem arbeitete sie mit Agent X an dessen Song Fallin sowie mit Tah Mac an dessen Song Give Back. Später in diesem Jahr trat sie einer Vereinigung von Künstlern aus den USA, Jamaica und Großbritannien bei, welche an dem Debüt-Song des Duos NightShift mit dem Namen Can You Persuade Me arbeiteten. Im September 2010 steuerte sie sechs Songs für das Album The Sound of Camden bei, wofür sie sechs Rock-Songs von Bands wie U2, Iron Maiden und The Pixies coverte. Das Album ist allerdings nur auf dem "Camden Town"-Markt in London sowie über itunes erhältlich. Einen Monat später sagte Buena, dass sie nun nicht länger an einer Karriere in der Musikindustrie interessiert sei und eine Ausbildung zur Kinderpsychologin machen würde. Außerdem sagte sie, dass sie kein Interesse mehr hätte, in irgendeiner Weise wieder Teil der Sugababes zu sein.[4]

Obwohl sie verkündet hatte, der Musikindustrie den Rücken zu kehren, arbeitete sie kurz darauf wieder an einem Song. Im Januar 2011 wurde die Zusammenarbeit mit der Gruppe City Boy Soul, Be Ok, digital veröffentlicht. Außerdem arbeitete sie an dem Song Give Me Love des DJs und Produzenten Paul Morrell mit. Der Song soll 2011 erscheinen.

Diskografie

Hauptartikel: Sugababes/Diskografie

Studioalben

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK
2007 Real Girl 100 66 10 Erstveröffentlichung: 4. Juni 2007

Singles

Jahr Titel Chartpositionen Album
DE AT CH UK
2006 This Is Not Real Love (mit George Michael) 62 36 15 Real Girl
2007 Real Girl 40 46 53 2
Song 4 Mutya (Out of Control) (mit Groove Armada) 8
Just a Little Bit 65
2008 B Boy Baby (feat. Amy Winehouse) 73

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.bpi.co.uk/certifiedawards/search.aspx
  2. http://musicalconfession.blogspot.com/2008/02/mutya-buena-has-been-dropped-from-her.html
  3. http://kaysblog.dailymail.co.uk/2009/01/mutya-buena-to-write-hits-for-stars.html
  4. http://www.inthenews.co.uk/news/entertainment/music/mutya-buena-planning-career-change--$21384049.htm



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