Sandwichtechnik (Verbundwerkstoff)

Sandwichtechnik (Verbundwerkstoff)

Sandwichtechnik (Verbundwerkstoff)

Der Begriff Sandwichtechnik bezeichnet das schichtweise Zusammenfügen von Werkstoffen zu einem Verbund. Die so entstehenden Sandwichelemente sind tragende Bauteile und werden für Fassaden und Dachkonstruktionen im Bauwesen eingesetzt. Sie geben Lasten wie Wind und Schnee an die Unterkonstruktion weiter. Aufgrund der besonderen Tragstruktur von Sandwichelementen bestehend aus einem schubsteifen Kern und zwei metallischen Deckschichten, ergeben sich unterschiedliche Versagenszustände im Vergleich zu herkömmlichen Tragwerken. So, als Versagensursache momentenbeanspruchter Elemente, ein kurzwelliges Beulversagen der auf Druck beanspruchten Deckschicht, das Knittern. Während die Querkraft durch den schubsteifen Kern aufgenommen wird, entsteht durch das Biegemoment ein Kräftepaar mit entgegengesetztem Vorzeichen in den beiden Deckschichten. Da es sich im Allgemeinen um dünne Deckschichten, also ohne nennenswerte eigene Biegesteifigkeit, handelt, müssen die Deckschichten bei Druckbeanspruchung durch die stützende Kernschicht stabilisiert werden. Die mechanischen Eigenschaften des Kerns haben daher einen signifikanten Einfluss auf das Tragverhalten der Gesamtstruktur.



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