- Sfintu Gheorghe
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Sfântu Gheorghe
Sankt Georgen
SepsiszentgyörgyBasisdaten Staat: Rumänien Historische Region: Siebenbürgen Kreis: Covasna Koordinaten: 45° 52′ N, 25° 48′ O45.86305555555625.795555555556555Koordinaten: 45° 51′ 47″ N, 25° 47′ 44″ O Zeitzone: OEZ (UTC+2) Höhe: 555 m Einwohner: 61.704 (1. Juli 2007) Postleitzahl: 520xxx Telefonvorwahl: (+40) 02 67 Kfz-Kennzeichen: CV Struktur und Verwaltung (Stand: 2008) Gemeindeart: Stadt Gliederung: Sfântu Gheorghe, Chilieni, Coşeni Bürgermeister: Àrpad András Antal (UDMR) Postanschrift: Str. 1 Decembrie 1918, nr. 2
loc. Sfântu Gheorghe, jud. Covasna, RO-520085Webpräsenz: Sfântu Gheorghe (dt. Sankt Georgen, ung. Sepsiszentgyörgy) ist eine Stadt in Rumänien und die Hauptstadt des Kreises Covasna. Sie liegt am Fluss Olt in einem Tal zwischen dem Baraolt- und dem Bodoc-Gebirge.
Im Jahr 2003 hatte sie etwa 61.500 Einwohner. Die Bevölkerung besteht aus 46.121 Ungarn (Szekler) und 14.131 Rumänen. Der Rest besteht meistens aus Roma, die in einem eigenen Ortsteil am Rande Sfântu Gheorghes mit Namen Örkö leben. Der größte Teil von ihnen lebt in großer Armut. Es gibt aber auch wohlhabendere Romafamilien unter ihnen.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Sfântu Gheorghe ist eine der ältesten Städte des Szeklerlandes. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1332. Der Namensgeber der Stadt ist der Heilige Patron Sankt Georg von der ortsansässigen Kirche. In der Vergangenheit war Sfântu Gheorghe das wirtschaftliche und administrative Zentrum des ungarischen Komitats Háromszék, das ungefähr dem heutigen rumänischen Kreis Covasna entspricht.
Wirtschaft
Wegen ihrer zentralen Lage in Rumänien ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, die beiden Hauptfernstraßen DN11 und DN12 treffen sich hier, auch die übrigen Landesteile sind verkehrstechnisch angebunden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich in der Stadt eine Textilfabrik und eine Zigarettenfabrik an, außerdem eine Süßwarenfabrik namens Bon Sweet Bon.
Sehenswürdigkeiten
- Festungskirche (Biserică Fortificată - Vártemplom), erbaut im 14. Jahrhundert im gotischen Stil
- Hauptquartier des Husaren-Bataillons im modernen Zentrum (heute Landesarchiv), erbaut 1820/21
- Bibliotheksgebäude, erbaut 1832 als Sitz der Bezirksverwaltung
- Theatergebäude, erbaut 1854 bis 1856 als Stadthalle
- Der Basar mit seiner Uhr, erbaut 1868; die Uhr wurde 1893 von einem Uhrmacher Müller aus Budapest erschaffen.
Weblinks
Siehe auch
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