Skel

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Steffen Skel (* 14. Juni 1972 in Bad Salzungen) ist ein ehemaliger deutscher Rennrodler, der für den BSC Winterberg fuhr.

Steffen Skel bildete mit seinem Partner Steffen Wöller eines der stärksten und erfolgreichsten Rennrodel-Doppelsitzer der 1990er und beginnenden 2000er Jahre. Drei mal, 1994, 1998 und 2002 trat das Duo bei Olympischen Winterspielen an. Wurden sie 1994 in Liellehammer noch 14. und 1998 in Nagano Achte, verpassten sie vier Jahre später in Salt Lake City Vierte und verpassten die Bronzemedaille hinter den US-Amerikanern Chris Thorpe und Clay Ives nur um etwa eineinhalb Zehntel Sekunden. Bei den Weltmeisterschaften 2000 gewannen Skel/Wöller mit der deutschen Mannschaft die Goldmedaille. Hinzu kam Silber mit den Doppelsitzern, das sie auch 2001 im Doppelsitzer und mit dem Team holten und einmal Doppelsitzer-Bronze 1997.

Größter Erfolg war der Gewinn der Europameisterschaft 2004 in Oberhof im Doppelsitzer. Mit dem Team gewannen beide den Titel 2002 und 2004. Hinzu kommt Silber mit dem Doppelsitzer 1998 und im Doppelsitzer 2000, sowie mit dem Team im Jahr 2000. 2000/01 gewannen Skel und Wöller den Gesamtweltcup. 1999/2000 und 2001/02 belegten sie hinter ihren nationalen Dauerkonkurrenten Patric Leitner und Alexander Resch den zweiten Rang. Einmal, 1993/94, wurden die beiden Dritte. 1993, 2000 und 2004 wurden Skel/Wöller Deutsche Meister. 2004 beendeten sie ihre Karriere.

Steffen Skel ist mit der Skeletonpilotin Diana Sartor liiert, beide bekamen 2006 ihre erste Tochter. Er gehört seit 2007 zum Trainerstab der kanadischen Rennrodler und ist hier für das Juniorenteam verantwortlich und arbeitet zudem unterstützend beim Nationalkader der Doppelsitzer. Zuvor betreute Skel, der derzeit ein Trainerstudium an der Sporthochschule in Köln absolviert, nach seinem Karriereende für zwei Jahre unter anderem Trainer des deutschen Weltklassedoppels Sebastian Schmidt/André Forker.

Erfolge

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