- Villa de Leiva
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Villa de Leyva Basisdaten Fläche: 128 km2 Lage 5° 38′ N, 73° 32′ W5.6333333333333-73.5333333333332149Koordinaten: 5° 38′ N, 73° 32′ W Höhe ü. d. M.: 2149 m Einwohnerzahl (2005): 12.032 Dichte: 94 Einwohner/km2 Politik Departamento: Boyacá Bürgermeister: Luis Alfredo Igua Sáenz Internetpräsenz von Villa de Leyva Lage
Villa de Leyva ist eine Stadt in Kolumbien.Villa de Leiva wurde am 12. Juni 1572 von Hernán Suarez de Villalobos gegründet. Benannt wurde die Stadt nach dem ersten Präsidenten von Neugranada, Andrés Díaz Venero de Leyva.
Etwa vier Stunden von Bogotá entfernt, auf der Straße nach Cúcuta liegt das restaurierte Städtchen Villa de Leiva auf 2140 m Höhe. Seine Entstehung reicht in die erste Zeit der spanischen Eroberung zurück. Es wurde schon früh zum nationalen Denkmal ernannt und so von modernen Bauten wie Büro- und Wohnhochhäusern verschont. Deshalb gibt uns heute Villa de Leiva einen Eindruck von Architektur und Ambiente der kolonialen Zeit. Die nur einstöckigen Häuser mit ihren Ziegeldächern, die Kirche mit ihren massigen und niederen Türmen und das jahrhundertealte Kopfsteinpflaster der riesigen Plaza waren deshalb immer wieder Kulisse für historische Filme. Werner Herzog drehte hier 1987 Teile des Films Cobra Verde mit Klaus Kinski.
Einige der Häuser sind als Museen eingerichtet, wie das Haus, in dem Antonio Narino lebte, der die Rights of Man ins Spanische übersetzt hatte und das Haus, in dem die Versammlung der vereinigten Provinzen von Neu Granada stattgefunden hatte. Ebenso ist das Geburtshaus des Helden der Unabhängigkeitskämpfe Antonio Ricuarte einen Besuch wert. Das Kloster der Karmeliterinnen hat eines der besten Museen religiöser Volkskunst von Kolumbien. Da die Umgebung von Villa de Leiva reich an Fossilien ist, hat man ein Museum dafür eingerichtet.
Zu Kolonialzeiten diente es vor allem den spanischen Vizekönigen und Kolonialherren als Erholungsort. Auch heute gilt es sowohl unter den Einheimischen als auch den ausländischen Touristen als beliebtes Reiseziel.
Villa de Leyva ist auch für seine Versteinerungen berühmt. Viele Einwohner leben vom Verkauf von Ammoniten und anderen Fossilien.
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