- Blanke Hans
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Das Gebiet der Insel Alt-Nordstrand auf einer Karte von Johannes Blaeu, 1662. Der untergegangene Ort Rungholt ist im Wasser südlich der Insel eingezeichnetBlanker Hans ist eine bildhafte Bezeichnung für die tobende Nordsee bei Sturmfluten. Ebenso werden orkanartige Stürme über der Nordsee und anderen Seegebieten so bezeichnet.
Der Name Blanker Hans (vermutlich aus dem Niederländischen, blank = „weiß“, von der Gischt) geht nach Aufzeichnungen des Chronisten Anton Heimreich auf den Deichgrafen von Risum zurück, der nach Fertigstellung eines neuen Deiches der Nordsee herausfordernd „Trutz nun, blanker Hans“ entgegen gerufen haben soll. Kurze Zeit später brach der Deich jedoch bei der Zweiten Großen Mandränke (Burchardiflut) im Oktober 1634. Der in Kiel geborene Lyriker Detlev von Liliencron machte den Namen in seinem Lied Trutz, blanke Hans allgemein bekannt.
Namensverwendung
- In Büsum an der Westküste Schleswig Holsteins, firmiert seit April 2006 die Sturmflutenwelt „Blanker Hans“, die eine Ausstellung in Hafennähe und Veranstaltungen kombiniert.
- Gelegentlich wurde - offenbar von Landratten - auch der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel als "Blanker Hans" bezeichnet. [1]
Quellen
Weblinks
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