Call of Duty 2: Big Red One

Call of Duty 2: Big Red One

Call of Duty (kurz CoD, deutsche Übersetzung: Ruf der Pflicht) und dessen Nachfolger sind Computerspiele der US-amerikanischen Spieleentwickler Infinity Ward und Treyarch. Der erste Teil der Call of Duty-Reihe wurde im Herbst 2003 von Activision veröffentlicht. Es versetzt den Spieler nacheinander auf der Seite der drei alliierten Großmächte USA, Großbritannien und der Sowjetunion in die Rolle eines Infanterie-Soldaten, der im Zweiten Weltkrieg in Europa und Afrika an verschiedenen Kriegsschauplätzen kämpfen muss. Daneben kann im Mehrspielermodus auch auf Seiten der Achsenmächte gekämpft werden. Es gibt neben Call of Duty auch ein Add-on mit dem Namen Call of Duty − United Offensive, einen zweiten Teil (Call of Duty 2), seit November 2006 einen dritten Teil (Call of Duty 3) (der nur auf Konsolen erschien). Der vierte Teil heißt Call of Duty 4: Modern Warfare und erschien für PC, PS3 und Xbox 360.[1] Der fünfte Teil der Reihe trägt den Titel Call of Duty 5 - World at War.

Alle Call of Duty-Teile sind gemäß der USK ab 18 Jahren freigegeben und verkauften sich insgesamt über 35 Millionen Mal.[2]

Inhaltsverzeichnis

Spiele

Call of Duty

Call of Duty
Entwickler: Infinity Ward
Verleger: Activision, Aspyr (Mac-Umsetzung)
Publikation: Deutschland 6. November 2003
USA 29. Oktober 2003
Plattform(en): PC (Windows), Mac (Mac OS X), Nokia N-Gage Version 2 getestet für Linux mittels wine
Genre: Egoshooter
Spielmodi: Singleplayer, Multiplayer
Steuerung: Tastatur, Maus
Systemminima: 700 MHz CPU, 128 MB RAM, 1,4 GB Festplatte, 32 MB Grafikkarte
Medien: 2 PC-CDs, Steam, 1 Mac-DVD, 1 Xbox 360-DVD
Aktuelle Version:
  1. Klient:
    1. Windows:
      1. 1.5 (Einzelspieler)
      2. 1.5 (Mehrspieler)
    2. Macintosh:
      1. 1.5 (Einzelspieler)
      2. 1.5 (Mehrspieler)
  2. Server:
    1. Linux:
      1. 1.5b
    2. Windows:
      1. 1.5b
    3. Macintosh:
      1. 1.5
Altersfreigabe: PEGI:
PEGI-Einstufung: 16+


USK:
Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG USK
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Das Spiel erzählt keine zusammenhängende Hintergrundgeschichte. Der Spieler übernimmt vielmehr episodenhaft die Rolle von Soldaten verschiedener alliierter Nationen und kämpft in teils erfundenen, meist aber in historischen Schlachten. Auf Seiten der Amerikaner ist man so an der großen Invasion der Normandie (Operation Overlord) beteiligt. Als Brite erobert und verteidigt man die Pegasusbrücke (Operation Tonga) und sabotiert das Schlachtschiff Tirpitz. In der abschließenden Kampagne steuert man einen sowjetischen Soldaten, der die Deutschen wieder aus Stalingrad vertreiben muss - diese Szenerie ist dem Film Duell - Enemy at the Gates entlehnt, bei dem man ebenfalls auf einem unter Beschuss stehenden Boot über die Wolga in die Ruinenstadt gefahren wird. Das Spiel endet mit dem Hissen der roten Flagge auf dem Reichstagsgebäude.

Die Atmosphäre in Call of Duty wird von einigen Spielemagazinen (GameStar, PC Games) als sehr gut bewertet. So wurden zum Beispiel die Geräusche der Waffen bei eigens durchgeführten Probeschießen der Originale aus dem Zweiten Weltkrieg aufgezeichnet. Call of Duty wurde mehrfach zum „Game of the Year“ ausgezeichnet.

Call of Duty hat einen Mehrspieler-Modus, der es ermöglicht, im Netzwerk gegen und mit anderen menschlichen Teilnehmern zu spielen. Im Mehrspielermodus kann man auch als Deutscher spielen. Die Spielmodi sind: Deathmatch (jeder gegen jeden), Team Deathmatch (zwei Teams gegeneinander), Search and Destroy (ein Team muss einen Auftrag erledigen, das andere diesen Auftrag verhindern, etwa das Legen und Zünden einer Bombe, ähnlich zu Counterstrike), Retrieval (ein Team versucht, ein Objekt zu stehlen und zu seiner Basis zu bringen) und Behind Enemy Lines (ein alliiertes Team tritt gegen eine Überzahl von Spielern des Achsenteams an und versucht möglichst lange zu überleben, derjenige Spieler auf Seite der Achsenmächte, der es schafft, einen Alliierten zu erschießen, tauscht mit diesem die Rolle). Die Karten sind Abwandlungen der Singleplayer-Missionen. Daher ist es auch im professionellen E-Sport-Bereich anzutreffen. Der Mehrspielermodus wird auf Wunsch von der Anticheat-Software PunkBuster überwacht. Auch Mitte 2007 finden sich gleichzeitig 7000 Spieler (verteilt auf über 3000 Servern), die Call of Duty 1 im Mehrspielermodus spielen. [3]

Viele der Entwickler entstammen dem Team, welches Medal of Honor Allied Assault entwickelt hat, welches wiederum zu großen Teilen auf dem Film Der Soldat James Ryan basiert.

Call of Duty: United Offensive (Add-On)

Das Add-on Call of Duty − United Offensive ist seit Oktober 2004 erhältlich. Es enthält neben neuen Karten auch neue Waffentypen, wie beispielsweise eine Bazooka für die Amerikaner oder den Flammenwerfer für die Deutschen. Ebenso ist es in diesem Add-on möglich zu sprinten, und sobald man den höchsten Rang erreicht hat, im Gefecht mit Hilfe eines Fernglases Ziele auszumachen und diese mit Artillerie (welche ferngesteuert ist) zu bombardieren.

Es gibt neue Mehrspieler-Modi (Capture the Flag: Jedes Team versucht, die Flagge des Gegners zu stehlen und zur eigenen Flagge zu bringen), Basisangriff (jedes Team muss die eigenen drei Basen sichern und gleichzeitig die des Gegners zerstören), Herrschaft (fünf neutrale Flaggenpunkte müssen erobert werden), und man kann sich nun auch mit Fahrzeugen bewegen (Panzer, Jeeps, Kleinlastwagen).

In den 13 neuen Missionen spielt man z. B. einen amerikanischen Soldaten während der Ardennenoffensive, einen Bordschützen einer britischen „Fortress Mk.1“ (Boeing B-17 „Flying Fortress“), der sich (nachdem sein Bomber über Holland abgeschossen wurde) dem holländischen Widerstand anschließt und anschließend zum Special Air Service befördert wird. In der folgenden russischen Kampagne spielt man einen Soldaten, der sich an der Schlacht um Kursk (Unternehmen Zitadelle) beteiligt.

Das Addon zeichnet sich durch seine recht gute Atmosphäre aus, jedoch war die Grafik zum damaligen Zeitpunkt nur noch durchschnittlich, das Spiel lässt sich in 6–7 Stunden durchspielen. Die Grafik-Engine wurde verändert und mit neuen Effekten versehen.

Call of Duty - Finest Hour
Verleger: Activision
Publikation: Deutschland 2. Dezember 2004
Plattform(en): Xbox, PlayStation 2, Nintendo GameCube
Genre: Egoshooter
Spielmodi: Singleplayer, Multiplayer
Sprache: Deutsch
(Bildschirmtext: Deutsch)
Altersfreigabe: PEGI:
Keine
Klassifizierung


USK:
Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG USK

Call of Duty: Finest Hour

Call of Duty - Finest Hour ist ein Spiel für die Konsolen Xbox, PlayStation 2 und Nintendo Gamecube. Es ist am 2. Dezember 2004 erschienen. Die Xbox- und die PS2-Version können auch online gespielt werden.

Call of Duty 2

Call of Duty 2
Entwickler: Infinity Ward
Verleger: Activision
Publikation: Deutschland 3. November 2005
USA 25. Oktober 2005
Plattform(en): PC (Windows), Mac (Mac OS X), Xbox 360
Genre: Egoshooter
Spielmodi: Einzelspieler, Multiplayer
Steuerung: Tastatur, Maus, Gamepad
Systemminima: 1,4 GHz CPU, 512 MB RAM, ab ATi Radeon 9200 oder GeForce 4
Medien: 1 PC-DVD / 5 PC-CDs (US-Version), Steam
Sprache: Deutsch
(Bildschirmtext: Deutsch)
Altersfreigabe: PEGI:
PEGI-Einstufung: 16+


USK:
Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG USK
Information: Neueste Version: 1.3

Die Fortsetzung Call of Duty 2 wurde am 3. November 2005 veröffentlicht und erhielt keine Jugendfreigabe. Die Entwicklungskosten des Spiels beliefen sich auf 14,5 Millionen US-Dollar, wobei 8 Prozent des Budgets (1,16 Millionen Dollar) auf die Sprachaufnahmen entfielen. Rund ein halbes Jahr nach der Windows-Version feierte Call of Duty 2 für Mac OS X auf der MacExpo 2006 seine Deutschlandpremiere.

Bei der Entwicklung des Spieles wurde die Handlung des Filmes Duell – Enemy at the Gates zugrunde gelegt, viele Situationen und materialbedingte Begebenheiten aus dem Film wurden in den Missionen um Stalingrad eingebaut.

Die Handlung knüpft an das bekannte Konzept an: Dieses Mal kämpfen vier Soldaten aus drei Staaten in einer Gruppe gegen die Deutschen in den Kriegsjahren 1941 bis 1945. Als junger russischer Private Vasili Ivanovich Koslov erobert der Spieler Stalingrad zurück. Mit dem britischen Sergeant John Davis geht es anschließend auf den afrikanischen Kontinent nach El Alamein und Libyen in eine Panzerschlacht der 7. Panzerdivision, nach Tunesien und zurück ins französische Caen. Zwischendurch wird vom Spieler als britischer Panzerkommandant David Welsh in zwei Missionen die Steuerung eines Crusader-Panzers in der libyschen Wüste übernommen. Das Ende bestreitet man mit dem Amerikaner Corporal Bill Taylor des 2.US-Rangerbataillon zum D-Day an den Klippen von Pointe du Hoc. Anschließend schlägt man sich bis Bergstein (Deutschland) durch und überquert den Rhein.

Man kann das Spiel sowohl mit DirectX 7 als auch 9 spielen.

Multiplayermodus

Der Multiplayermodus beinhaltet die Modi Deathmatch, Team Deathmatch, "Krieg", Search and Destroy, Capture the Flag, Bergung und Hauptquartier.

Cheats und Gegenmaßnahmen

Einige Cheats können dank eines Patches mittlerweile nachgewiesen werden, und die betreffenden Spieler werden auf den Servern vom Spielen ausgeschlossen („gebannt“). Die Sperrung ist mit der Seriennummer des Spiels verknüpft, lässt sich also nicht leicht umgehen.

Mit dem Patch 1.3 wurde die Anticheat-Software PunkBuster integriert. Trotz dieser Gegenmaßnahmen finden Cheater immer wieder Wege, diese auszuhebeln - dabei sind besonders sogenannte Wallhacks (erlaubt es, durch Wände zu sehen) und Aimbots (übernehmen das Zielen mit der Maus z.B. direkt auf den Kopf des Gegners) im Einsatz.

Call of Duty 2: Big Red One

Call of Duty 2: Big Red One
Entwickler: Treyarch
Verleger: Activision
Publikation: Deutschland 17. November 2005
USA 1. November 2005
Plattform(en): Gamecube, Xbox, Playstation 2
Genre: Egoshooter
Spielmodi: Singleplayer, Multiplayer
Steuerung: Controller
Medien: 1 DVD
Sprache: Deutsch
(Bildschirmtext: Deutsch)
Altersfreigabe: PEGI:
PEGI-Einstufung: 16+


USK:
Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG USK

Das Spiel erschien für die Konsolen Gamecube, Xbox und Playstation2 im Herbst 2005 und erhielt keine Jugendfreigabe. Zum ersten Mal bricht das Spiel mit dem Konzept der Vorgänger: Im Gegensatz zu CoD 1 und 2 ist man während des gesamten Spiels Soldat einer Einheit: Fighting 1st, die wegen ihrer Verbandsabzeichen auch Big Red One genannt werden. Ähnlich wie in Medal of Honor: Pacific Assault laufen die Missionen zeitlich nicht linear ab: Am Ende der ersten Mission im Jahr 1944 wird man schwer verletzt, woraufhin das virtuelle Leben vor dem geistigen Auge bis 1942 zurückgespult wird. Hier startet man seine Laufbahn als Gefreiter in Nordafrika. Nach 13 Wüsten- und Frankreich-Missionen landet man schließlich im letzten Kriegsjahr in Deutschland (Siegfried-Linie). Mehrspielergefechte können auf Xbox und PS2 über Internet mit insgesamt 16 Spielern auf elf Karten ausgetragen werden. Am Ende und Anfang einer Mission wird eine kurze Zusammenfassung als Nachrichtensendung gezeigt. Die Stimme in der englischen Version gehört Mark Hamill, welcher in The Big Red One eine Hauptrolle hatte. Diverse Schauspieler aus der Miniserie Band of Brothers liehen den anderen Spielcharakteren der Einheit ihre Stimme.

Call of Duty 3

Call of Duty 3
Entwickler: Treyarch
Verleger: Activision
Publikation: 9. November 2006 (Xbox, Xbox 360)
23. November 2006 (Playstation 2)
8. Dezember 2006 (Wii)
29. März 2007 (Playstation 3)
Plattform(en): Xbox, Xbox 360, Playstation 2, Playstation 3, Wii
Genre: Egoshooter
Spielmodi: Singleplayer, Multiplayer
Steuerung: Controller
Sprache: Deutsch
(Bildschirmtext: Deutsch)
Altersfreigabe: PEGI:
PEGI-Einstufung: 16+


USK:
Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG USK

Call of Duty 3 war ab Ende 2006 für die Konsolen Xbox, Xbox 360, Playstation 2 und Wii erhältlich, ab März 2007 auch für die Playstation 3.

Es handelt im besetzten Frankreich, wobei in der Einzelspieler-Kampagne ausschließlich Soldaten der Alliierten gesteuert werden können.

Die Versionen für Xbox 360 und Playstation 3 verfügen über einen Online-Mehrspielermodus für bis zu 24 respektive 16 Spieler.

Einer der größten Unterschiede zu Call of Duty 2 ist die Bedienungsmöglichkeit von Fahrzeugen wie Motorrad, Geländewagen und Panzer (jeweils deutsch und alliiert).

Grafisch und klangtechnisch wurde vor allem die Xbox 360-Version noch einmal überarbeitet. Über Xbox Live sind eine kostenlose und 5 kostenpflichtige Zusatzkarten für Online-Kämpfe erhältlich. An der Playstation 3 Version wird die flimmernde, teils ruckelige Grafik mangels Antialiasing bemängelt.

PlayStation-Portable-Version: Roads to Victory

Call of Duty: Roads to Victory ist die erste Playstation-Portable-Version des Spiels für den Sony-Handheld, welche am 23. März 2007 veröffentlicht wurde. Die USK vergab keine Jugendfreigabe.

Call of Duty 4: Modern Warfare

Hauptartikel: Call of Duty 4: Modern Warfare

Am 8. November 2007 erschien Call of Duty 4: Modern Warfare. Das Spiel handelt im Gegensatz zu den Vorgängern in einer alternativen Gegenwart oder der nahen Zukunft, in der die Kriegsschauplätze im nahen und mittleren Osten lokalisiert sind. Das Spiel konzentriert sich auf die Techniken moderner Infanterie-Gefechtsführung und erteilt dem Spieler die Kontrolle über Soldaten in sehr unterschiedlichen Einsatzszenarien, welche sich zum Teil von denen der bisherigen Call of Duty-Spiele unterscheiden. Einsätze mit schweren Kampfhandlungen wechseln sich dabei mit ruhigeren Aufträgen und Scharfschützenmissionen ab. Der inhaltliche Wechsel zu moderner Gefechtsführung ermöglicht zudem auch den Einsatz einer Reihe moderner Handfeuerwaffen und Technologien. In den 18 Missionen der Einzelspieler-Kampagne spielt man sowohl die britischen SAS-Soldaten Soap MacTavish und Captain Price, den US-Marine Paul Jackson, als auch die Bordschützen eines Lockheed AC-130H Spectre Gunship. Die aktuelle Version ist 1.7.

Call of Duty: World at War

Call of Duty: World at War
Entwickler: Treyarch
Verleger: Activision
Publikation: Deutschland 13. November 2008
USA 11. November 2008
Plattform(en): PC (Windows), Mac (Mac OS X), Xbox 360, Playstation 2, Playstation 3, Nintendo Wii, Nintendo DS
Genre: Egoshooter
Spielmodi: Einzelspieler, Multiplayer, Koop-Modus
Steuerung: Tastatur, Maus, Gamepad
Systemminima: Pentium4 3 GHzCPU, 512 MB RAM, ab ATI Radeon 1600XT oder 256 MB Nvidia Geforce 6600GT, 8 GB Festplattenspeicher
Medien: 1 PC-DVD / 5 PC-CDs (US-Version), Steam
Sprache: Deutsch
(Bildschirmtext: Deutsch)
Aktuelle Version: 1.4.1
Altersfreigabe: PEGI:
PEGI-Einstufung: 18+


USK:
Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG USK
Information: Ungekürzte Fassung indiziert.

Am 2. Dezember 2007 verkündete Activision Blizzard, dass der fünfte Teil der Call-of-Duty-Reihe nicht von Infinity Ward, sondern, wie der dritte Teil, von Treyarch entwickelt wird. [4]

In insgesamt 15 Einzelspieler-Missionen wechselt man zwischen Pazifikraum und dem europäischen Kriegsschauplatz. Handlung:

  • Pazifik

Als der US-amerikanische Marineinfanterist Private Miller wird man von seinen Kameraden aus einem japanischen Kriegsgefangenlager auf Makin befreit, kämpft sich zusammen mit diesen über die Insel vor und entkommt schließlich mit Schnellbooten. Anschließend geht man während einer großangelegten amphibischen Landungsoperation bei White Beach auf Peleliu an Land, erobert den Flughafen der Insel und verteidigt ihn gegen einen japanischen Gegenangriff. Danach säubert man mehrere Grabensysteme, Bunker, Mörser- und Artilleriestellungen der Insel ehe man als Besatzungsmitglied eines PBY Catalina Flugbootes im Südchinesischen Meer japanische Frachtschiffe versenkt und eine US-Flotte gegen Patrouillenboote und Kamikazeflieger verteidigt. Zu Letzt kämpft man bei Wana Ridge auf Okinawa und erobert die Festung Shuri.

  • Europa

Als sowjetischer Private Petrenko kämpft man zuerst als Scharfschütze in Stalingrad, wobei man den Hauptauftrag erhält, den deutschen General Heinrich Amsel zu töten. Anschließend beteiligt man sich als Infanterist bei der Schlacht um die Seelower Höhen und steuert dort im späteren Verlauf einen T-34 Panzer. Schließlich dringt man wieder als Infanterist in Berlin ein, kämpft sich durch die Straßen, Häuser und U-Bahnschächte, ehe man das Reichstagsgebäude stürmt und am Dach die sowjetische Flagge hisst.

Der neue Teil trägt den Untertitel „World at War“. Hauptentwicklungsplattform des Spieles ist die Xbox 360, allerdings erschien es auch für andere aktuelle, stationären Konsolen, PC sowie Nintendo DS. Das Spiel enthält zwei Kampagnen (Amerikaner im Pazifik und Russen in Europa) im Einzelspieler- sowie im Koop-Modus auch als Mehrspieler spielbare Varianten. Die für den fünften Teil verwendete Engine entspricht der Call-of-Duty-4-Engine mit leichter Modifikation. Ebenfalls sind in diesem Teil mehrere neue Aktionen des Charakters möglich als in Call of Duty 4; Fahrzeuge kann man besetzen und steuern, und man kann mit verschiedenen Waffen große Löcher in Mauern schießen, die es ermöglichen, schneller voranzukommen. Der Entwickler hat eine verbesserte künstliche Intelligenz verwendet, etwa können sich Gegner totstellen und die Spielerfigur später von hinten angreifen. Zusätzlich soll die Wii-Version des Spieles noch den Wii-Zapper unterstützen.[5] Der Release wurde für den 11. November 2008 in den USA und für den 13. November in Europa angekündigt.[6][7][8][9]

Koop-Modus

Der Koop-Modus ist eine Neuheit in der Spielewelt von Call of Duty. In diesem Modus kann man im LAN, oder auch über Internet mit bis zu 3 anderen Spielern die Kampagne spielen. In diesem Koop-Modus können "Death Cards" (die man in dem Einzelspieler-Spiel findet) benutzt werden.

Zombie-Modus

In der englischen und somit unzensierten Version des Spiels erwartet den Spieler nach einmaligem Beenden der Kampagne eine weitere Mission. In dieser spielt man in einem zum Teil zerstörten Haus, in dem man gegen sogenannte "Nazi-Zombies" kämpfen muss. Die Mission ist nicht erfolgreich zu beenden, da die Anzahl der Runden unendlich ist. Jene kommen von Außen auf das Haus zugelaufen, reißen die 6 Bretter von jedem Fenster und klettern hinein. Für das Töten der Zombies oder das Wiederaufbauen der Bretter-Barrieren erhält der Spieler Punkte, die er in Waffen oder den Zugang zu neuen Teilen des Gebäudes investieren kann. Der Schwierigkeitsgrad des Levels steigt mit zunehmender Stufe an, denn die Zombies werden zunehmend stärker und schneller. Im Koop-Modus der englischen Version ist diese Mission ebenfalls mit 4 Spielern spielbar, in der Deutschen Version ist die Mission überhaupt nicht enthalten.

Vermarktung

Am 9. September 2008 kündigte Activision eine Beta-Version des Spieles für die Spielekonsole Xbox 360 von Microsoft an, welche als Mehrspieler-Version erscheinen sollte. Weiter wurde am 28. September 2008 eine Beta-Version des Mehrspieler-Parts für Microsoft Windows veröffentlicht.[10]

Die Teilnahme an den jeweiligen Vorab-Versionen erforderte eine Registrierung auf der Internet-Seite des Spieles. Mit dem Start der Verkaufsversion des Spiels endete die Beta-Phase am 10. November 2008 in den USA respektive am 11. November 2008 in Australien sowie am 13. November 2008 in Europa. Eine Teilnahme deutscher Spieler wurde aufgrund rechtlicher Gründe ausgeschlossen.[11]

Modern Warfare 2

Am 3. Dezember 2008 verkündete Activision Blizzard, dass der sechste Teil der Call-of-Duty-Reihe nicht von Treyarch, sondern, wie der vierte Teil, von Infinity Ward entwickelt wird. Die Veröffentlichung ist für den 10. November 2009 geplant.[12]

Musik

Ein Großteil der Hintergrundmusik in Call of Duty stammt vom US-amerikanischen Komponisten Michael Giacchino. Die Hintergrundmusik von Call of Duty 2 wurde von Graeme Revell, die von Call of Duty 3 von Joel Goldsmith inszeniert. Die Hintergrundmusik in Call of Duty 4 komponierte Harry Gregson-Williams.

Anpassung der deutschen Versionen

Die Spiele, welche während des Zweiten Weltkrieges spielen, wurden in der deutschen Version verändert. Verfassungsfeindliche Symbole wie das Hakenkreuz wurden in Balkenkreuze umgeändert, nationalsozialistische Propagandamaterialien (z. B. Poster) wurden entfernt. Außerdem wurden sämtliche Videos am Ende des Spiels, in denen Hitler und SS-Anhänger zu sehen sind, geschnitten. Trotzdem finden sich auf sogenannten Mod-Servern zahlreiche nationalsozialistische Sprüche, Zeichen und Namen.

Im vierten Teil wurde der „Arcade Mode“ entfernt, der nach einmaligen Durchspielen freigeschaltet wird. Im Arcade Mode werden dem Spieler Punkte für das Töten von Gegnern zugeschrieben.

Im Fünften Teil wurde der so genannte „Nazizombiemodus“ komplett entfernt der nach einmaligen Durchspielen der Einzelspielerkampagne freigeschaltet wird. Außerdem wurden die Gore-Effekte entfernt, durch die man anderen Personen Gliedmaße oder den Kopf wegschießen kann, und wenn man auf tote Personen schießt, sieht man kein Blut mehr.

Die ungekürzte Fassung von "Call of Duty World at War" wurde im Januar auf Liste B indiziert.

Quellen

  1. Call of Duty 4: Modern Warfare - Release leicht verschoben
  2. Sequels keep video games buzzing in 2008
  3. Stats CoD GameSpy.com
  4. http://www.computerbild.de/artikel/cbs-Aktuell-Neue-Spiele-Actionspiel-Call-of-Duty-5-erscheint-voraussichtlich-bis-Anfang-2009_2880936.html
  5. http://www.computerbild.de/artikel/cbs-Aktuell-Neue-Spiele-Call-of-Duty-5-World-at-War-Erste-Bilder_3026724.html
  6. http://www.oxm.co.uk/article.php?id=4683
  7. http://www.gamestar.de/news/pc/action/egoshooter/1946106/call_of_duty_world_at_war.html
  8. wii-spiele-archiv.de
  9. videospiele.com - Erster Call of Duty: World at War Trailer
  10. Call of Duty: World at War PC Beta Now Open. Voodoo Extreme (28. Oktober 2008). Abgerufen am 28. Oktober 2008.
  11. Deutsche Spieler von Teilnahme an englischer Beta-Version ausgeschlossen..
  12. Call of Duty Modern Warfare 2 für Herbst 2009 angekündigt.

Weblinks


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