Charles Vilain

Charles Vilain
Charles Vilain XIIII

Charles Ghislaine Guillaume Burggraf Vilain XIIII (* 15. Mai 1803 Brüssel; † 16. November 1878 auf Schloss Leut bei Maaseik) war ein belgischer Politiker.

Vilain XIIII („Vilain Quatorze“) studierte in Lüttich und wurde nach der belgischen Revolution gegen die Niederlande in den Kongress gewählt, in dem er für eine erbliche Monarchie, aber mit demokratischen Einrichtungen, stimmte. Als Sekretär des Kongresses las er dem gewählten König Leopold von Sachsen-Coburg die Verfassung auf dem Königsplatz zu Brüssel vor. 1831 wurde er Mitglied der legislativen Zweiten Kammer, dann Gouverneur von Flandern, 1832-1839 Gesandter an verschiedenen italienischen Höfen. Vom 30. März 1855 bis zum 31. Oktober 1857 war er Minister des Auswärtigen, in welcher Eigenschaft er das Prinzip der Freiheit, verbunden mit dem des Rechts, unerschütterlich vertrat. Er starb am 16. November 1878 auf seinem Schloss Leut bei Maaseik.


Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.

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