Fox Home Entertainment

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Twentieth (20th) Century Fox Film Corporation
Logo
Unternehmensform Corporation
Gründung 1935
Unternehmenssitz Century City, US-Bundesstaat Kalifornien, USA
Branche Film
Website

http://www.foxfilm.de

Twentieth (20th) Century Fox Film Corporation ist als US-amerikanisches Tochterunternehmen der News Corporation in der Produktion und dem Vertrieb von Film- und Fernsehinhalten tätig. Der Firmensitz ist in Los Angeles, Kalifornien, USA.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gründung

Das Unternehmen entstand 1935 aus dem Zusammenschluss der Fox Film Corporation und Twentieth Century Pictures. William Fox gründete 1913 die Filmvertriebsfirma Greater New York Film Rental und die Filmproduktionsfirma Fox Office Attractions Company. Aus beiden wurde 1915 die Fox Film Company. 1919 zog Fox mit seinem Unternehmen nach Kalifornien um, damit diese die dortigen klimatischen und geographischen Vorteile zur Herstellung von Filmen ausnutzt. Nach dem Börsencrash 1929 verlor Fox seine Anteile an dem Unternehmen durch eine feindliche Übernahme.

Fox Studios L.A.
Fox Plaza, Century City Zentrale

Der Filmproduzent Joseph Schenck und der Regisseur Darryl F. Zanuck gründeten 1930 die Produktionsfirma 20th Century Pictures. Deren Kinofilme wurden von United Artists verliehen. Nachdem Schenck keine Chance auf eine Teilhaberschaft an dem von Charlie Chaplin, Mary Pickford, Douglas Fairbanks sen. und D. W. Griffith gegründeten Unternehmen hatte, verfolgte er das Ziel seine Produktionsfirma mit der Produktions- und Verleihfirma Fox Film Corporation zu verschmelzen. 1934 stand die Firma vor dem nahen Bankrott. Jedoch konnte Shirley Temple mit ihrem Film Bright Eyes (1934) und vielen weiteren die Firma retten.

Auch die Inhaber der Fox Film Company stimmten der Fusion zu. Ab 1935 finanzierte, produzierte und verlieh die 20th-Century-Fox-Kinofilme. Joseph Schenck ist der erste Präsident des Unternehmens.

Murdoch übernimmt die Kontrolle

Seit 1985 ist die 20th-Century-Fox ein Tochterunternehmen der News Corporation des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch.

Es gibt seit 1994 einen Ableger mit dem Namen Fox Searchlight Pictures

Erkennungszeichen

Erkennungszeichen der Fox-Filme ist das berühmte Logo und die Eröffnungsfanfare, die von Alfred Newman komponiert wurde, dem langjährigen Leiter der Musikabteilung des Studios. Am bekanntesten ist die erweiterte Cinemascope-Fassung von 1954. John Williams hat sie 1980 für den Film The Empire Strikes Back neu eingespielt. Alfred Newman's Sohn David Newman nahm die Fanfare seines Vaters 1997 im Zeichentrickfilm Anastasia erneut auf. In der Serie Futurama wird anstelle des 20th Century Fox Zeichens ein 30th Century Fox Zeichen gezeigt.

Niederlassungen im deutschsprachigen Raum

Kinoerfolg der verliehenen Filme
in Österreich [1], [2], [3], [4]
Jahr Filme Kinobesuche Marktanteil
2004 12 1.452.511 7,9 %
2005 12 1.429.570 9,49 %
2006 19 3.256.134 19,5 %
2007 22 2.009.810 13,5 %

Die Niederlassungen für den Verleih von Fox-Filmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befinden sich in Frankfurt am Main (Twentieth Century Fox of Germany), Wien (Centfox-Film Gesellschaft) und Zürich (Twentieth Century Fox of Switzerland) ab.

In Österreich – wie auch in vielen anderen Ländern – rangiert Centfox stets auf den Top-Plätzen unter den größten Verleihern. Je nach dem, welcher US-Verleiher den oder die erfolgreichsten Film des Jahres hatte, wechseln die Marktführer beinahe jährlich. So rangierte Centfox 2004 auf Platz 6, 2005 auf Rang 4, 2006 auf Platz 1 und 2007 wieder auf Platz 4 hinter Universal Pictures International (UPI), Warner Bros. und Walt Disney.

Bekannte Filme

Bekannte Serien

Siehe auch

  • Fox Interactive – Computerspielevertrieb (Artikel in der engl. Wikipedia)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Filmwirtschaftsbericht 2006, facts + figures 2004 (PDF), Österreichisches Filminstitut, Verleihangaben laut Nielsen EDI, Juni 2006, S. 29 (Seite abgerufen am 11. April 2008); Die letzte „1“ bei den Besucherzahlen der Centfox ist offensichtlich in die nächste Spalte („Marktanteil“) verrutscht; wird die „1“ entsprechend korrigiert ergeben die Angaben zusammen mit allen anderen die unten stehenden Summen.
  2. Filmwirtschaftsbericht 2007, facts + figures 2005 (PDF), Österreichisches Filminstitut, Verleihangaben laut Nielsen EDI, Juni 2007, S. 31 (Seite abgerufen am 11. April 2008)
  3. Filmwirtschaftsbericht 2007, facts + figures 2006 (PDF), Österreichisches Filminstitut, Verleihangaben laut Nielsen EDI, Dezember 2007, S. 31 (Seite abgerufen am 11. April 2008)
  4. Filmwirtschaftsbericht 2008, facts + figures 2007 (PDF), Österreichisches Filminstitut, Verleihangaben laut Nielsen EDI, August 2008, S. 29 (Seite abgerufen am 23. Dezember 2008)

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