- Heeresfliegerregiment 26
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Kampfhubschrauberregiment 26 "Franken"
Internes Verbandsabzeichen (Wappen)Aufstellung 1979 Land Deutschland Streitkräfte Bundeswehr Teilstreitkraft Heer Truppengattung Heeresflieger Stärke ~1600 Soldaten Unterstellung Luftbewegliche Brigade 1 Standort Otto-Lilienthal-Kaserne Roth Kommandeur Kommandeur Oberstleutnant i.G. Michael Mittelberg Luftfahrzeuge Kampfflugzeug Bölkow Bo 105 Das Kampfhubschrauberregiment 26 Franken ist eines von zwei Regimentern des deutschen Heeres, welches mit dem Kampfhubschrauber Tiger ausgerüstet werden soll.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Der in der Otto-Lilienthal-Kaserne im mittelfränkischen Roth beheimatete Verband wurde im Jahr 1979 als eines von ursprünglich drei Panzerabwehrhubschrauberregimentern mit jeweils 60 Hubschraubern vom Typ BO-105 als Heeresfliegerregiment 26 aufgestellt. Im Jahr nach der Aufstellung wurde der Flugbetrieb mit den neuen Hubschraubern aufgenommen.
Zum 20-jährigen Bestehen 1999 wurde ein Hubschrauber mit einer Sonderlackierung versehen, die die angreifende Hornisse aus dem Wappen zeigte. Aufgrund des Kosovokrieges mussten die geplante Feierlichkeiten mit Flugtag kurzfristig abgesagt werden.
2003 wird das Regiment in „Kampfhubschrauberregiment 26“ umbenannt und erhält den Beinamen „Franken“, damit einher geht die Umgliederung in Vorbereitung auf die Einführung des Tigers. Im Zuge der Transformation der Bundeswehr, nachdem nur noch 80 der ursprünglich 212 geplanten Kampfhubschrauber Tiger beschafft werden, wird das Schwesterregiment in Celle aufgelöst und das Heeresfliegerregiment 36 in Kampfhubschrauberregiment 36 "Kurhessen" umbenannt.
Im Zuge der Transformation wurde das dem II. Korps in Ulm unterstellte Regiment der Luftmechanisierten Brigade 1 in Fritzlar, die 1997 in Luftbewegliche Brigade 1 umbenannt wurde, unterstellt.
Auftrag
- Kampfeinsätze mit dem Kampfhubschrauber Tiger im Rahmen des Gefechts der Verbundenen Waffen/Einsatz der Verbundenen Kräfte, einschließlich Joint- und Combined-Einsätze, in und aus dem bodennahen Luftraum im Rahmen der Operationen Luftmechanisierter/Luftbeweglicher Kräfte
- Unterstützung von Kampf- und Kampfunterstützungstruppen sowie Spezialisierten Kräften
- Durchführung von Verbindungs- und Erkundungsflügen
- Betrieb eines Heeresflugplatzes mit Instrumentenanflugverfahren im Frieden
- Im Einsatz Operation aus Verfügungsräumen oder von einem Feldflugplatz
Gliederung
- Fliegende Abteilung 261
- Luftfahrtzeugtechnische Abteilung 262
- Stabsstaffel
- Heeresfliegerversorgungsstaffel 265
- Heeresfliegerstaffel 269
Mit der Umgliederung erhält das Kampfhubschrauberregiment 26 "Franken" zwei fliegende Staffeln mit je 16 EC 665 und eine VBH Gruppe mit BO-105.
Wappen
Das Wappen (internes Verbandsabzeichen) zeigt auf bordeuaxrotem Schild eine angreifende Hornisse mit gen Boden gerichtetem Pfeil und Bogen. Die Grundfarbe des Schildes symbolisiert die Barettfarbe der Heeresfliegertruppe, Pfeil und Bogen der Hornisse stehen für den Lenkflugkörper HOT, der Bewaffnung der Panzerabwehrhubschrauber. Die progressiv gestaltete Hornisse spiegelt die Bekämpfung von gepanzerten Zielen aus der Luft wieder. In den Flügeln sind die weiß-blauen Rauten des Freistaates Bayern integriert. Der Schildfuß enthält das stilisierte Wappen der Garnisionsstadt Roth, dem Heimatstandort des Regimentes.
Das Wappen wurde 1981 von Oberfeldwebel Pieter gestaltet.
Weblinks
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