Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser

Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser
Filmdaten
Deutscher Titel: Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser
Originaltitel: Carry On… Follow That Camel
Produktionsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 1967
Länge: 89 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK
Stab
Regie: Gerald Thomas
Drehbuch: Talbot Rothwell
Produktion: Peter Rogers
Musik: Eric Rogers
Kamera: Alan Hume
Schnitt: Alfred Roome
Besetzung

Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser ist der vierzehnte Film aus der Reihe der Carry-on…-Filme.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Die englische High Society ist empört. Bertram Oliphant West soll beim Cricket unfair gespielt haben. Diese Schande kann ein englischer Gentleman so nicht ertragen. Also geht West in Begleitung seines treuen Dieners Simpson in die französische Fremdenlegion.

Dort trifft er auf den deutschen Kommandanten Burger, dessen unfähigen Stellvertreter Captain Le Pice und den forschen Sergeant Nocker. Zu allem Überfluss kommt auch noch Lady Jane Ponsonby hinzu, die ihren zukünftigen Mann West zurückholen möchte, der mittlerweile schon vom Legionärsliebchen Zig Zig umworben wird.

Als erstes muss man sich aber Scheich Abdul und dessen arabischen Kämpfern erwehren.

Bemerkungen

Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser ist eine Parodie auf in der Fremdenlegion spielende Abenteuerfilme, speziell auf Verfilmungen von Percival Christopher Wrens Roman Beau Geste, der vorher schon mehrfach verfilmt wurde. Als Ersatz für Sidney James wurde Phil Silvers engagiert, mit dem man sich auf Seiten der Produzenten auch größere Chancen auf dem US-Markt erhoffte. Zudem wurde hier zum zweiten und letzten Mal auf den Zusatz Carry on im internationalen Filmtitel verzichtet. So heißt der Film dort nur Follow That Camel.

Probleme hatte man auch mit einem anderen „Gaststar“: Das Kamel, das im Film zu sehen ist, hatte vorher noch nie eine Wüste gesehen und konnte nicht auf lockerem Sand laufen, so dass man eine feste Unterlage benutzen musste. Die Wüste war auch keine echte, sondern nur eine Art großer Buddelkasten. Zudem biss das Kamel Jim Dale ins Bein. Julian Holloway gibt in diesem Film sein Carry-on-Debut.

Deutsche Fassung

Die deutsche Synchronbearbeitung entstand 1987 im Auftrag des ZDF unter der Dialogregie von Edgar Ott. Das Dialogbuch stammt von Gerda von Rüxleben. [1]

Rolle Darsteller Synchronsprecher
Sergeant Nocker Phil Silvers Jürgen Thormann
Commander Maximilian Burger Kenneth Williams Stefan Behrens
Bertram Oliphant „Bo“ West Jim Dale Uwe Paulsen
Captain LePrice Charles Hawtrey Wilfried Herbst
Abdul Abulbul Bernard Bresslaw Ulrich Gressieker
Zigzig Joan Sims Edeltraut Elsner
Lady Jane Ponsonby West Angela Douglas Evelyn Maron
Simpson Peter Butterworth Gerd Duwner
Clotski John Bluthal Wolfgang Kühne
Corktip Anita Harris Monica Bielenstein
Captain Bagshaw Peter Gilmore Claus Jurichs
Lord Ponsonby William Mervyn Jochen Schroeder
Schiffsoffizier Vincent Ball Hans-Jürgen Wolf
Ticketkontrolleur Julian Holloway Oliver Rohrbeck

Kritiken

  • „(…); vor Laune übersprudelnder Film.“ (Wertung: 2½ Sterne = überdurchschnittlich)Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 410

Veröffentlichungen

DVD-Veröffentlichung

  • Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser. MMP/AmCo 2006

Soundtrack

  • Eric Rogers: Carry On – Follow That Camel. Suite. Auf: What a Carry On! Eric Rogers' & Bruce Montgomery's theme music of the great British Carry On film comedies. vocalion digital, Watford 2005, CDSA6810 – digitale Neueinspielung der Filmmusik in Auszügen durch das Royal Ballet Sinfonia unter der Leitung von Gavin Sutherland

Literatur

  • Robert Ross: The Carry On Companion. B T Batsford, London 2002, ISBN 0-7134-8771-2

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ist ja irre – In der Wüste fließt kein Wasser in der Deutschen Synchronkartei; abgerufen am 19. August 2007



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