- Kajak-Vierer
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Vierer-Kajak (K4) (auch Kajak-Vierer) ist eine Bootsklasse im Kanusport. Es handelt sich dabei um ein Kajak, das von vier sitzenden Personen mit einem Doppelpaddel bewegt wird. Es wird als Wettkampfdisziplin im Kanurennsport und vereinzelt Kanumarathon gefahren.
Der Vierer-Kajak ist die schnellste Bootsklasse im Kanurennsport (auch schneller als größere Bootsklassen wie Achter-Canadier oder Drachenboot). Das Boot wird auch als Mannschaftsboot bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
Technik
Das Paddel wird in der Regel abwechselnd auf der rechten und der linken Seite des Bootes eingesetzt. Alle Paddler setzen das Paddel dabei möglichst synchron ein.
Das Boot wird mit einem vom vorderen Fahrer, dem so genannte Schlagmann bedienten Fußsteuer über eine im Heck befindliche Steuerflosse gelenkt.
Disziplinen
Der Vierer-Kajak der Damen (500 m) und der Herren (1000 m) ist im Kanurennsport olympische Sportdisziplin. Darüber hinaus werden Welt-, Europa- und nationale Meisterschaften in dieser Bootsklasse durchgeführt (jeweils über 200, 500 und 1000 m).
Im Kanumarathon gibt es keine offiziellen Meisterschaften in dieser Bootsklasse, jedoch verschiedene nationale internationale Rennen.
Bootsmaße
Der K4 im Kanurennsport und Kanumarathon ist max. 900 cm lang und hat minimales Gewicht von 30 kg (Rennsport). Die Breite des Bootes ist seit 2001 nicht mehr festgelegt und ist seitdem zunehmend schmaler geworden. Moderne Boote sind oft nur ca. 40 cm schmal.
siehe auch
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