Music & PC

Music & PC
Music & PC
Beschreibung Fachmagazin
Fachgebiet Computer und Musik
Sprache deutsch
Verlag Schiele & Schön (Berlin)
Erstausgabe 1997
Erscheinungsweise alle 2 Monate
Auflage
(Media-Information 2008)
25.378 Exemplare
Chefredakteur Harald Wehnhardt
Weblink http://www.pc-und-musik.de
ISSN 1434-7830

Die Music & PC ist ein Computermagazin, das sich mit dem PC und seinen Fähigkeiten zur Produktion und Bearbeitung von Musik beschäftigt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Erstmals 1997 publiziert, informiert Music & PC ihre Leser seither über allgemeine Themen rund um die Hard- und Software für einen leistungsfähigen Musik-PC. Herausgegeben wird die Zeitschrift vom Fachverlag Schiele & Schön in Berlin, für die Position als Chefredakteur zeichnet seit 1997 Harald Wehnhardt verantwortlich.

Zielgruppen von Music & PC sind sowohl erfahrene Profis als auch ambitionierte Hobby-Musiker ohne großen Erfahrungsschatz, die sich für die nötigen und möglichen technischen Voraussetzungen eines musikbearbeitenden Computers interessieren.

Geschichte & Philosophie

Die bereits 1950 sichtbar werdende Tendenz, mit dem Computer elektronische Musik zu produzieren, gipfelte in den 80er Jahren in einer beinahe flächendeckenden Fokussierung auf die Digitalisierung von Musik. Diese Entwicklung erlangte Mitte der 90er Jahre eine völlig neue Bedeutung, als die Produktion von elektronische Musik durch immer leistungsstärkere Computer und im Grunde leicht zugängliche Hard- und Software auch für den Otto Normalverbraucher in erreichbare Nähe rückte.[1]

In eben diese Zeit der ‚Demokratisierung’ der elektronischen Musik, genauer ins Jahr 1997, fällt auch die Publikation der ersten Ausgabe von Music & PC, auf deren Titelblatt jedoch noch ihr alter Name zu lesen war: PC & Musik. Die Tatsache, dass der PC damals noch im Vordergrund, respektive an erster Stelle des Titels stand, erklärt sich aus dem Verständnis, dass die Aufnahme und Produktion von Musik per Computer noch als Besonderheit betrachtet wurde.[2]

Als die Zeitschrift 2007, nachdem sie zehn Jahre lang vom Tetrix-Verlag in Eschwege herausgegeben wurde, vom Berliner Fachverlag Schiele & Schön übernommen wurde, wurde die Umbenennung in Music & PC vorgenommen. Ziel dieser Aktion war es, den Schwerpunkt der Berichterstattung noch weiter in den Bereich der Musikproduktion zu verschieben. Gleichzeitig symbolisiert der neue Titel jedoch auch den technischen Fortschritt, der die Arbeit an Musikcomputern so weit vereinfacht hat, dass die Musik wieder in den Vordergrund rückt – sie kann heute am Laptop zu jeder Zeit und an jedem Ort produziert werden.[2]

Inhalte

Der Intention folgend, sich ausschließlich mit den musikalischen Möglichkeiten des PCs zu beschäftigen, werden in Music & PC vornehmlich praktische Themen behandelt. So werden technische Mittel und Techniken beschreiben, die für die Produktion und Bearbeitung von Musik am Computer nötig beziehungsweise möglich sind. Im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen deshalb der Test und die Beschreibung von relevanter Hard- und Software. Geprüft werden hierfür unter anderem digitale Instrumente, Synthesizer, Mikrofone, Kabel, Plug-ins und MIDI-Controller, aber auch Sampling-CDs und Software zum Erstellen, Verändern und Mischen von digitalen Musikdateien.

Neben diesen praxisorientierten Artikeln zur Arbeit am Musik-PC werden in Music & PC auch regelmäßige Workshops zu komplexen Themen angeboten, die den Umgang mit den oben genannten Medien näher bringen. Der Rezipient erfährt hier beispielsweise näheres über das Verfahren des Harddisk-Recordings, die Erstellung von MIDI-Signalen oder die Bearbeitung von Musik mit unterschiedlichen elektronischen Mitteln.

Die Music & PC fungiert zudem als Distribuent von Informationen, weshalb in aktuellen Reportagen auch immer auf Fortschritte und Neuheiten in den Bereichen Musik im Internet, Podcast und MP3 hingewiesen wird.

Der Music & PC liegt stets eine CD bei, die als Ergänzung der im Heft behandelten Themen dient. Sie enthält multimediale Erweiterungen zu einzelnen Artikel, deren Inhalt sie sowohl visuell als auch akustisch illustriert. So dient sie beispielsweise der Darstellung von klanglichen Unterschieden zwischen verschiedenen im Test befindlichen Röhrenmikrofonen.

Auflage und Verbreitung

Music & PC erschien bereits unter seinem Namen PC & Musik alle zwei Monate, dieser Rhythmus wurde auch nach dem Relaunch beibehalten. Die Druckauflage der Zeitschrift umfasst 25.378 Exemplare, welche teils im Handel, teils per Abo-Versand vertrieben werden.[3] Das Fachmagazin ist deutschlandweit erhältlich, im Abonnement ist es auch im Ausland zu beziehen.

Einzelnachweise

  1. ↑ SWR: Glossar: Elektronische Musik zur Sendung Erlebte Geschichte. Letzte Änderung am 14.11.2006, Abruf am 23.11.2007.
  2. ↑ a b Harald Wehnhardt: Editorial der Music & PC (PDF, 780 KB). Abruf am 23.11.2007.
  3. ↑ Music & PC: Mediadaten 2008 (PDF, 393 KB). Abruf am 23.11.2007.

Weblinks


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