Odesheim

Odesheim
Odesheim
Koordinaten: 50° 29′ N, 6° 53′ O50.4883956.878343438Koordinaten: 50° 29′ 18″ N, 6° 52′ 42″ O
Höhe: 438–468 m ü. NN
Einwohner: 201 (1. Jan. 2008)
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53902
Vorwahl: 02257
Odesheim (Nordrhein-Westfalen)
Odesheim

Lage von Odesheim in Nordrhein-Westfalen

Odesheim ist ein Stadtteil von Bad Münstereifel im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Odesheim liegt im Nordosten der Eifel, etwa 15 km südöstlich der Altstadt von Bad Münstereifel. Der Ort liegt eingebettet im Naturraum Nordeifel, unweit vom Michelsberg (588 m. ü.NN) und vom Aremberg (623 m.ü.NN). Die höchste Erhebung des Dorfes ist der Biersnück mit 468 m.ü.NN. In einer Mulde auf einer kleinen Erhebung gelegen bietet sich ein Blick auf den Aremberg, den Michelsberg und bis zu den Höhenzügen der östlichen Hocheifel mit Hohe Acht (747 m.ü.NN) und Nürburg (679 m.ü.NN).

Klima

Odesheim gehört zum Regenschattengebiet der Osteifel (im Lee der westlichen Hocheifel und Schneifel) und weist deswegen nur durchschnittliche Jahresniederschläge von 700 mm bis 800 mm auf. Im Ort selbst herrscht eine jahresdurchschnittliche Lufttemperatur von 6,5 °C bis 7,0 °C und eine Julitemperatur von ca. 15 °C. Die Länge der Vegetationszeit liegt bei 130 bis 140 Tagen. Der mittlere Beginn der Apfelblüte ist zwischen dem 10. und 20. Mai. Die Winterroggenernte beginnt zwischen dem 29. Juli und 8. August.

Geschichte

Odesheim ist eine der ersten Siedlungen im Bereich der Mutscheid und war vermutlich bereits in keltischer Vorzeit Mittelpunkt eines lokalen Kalendersystems zur Bestimmung der Sonnenwenden. [1] Der Name des Ortes ist wahrscheinlich auf die germanische Gottheit Odin zurückzuführen.[2] Der Ort gehört kirchenrechtlich zur Kirchengemeinde Mutscheid und blickt wie auch die Gemeinde Mutscheid auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Zusammen mit Mutscheid wurde auch Odesheim 893 im Prümer Urbar erstmalig zusammen mit dem Gut Hospelt als Besitz der Abtei Prüm erwähnt. Ursprünglich bestand die Gemeinde aus einer Ansammlung kleiner Höfe, die dem Gut Hospelt unterstanden und der Versorgung des Klosters in Münstereifel dienten.

Bis 1969 gehörte Odesheim zu der bis dahin eigenständigen Gemeinde Mutscheid.

Sehenswertes

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Heinrich Klein: Odesheim - vorzeitlicher Ort [1]
  2. Von Göttern, Engeln, Feen und Zwergen [2]

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