Pfarrkirche St. Martin (Gablingen)

Pfarrkirche St. Martin (Gablingen)

Die Pfarrkirche St. Martin ist die katholische Dorfkirche von Gablingen (Schwaben). Sie wurde in den Jahren 1734 bis 1738 von dem Wessobrunner Baumeister Joseph Schmuzer im Barock errichtet und ersetzte einen gotischen Vorgängerbau.

Anlass für den Neubau war der Tod des Grafen Maximilian Fugger im Jahr 1717. Auf seinem Sterbebett stiftete er die Mittel für den Bau einer neuer Kirche in Gablingen, um so im Jenseits sein Seelenheil finden zu können.

Schmutzer, der zuvor beim Wiederaufbau der Klosterkirche von Ettal sein meisterliches Talent unter Beweis gestellt hatte, integrierte beim Neubau der Kirche wesentliche Teile ihres Vorgängers. Im Chorraum treten deutlich die gotischen Elemente der ersten Pfarrkirche hervor. Auch der alte Turm mit seinem markanten Satteldach blieb stehen.

Mit der Ausgestaltung des Innenraums wurde der Augsburger Maler Johann Georg Lederer beauftragt. Dessen Deckengemälde wurde jedoch 1864 im Zuge von Renovierungsarbeiten durch ein Werk von Liberat Hunderpfund aus Augsburg ersetzt.

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