Johann Ludwig Faber

Johann Ludwig Faber

Johann Ludwig Faber (* 1635 in Nürnberg; † 28. November 1678 ebenda) war ein deutscher Kirchenlieddichter.

Leben

Der Sohn eines Pfarrers lernte zunächst an der Grundschule in Hersbruck. Nach vier Jahren auf einem Gymnasium in Nürnberg studierte er in Altdorf bei Nürnberg, Tübingen und Heidelberg. 1657 wurde er Konrektor und im Jahr 1664 Rektor einer Schule in Öttingen; 1670 übernahm Faber eine Stelle als Lehrer des Aegidianums in seiner Heimatstadt, die Stelle hatte er bis zu seinem Tod inne. Im selben Jahr, in dem er Rektor wurde, wurde er Mitglied des Pegnesischen Hirten- und Blumenordens; 1669 wurde Johann Faber von Sigmund von Birken mit dem Dichterlorbeer gekrönt. Faber starb arm und hinterließ sieben Kinder, einer davon Samuel Faber.

Werke

  • von Jesu, des Gekreuzigten, Erhöhung und Judas', seines Verräters, Verschmähung (1667)
  • Ich bin verliebt. Komm her und siehe
  • Ich laß ihn nicht, der sich gelassen um mein verscherztes Heil herab
  • Herodes, der Kindermörder (1675)
  • Abraham, der Gläubige, und Isaak, der Gehorsame (1675)

Literatur


Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужен реферат?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Johann Faber — ist der Name folgender Personen: Johann Faber (Buchdrucker) († 1542), Buchdrucker Johann Faber (Industrieller) (1819–1901), deutscher Bleistiftfabrikant, Bruder von Lothar von Faber Johann Ahrend Christian Faber (1766–1834), deutscher Pädagoge,… …   Deutsch Wikipedia

  • Ernst Friedrich Ludwig Faber — Ernst Faber (1839–1899) Ernst Friedrich Ludwig Faber, meist kurz Ernst Faber (* 25. April 1839 in Coburg; † 26. September 1899 in Tsingtau) war ein deutscher Sinologe, Missionar und Pflanzensammler. Faber arbeitete seit 1864 für die …   Deutsch Wikipedia

  • Faber (Familienname) — Herkunft Faber (lat. für „Schmied“) ist eine latinisierte Form des deutschen Familiennamens Schmid/Schmidt/Schmitt. Bekannte Namensträger Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Johann Georg Hegel — Johann Georg Hegel, (* 2. November 1615 in Würtingen; † 29. Juli 1680 [1] in Eningen) war ein lutherischer Pfarrer und einflussreichster Stammvater der „ehrbaren“[2] Familie Hegel in Württemberg. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 …   Deutsch Wikipedia

  • Johann Peter Hebel — – Pastell von Philipp Jakob Becker (1795) Johann Peter Hebel (* 10. Mai 1760 in Basel;[1] † 22. September 1826 in Schwetzingen) war ein deutschsprachiger Dichter aus dem alemannischen Spr …   Deutsch Wikipedia

  • Samuel Faber — (* 3. März 1657 in Altdorf bei Nürnberg; † 10. April 1716) war Rektor des Aegidianums in Nürnberg und nebenbei schriftstellerisch tätig. Leben Samuel Faber war der Sohn des Dichters und Gymnasiallehrers Johann Ludwig Faber. Nach dem Studium der… …   Deutsch Wikipedia

  • Ludwig Heinrich von Nicolay — (* 25. Dezember 1737 in Straßburg; † 18. November 1820 auf dem Landgut Monrepos bei Wyborg) war ein Lyriker und Präsident der russischen Akademie in Sankt Petersburg …   Deutsch Wikipedia

  • Johann David Linse — 1789 im Zuchthaus von Ludwigsburg Johann David Linse (auch Linsing und Lensing, * 1751 in Großbottwar; † 21. November 1789 in Ludwigsburg) war Gastwirt und berüchtigter Räuber im nördlichen Württemberg …   Deutsch Wikipedia

  • Johann Samuel Patzke — (* 24. Oktober 1727 in Seelow bei Frankfurt (Oder); † 14. Dezember 1787 in Magdeburg) war deutscher Pfarrer und Schriftsteller. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Werke 3 Literatur …   Deutsch Wikipedia

  • Johann Caspar Beeg — (* 4. Oktober 1809 in Nürnberg; † 26. Januar 1867 in Nürnberg; auch Johannes Beeg) war ein deutscher Technologe und Publizist, ab 1864 Ehrenbürger der Stadt Fürth. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Werke 3 …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”