Liste der Kulturdenkmäler in Bacharach

Liste der Kulturdenkmäler in Bacharach

In der Liste der Kulturdenkmäler in Bacharach sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Stadt Bacharach einschließlich der Stadtteile aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 6. Mai 2010).

Inhaltsverzeichnis

Bacharach

Denkmalzonen

  • Denkmalzone Altstadt: Stadtgebiet innerhalb der vieltürmigen Stadtbefestigung der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts einschließlich Burg Stahleck sowie kunsthistorisch bedeutenden konfessionellen und herrschaftlichen Bauten seit dem 12./13. Jahrhundert, herrschaftlichen Höfen, Bürgerhäusern und Tagelöhneranwesen, sowohl Massiv- als auch Fachwerkbauten des 14. bis 19. Jahrhundert
  • Denkmalzone Burg Stahleck: vor 1122 durch die Kölner Erzbischöfe gegründet, ab Mitte des 14. Jahrhunderts in die Stadtbefestigung einbezogen, nach dem 30-jährigen Krieg wiederhergestellt, 1689 gesprengt, 1925–38 Wiederaufbau als „Musterjugendherberge“, Architekt Ernst Stahl, Düsseldorf; Überreste der mittelalterlichen Anlage des 12. bis 14. Jahrhunderts: romanischer Bergfried, 1965–67 aufgemauert, Reste der Ringmauer, größtenteils erneuerte Schildmauer mit Ecktürmchen, wohl erste Hälfte des 14. Jahrhunderts
  • Denkmalzone ehemaliges Weingut Wilhelm Wasum und „Weingroßkellerei Schloss Fürstenberg“ (Mainzer Straße 20/21/22/23): in mehreren Bauabschnitten zwischen 1898 und 1904 entstandene langgezogene Anlage mit gründerzeitlichem Wohnhaus (Nr. 22) von 1898; zweischiffige Kelleranlage, Gartenterrasse, Belvedereturm, frühbarocke Portalgewände, bezeichnet 1656; Kellereigebäude (Nr. 20/21), Bruchsteinbauten mit Mansarddächern, bezeichnet 1904 und 1906
  • Denkmalzone ehemalige Zollbastion (der Südostecke der Stadtbefestigung vorgelegt): Überreste der wohl ab 1400 errichteten, wohl im 16. Jahrhundert bastionsartig ausgebauten, mit Wehrerkern besetzten Ringmauer; Zollgebäude vor 1640 zerstört, weitere Zerstörung 1857/59, 1902/03 umfangreiche Sicherungsmaßnahmen
  • Denkmalzone Rheinanlagen: Englischer Landschaftsgarten mit gewundenen Wegen in Verbindung mit geraden, meist auf die Stadttore bezogenen Querachsen, Exoten und Nadelgehölzen, 1902 nach Plänen des königlich preußischen Gartenbaumeisters Friedrich Glindemann, um 1904 Schiffslandebrücke; darin: neuklassizistisches Kriegerdenkmal 1864, 1866 und 1870/71, Rotsandsteinquader, 1914, Architekt Ernst Stahl, Düsseldorf, 1921 erweitert

Einzeldenkmäler

  • Stadtbefestigung: neben Oberwesel einzige größtenteils unzerstörte Stadtbefestigung am Mittelrhein, circa 1360 bis 1400 mit Zollbastion (um 1400) und Burg Stahleck; seit dem 16. Jahrhundert allmähliche Überbauung der Seite gegen den Rhein (Langstraße), Wehrgang hier nach 1900 wiederaufgebaut als Arkadengang mit mehreren Treppenaufgängen; 1907–13 umfassende Restaurierung der Mauer, Architekt W. A. Schmitt, Koblenz; seit Ende der 1990er Jahre erneut bedeutende Restaurierungsmaßnahmen, neuerdings touristische Erschließung; erhalten sind Mauerabschnitte mit Wehrgang; von den ursprünglich 16 Türmen (darunter sechs Stadttore) Diebsturm oder „Pulverturm“ (Ruine mit Ringmaueranschlüssen und Wehrgang), drei mächtige Stadttore sowie mehrere Bogenpforten: „Fleisch-“, „Bauers-“ und „Zollpforte“, eine am Diebsturm (vermauert), Münztor (um 1396), Markttor, Kranentor, Steeger Tor, Liebesturm, „Katzenturm“ (heute Postenturm, um 1360), „Postenturm“ (heute Spitzenturm), Hutturm, Sonnen- und Kühlbergturm, sogenannter halbrunder Turm; ein weiterer Turm im Keller des Wohnhauses Langstraße 26
  • Wernerkapelle: Ruine eines hochgotischen Zentralbaus, um 1289 begonnen, zwischen 1428 und 1436 vollendet, 1689 teilzerstört, seit Reparaturarbeiten zwischen 1692 und 1750 Verfall, 1899–1901 und 1981–1997 grundleglegende Restaurierungen
  • Auf der Münze 2: Ehemaliges Eichamt; Mansarddachbau von 1873, Fachwerkgeschoss 1924/25, Architekt Gottlieb Bernhard, St. Goar
  • Blücherstraße 1: Evangelische Pfarrkirche St. Peter; dreischiffige spätromanische Emporenbasilika, um 1230/40, Chor wohl mit älteren Teilen, Umbauten des 14. und 15. Jahrhunderts, Turmaufstockung 1478
  • Blücherstraße 2: Hotel „Altkölnischer Hof“, dreigeschossiger späthistoristischer Fachwerkbau, teilweise massiv, um 1905
  • Blücherstraße 16: spätgotisches Fachwerkhaus, angeblich 1593
  • Blücherstraße 25: Ehemaliges Gerbhaus, Fachwerkbau verputzt, Mansarddach, wohl spätes 18. oder frühes 19. Jahrhundert
  • Blücherstraße 34: frühbarockes Fachwerkhaus, bezeichnet 1673, im Kern eventuell älter
  • Blücherstraße 38: dreigeschossiges Fachwerkhaus, verputzt, wohl frühes 17. Jahrhundert, Umbau spätes 18. Jahrhundert
  • Blücherstraße 39: barockes Fachwerkhaus, bezeichnet 1677
  • (vor) Blücherstraße 40: Grenzstein, 16./17. Jahrhundert
  • Fleischstraße 1: Weinkellereigebäude, neugotischer Putzbau, 1900, Architekt Gottlieb Bernhard, St. Goar, Spolien 1580
  • Koblenzer Straße 1: Wohn- und Gerbhaus, großvolumiger barocker Mansardachbau (Lüftungsgauben), um die Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Koblenzer Straße 3: Ehemaliges reformiertes Pfarrhaus, dreigeschossige Fachwerk-Zweiflügelanlage, teilweise massiv, wohl 1596
  • (an) Koblenzer Straße 6: Spolie, gotische Gewölbekonsole, erste. Hälfte des 14. Jahrhunderts
  • Koblenzer Straße 7: Sogenanntes Haus Utsch; Fachwerkhaus, teilweise massiv oder verschiefert, wohl spätes 16. Jahrhundert, Veränderungen des 18. und frühes 19. Jahrhunderts; ehemalige Ökonomie, dreigeschossiger Fachwerkbau (verschiefert), bezeichnet 1585, Fachwerk-Nebengebäude 18. Jahrhundert; Grenzstein wohl 18. Jahrhundert
  • (vor) Koblenzer Straße 9: Grenzstein, Wappen des Kölner Erzstifts, wohl 16. Jahrhundert
  • Koblenzer Straße 10: Ehemaliges evangelisches Schulhaus, neugotischer Backsteinbau mit Mezzanin, 1867-69, Architekt Carl Conradi, Kreuznach
  • Koblenzer Straße 11: Ehemalige Stärke- und Puderfabrik; spätbarockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, Lüftungsgauben, nach Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Koblenzer Straße 15: Ehemalige Weingroßhandlung Steigerwald und Schaum; dreigeschossiger Putzbau, historisierende Details, um 1900
  • Kranenstraße 1: dreiteilige barocke Baugruppe, teilweise Fachwerk, wohl um 1700, Ladeneinbau frühes 20. Jahrhundert
  • Kranenstraße 2: Gasthaus, Mansarddachbau, Heimatstilformen, um 1910
  • Kranenstraße 5/7: Sogenannte Stanzenburg; dreigeschossiger spätgotischer Treppengiebelbau, wohl frühes 16. Jahrhundert, Fachwerkgeschosse wohl frühes 19. Jahrhundert
  • Langstraße 2: Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus; ehemaliges Kapuzinerkloster, Saalbau, bezeichnet 1688, teilweise auf mittelalterlicher Stützmauer; dreiflügeliges Konventsgebäude, 1704/05; barocke Marienskulptur, bezeichnet 1709
  • (an) Langstraße 3: Spolie, ehemalige Bogenschlussstein mit kurpfälzischem Wappen, 16./17. Jahrhundert
  • (an) Langstraße 8: Spolie, Renaissance-Erkerkonsole, 1592
  • (an) Langstraße 9: Haustür, Scheitelstein, bezeichnet 1582, spätbarockes Türblatt, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Langstraße 12: dreigeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, um 1600
  • Langstraße 25: dreigeschossiger klassizistischer Mansarddachbau, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1803, mit älteren Teilen
  • Langstraße 30: Hotel Kranenturm; dreigeschossiger Schieferbruchsteinbau, 1925/26, Architekt August Dauber, Marburg
  • Mainzer Straße 11: Bahnhof, spätklassizistischer Typenbau, 1858/59
  • Mainzer Straße 24: späthistoristische Villa, zweieinhalbgeschossiger Klinkerbau, 1899/1900, Erweiterung 1920
  • Mainzer Straße 33/35: Sektkellerei Geiling; schlossartige Fassade mit Pavillons und Mittelrisalit, 19211ff., Architekt Gottlieb Bernhard, St. Goar
  • Oberstraße ohne Nummer: ehemalige Friedhofskapelle St. Michael, einzig erhaltene Reste: Westwand des Beinhauses sowie Teil der Südwand mit Rundbogenportal
  • Oberstraße 1: ehemalige kurpfälzische Neue Kellerei; Dreiflügelanlage, 16. bis 19. Jahrhundert; langgestreckter Fachwerkbau, hofseitig Erdgeschossarkaden, zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts, Veränderungen wohl aus dem 18. Jahrhundert; Rückgebäude, teilweise Fachwerk, 18. Jahrhundert; mittelalterliche Wasserleitung
  • Oberstraße 2a: dreigeschossiges späthistoristisches Fachwerkhaus, teilweise massiv, um 1904
  • Oberstraße 3: Haus Jeiter; dreigeschossiger Ziegelbau, verputzt, Neurenaissance und Neugotik, um 1900; rückwärtig Hochkelleranlage 14. bis 16. Jahrhundert
  • Oberstraße 4: dreigeschossiges späthistoristisches Bürgerhaus, 1897
  • Oberstraße 5: „Haus Sickingen“; Hofanlage, im Kern 15. Jahrhundert; spätgotisches Fachwerkhaus, teilweise massiv, Ständerbau, bezeichnet 1450 (1437/38); rückwärtig jüngerer Fachwerkbau, Wirtschaftsgebäude, Brunnen
  • (an) Oberstraße 7: reiches Renaissance-Portal, bezeichnet 1570
  • (an) Oberstraße 7a: Gartenpforte, spätgotisch, 15./16. Jahrhundert
  • Oberstraße 29: Fachwerkhaus, um 1584; in der Gartenmauer Werkstein, bezeichnet 1644
  • Oberstraße 31: Fachwerkhaus, um 1533
  • Oberstraße 33: Fachwerkhaus, 16. oder frühes 17. Jahrhundert, Rokoko-Haustürblatt, 18. Jahrhundert
  • Oberstraße 35: Fachwerkhaus, teilweise massiv, wohl 16. Jahrhundert
  • Oberstraße 39/41: Katholische Kapelle St. Josef; spätbarocke Blockrandbebauung mit Lateinschule und Wohnung, bezeichnet 1758, Architekt Franz Wilhelm Rabaliatti, Mannheim; bei Nr. 41 spätgotischer Weinkeller, bezeichnet 1545
  • Oberstraße 40: dreigeschossiges Fachwerkhaus, im Kern wohl um 1700, Umbau 1926
  • (unterhalb) Oberstraße 43: Kelleranlage, spätmittelalterlich-frühneuzeitlich
  • Oberstraße 45/47/49: „Posthof“; Baukomplex des 15. und 16. Jahrhunderts; Hofgebäude um 1430, Renaissance-Fachwerkobergeschosse bezeichnet 1593, „Winandturm“ 1429–33; spätmittelalterlicher-frühneuzeitlicher Keller; Vorderhaus: prächtiger Renaissancebau mit Zierfachwerk, 1593; Renaissance-Torfahrt
  • Oberstraße 61: „Altes Haus“; Fachwerk-Kernbau 1389/90, dreigeschossiger Vorderbau, Renaissance-Fachwerk, 1568 (?)
  • Oberstraße 62: Eckwohn- und Geschäftshaus, Backsteinbau, neugotische Motive, 1877, über älterem Keller, bezeichnet 1810; straßenbildprägend
  • Oberstraße 63: Weingut Bastian („Grüner Baum“); Hofanlage mit vier Fachwerkhäusern, 15. bis 19. Jahrhundert;
    • (1) spätgotischer Ständerbau, bezeichnet 1579;
    • (2) dreigeschossiger Stockwerkbau, wohl 16. Jahrhundert;
    • (3) mit ehemalige Laubengang im Obergeschoss, wohl 17. Jahrhundert;
    • (4) „Gerbhaus“, bezeichnet 1756
  • Oberstraße 66: viergeschossiges späthistoristisches Wohn- und Geschäftshaus, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1900
  • Oberstraße 70: Ehemaliges Hospital und Heilig-Geist-Kapelle, gotische Anlage, ab Ende des 13. Jahrhunderts; Mauerreste des Hospitals, 1294, Gewölbekeller, bezeichnet 1772; Kapelle, Bruchstein, wohl erste Hälfte des 14. Jahrhunderts
  • Oberstraße 72: Gasthaus „Kurpfälzische Münze“; zweiteilige Giebelhausgruppe, teilweise Fachwerk, Eckbau 1596, kleinerer Bau 17. Jahrhundert
  • Rosenstraße 3: barockes Fachwerkhaus, 18. Jahrhundert
  • Rosenstraße 5/7: zwei Fachwerkhäuser, 16. und frühes 17. Jahrhundert, Nr. 7 um 1900 und später verändert
  • Rosenstraße 8: Renaissance-Fachwerkbau, teilweise massiv, 1588
  • (an) Spurgasse 6: Spolie, Renaissance-Reliefstein, bezeichnet 1591
  • Zollstraße 2: dreigeschossiges teilverschiefertes Fachwerkhaus, bezeichnet 1533
  • Zollstraße 4: barocker Mansarddachbau, teilweise Fachwerk, auf Fundamenten der alten kurpfälzischen Kellerei, bezeichnet 1505, im Wesentlichen frühes 18. Jahrhundert
  • Zollstraße 6: späthistoristisches Bürgerhaus, 1908, Architekt Gottlieb Bernhard, St. Goar, mit älteren Teilen
  • (bei) Zollstraße 6: Ehemalige Zollkanzlei, Reste des Renaissancebaus, Schieferbruchstein, um 1550; Torbogen mit kurpfälzischem Wappen, bezeichnet 1558
  • Zollstraße (an der nordöstlichen Ecke der: Bahnunterführung): fünf Hochwassermarken, Gusseisen, 1882–1988

Gemarkung

  • gegenüber dem Pfalzgrafenstein und Kaub (B 9): Blücherstein, klassizistische Ädikula mit Inschriftenplatte, bezeichnet 1853
  • im Wald oberhalb der sogenannten Römerstraße bzw. K 24 nach Neurath (Auf dem Kühlberg): Sogenannte Heidenmauer, außerordentlich starke Trockenmauer, Schieferbruchstein, wohl mittelalterlich

Henschhausen

Einzeldenkmäler

  • Rheingoldstraße 6: Einfirstanlage; Fachwerk, teilweise verschiefert, 1830 (?), Stall bezeichnet 1888
  • Rheingoldstraße 9: Streckhof, 17.-19. Jahrhundert; dreigeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1681

Medenscheid

Einzeldenkmäler

  • Fürstenbergstraße 20: Evangelische Kirche; eingeschossiger Fachwerkbau, spätes 18. oder frühes 19. Jahrhundert
  • Fürstenbergstraße 18: Gemeindebackhaus; Putzbau, 19. Jahrhundert
  • Fürstenbergstraße 26
  • Fürstenbergstraße 28: Einfirstanlage, Fachwerk, wohl frühes 19. Jahrhundert mit älteren Teilen (16./17. Jahrhundert)

Neurath

Einzeldenkmäler

  • (gegenüber) Stahleckstraße 15: Laufbrunnen, klassizistischer Brunnenstock, neugotischer Gusseisentrog, Rheinböllerhütte, um Mitte des 19. Jahrhunderts

Steeg

Denkmalzonen

  • Denkmalzone Borbacherstraße 40, 41a, 43, 44, 47, 49, 50, 53, 63: geschlossene historische Bebauung auf der Südseite der Straße, überwiegend Fachwerkwohnhäuser des 16. bis 18. Jahrhunderts; Straßenzug von ausgesprochen malerischer Wirkung

Gemarkung

  • Denkmalzone Burgruine Stahlberg: von den Kölner Erzbischöfen um die Mitte des 12. Jahrhunderts gegründet, im Wesentlichen um 1160 bis um die Mitte des 14. Jahrhunderts, 1689 gesprengt; Ringmauer 1349, Schildmauer mit Tor 1157; zwei Bergfriede, 1158 und 1164; Reste des Palas, wohl spätes 14. Jahrhundert

Einzeldenkmäler

  • Ortsbefestigung: wohl im 14. Jahrhundert mit drei oder vier Toren und einem Wartturm errichtet; erhalten die Außenmauern des Wartturms (gegenüber Blücherstraße 150) mit nach Norden anschließendem, teilweise erhaltenem Mauerzug sowie Überrest des Ortstors (oberhalb Borbachstraße 61)
  • Blücherstraße/Borbachstraße: Evangelische Pfarrkirche St. Anna; ungleich zweischiffige hochgotische Halle, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts; auf dem Vorplatz zur Borbachstraße Kriegerdenkmal 1914/18, Soldat, Kunststein, um 1925, nach 1945 erweitert
  • (an) Blücherstraße 101: Haustürblatt, Rokoko, fortgeschrittenes 18. Jahrhundert
  • (gegenüber) Blücherstraße 104: Neuapostolische Kirche; schlichter gotisierender Klinkerbau, 1885
  • Blücherstraße 105: Gasthaus „Zur Alten Mühle“; zweiteilige Renaissance-Fachwerkanlage, teilweise massiv, 1636, Erweiterung 1832
  • Blücherstraße 112: Fachwerkhaus, teilweise massiv, angeblich 1622
  • Blücherstraße 127: Ehemalige Schulhaus, zweiteiliger Heimatstilbau, Krüppelwalmdächer, bezeichnet 1913, Architekt Gottlieb Bernhard, St. Goar
  • Blücherstraße 161/162: dreiteilige Baugruppe, 17. und 18. Jahrhundert; Fachwerkbauten, teilweise massiv, verputzt, 17. Jahrhundert, Erweiterungen bis ins 19. Jahrhundert
  • Blücherstraße 167/168/169: Ehemaliges Weingut Hütwohl; späthistoristische Baugruppe, 1870-1905; Nr. 167: Kelterhaus, bezeichnet 1870; Nr. 168 dreigeschossiger Klinkerbau, Neurenaissance, bezeichnet 1883; Nr. 169: Wohnhaus mit Kniestock, bezeichnet 1905
  • Blücherstraße 175: Fachwerkhaus, bezeichnet 1720
  • Blücherstraße 181: frühbarockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1650
  • Blücherstraße 182: Fachwerkhaus, teilweise massiv bzw. verschiefert, angeblich 1654
  • Blücherstraße 189: Ehemaliger Zehnthof, stattliches Fachwerkhaus, teilweise massiv, Mischformen Spätgotik/Renaissance, bezeichnet 1585
  • Blücherstraße 195: Ehemaliges Gemeindehaus, Putzbau, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1912, Architekt Gottllieb Bernhard, St. Goar; straßenbildprägend
  • Blücherstraße 202: Hofanlage, wohl frühes 19. Jahrhundert; Fachwerkhaus, verputzt, teilweise verschiefert
  • Borbachstraße 22: reiches Fachwerkhaus, teilweise verschiefert, bezeichnet 1614
  • Borbachstraße 40: Renaissance-Fachwerkhaus, bezeichnet 1607
  • Borbachstraße 41a: Renaissance-Fachwerkhaus, bezeichnet 1607
  • Borbachstraße 53: Fachwerkhaus, wohl 17. Jahrhundert; straßenbildprägend
  • Borbachstraße 63: Streckhof, 16. bis 19. Jahrhundert; stattliches spätgotisches Fachwerkhaus, 1553

Literatur

  • Dieter Krienke (Bearbeiter): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 18.1: Kreis Mainz-Bingen. Städte Bingen und Ingelheim, Gemeinde Budenheim, Verbandsgemeinden Gau-Algesheim, Heidesheim, Rhein-Nahe und Sprendlingen-Gensingen. Werner, Worms 2007. ISBN 3-88462-231-5
  • Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreis Mainz-Bingen (PDF; 1,6 MB). Koblenz 2010.

Weblinks

 Commons: Kulturdenkmäler in Bacharach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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