Marius Șumudică

Marius Șumudică



Marius Șumudică
Spielerinformationen
Voller Name Marius Ninel Șumudică
Geburtstag 4. März 1971
Geburtsort BukarestRumänien
Größe 179 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1978–1988 Sportul Studențesc
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1988–1992
1992–1993
1993
1994–1996
1996–1999
1997
1999–2001
2001–2002
2002–2003
2003
2004
2005
Sportul Studențesc
Dacia Unirea Brăila
Corvinul Hunedoara
Sportul Studențesc
Rapid Bukarest
Sportul Studențesc (Leihe)
Marítimo Funchal
Rapid Bukarest
Debreceni Vasutas SC
Omonia Nikosia
UTA Arad
Gloria Bistrița
49 0(5)
11 0(1)

63 (16)
70 (26)
15 0(5)
50 0(7)
26 0(9)
39 (21)
9 0(6)
10 0(3)
2 0(0)
Stationen als Trainer
2005
2005–2006
2006–2007


2008
2009
2009
2010
2010–2011
2011
2011
2011–
Rapid Bukarest (Co-Trainer)
Rapid II Bukarest
Rocar Bukarest
Dodu Berceni
Inter Gaz Bukarest
FC Progresul Bukarest
CSM Ploiești
Farul Constanța
Gloria Bistrița
Rapid Bukarest
AO Kavala
Astra Ploiești
FC Brașov
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Marius Ninel Șumudică (* 4. März 1971 in Bukarest) ist ein ehemaliger rumänischer Fußballspieler und heutiger -trainer. Als Stürmer bestritt er insgesamt 334 Spiele in der rumänischen Divizia A (heute Liga 1), der portugiesischen SuperLiga, der ungarischen Nemzeti Bajnokság und der zyprischen First Division. Seit November 2011 ist er Cheftrainer des FC Brașov.

Inhaltsverzeichnis

Karriere als Spieler

Die Karriere von Șumudică begann in seiner Heimatstadt Bukarest bei Sportul Studențesc, wo er im Alter von sieben Jahren mit dem Fußballspielen begann und im Jahr 1988 im Alter von 17 Jahren in den Kader der ersten Mannschaft aufrückte, die seinerzeit in der Divizia A (heute Liga 1) spielte. Am 5. März 1989 kam er im Spiel gegen Inter Sibiu zu seinem ersten Einsatz in der höchsten rumänischen Fußballliga. Ab 1989 kam er zwar bei Sportul zwar regelmäßig zum Einsatz, konnte sich aber – abgesehen von der Saison 1990/91 – nicht über einen längeren Zeitraum als Stammspieler behaupten.

Im Jahr 1992 verließ Șumudică Sportul und wechselte zum Ligakonkurrenten Dacia Unirea Brăila, wo ihm der Durchbruch ebenfalls nicht gelang. Nach einem kurzen Intermezzo bei Corvinul Hunedoara kehrte er in der Winterpause 1993/94 zu Sportul zurück. In der darauffolgenden Spielzeit wurde er Stammspieler und konnte erstmals seine Torjägerqualitäten über einen längeren Zeitraum unter Beweis stellen.

Während Șumudică mit Sportul meist um den Klassenverbleib kämpfte, erhielt er im Jahr 1996 die Gelegenheit, zu einem rumänischen Spitzenklub zu wechseln, als in Rapid Bukarest unter Vertrag nahm. Nachdem er in den Hinrunde 1996/97 nur Ergänzungsspieler war, wurde er zur Rückrunde an Sportul ausgeliehen. Nach der Rückkehr zu Rapid wurde er Stammspieler und errang mit seinem neuen Klub nach der Vizemeisterschaft 1998 die Meisterschaft 1999, wobei er selbst als Sturmpartner von Ioan Viorel Ganea 17 Treffer beisteuern konnte.

Nach diesem Erfolg erhielt Șumudică ein Angebot aus dem Ausland und wechselte zu Marítimo Funchal in die portugiesische Primeira Liga. Dort kam er zwar regelmäßig zum Einsatz, konnte seine Torgefährlichkeit aber nicht wie erwartet unter Beweis stellen, so dass er im Jahr 2001 zu Rapid Bukarest zurückkehrte. Mit Rapid feierte er den Pokalsieg 2002, verließ den Klub aber bereits im selben Jahr wieder und wechselte nach Ungarn zu Debreceni Vasutas SC. Dort wurde er mit 16 Treffern zu einem der erfolgreichsten Torschützen der Nemzeti Bajnokság.

Nach eineinhalb Jahren verließ Șumudică Ungarn wieder und schloss sich dem zyprischen Klub Omonia Nikosia an. Allerdings kehrte er schon im Sommer 2004 nach Rumänien zurück, wo er nach zwei kurzen Stationen bei UTA Arad und Gloria Bistrița seine Karriere beendete.

Karriere als Trainer

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn war Șumudică zunächst als Assistenztrainer von Răzvan Lucescu bei seinem früheren Klub Rapid Bukarest tätig, ehe er dort im Jahr 2005 die zweite Mannschaft übernahm. Nach mehreren kurzen Intervallen bei verschiedenen Mannschaften der Liga II wurde er im Januar 2009 Trainer von CSM Ploiești.[1] Nach der Ernennung von Ion Moldovan zum technischen Direktor löste Șumudică am 10. Mai 2009 seinen Trainervertrag auf.[2] Am 6. Juli 2009 wurde er als neuer Trainer von Farul Constanța vorgestellt, nachdem er einen Zweijahresvertrag unterschrieben hatte.[3] Eine erste Entlassung nach der 1:4-Auswärtsniederlage am 3. Oktober 2009 gegen FC Botoșani wurde kurz darauf wieder zurückgenommen, doch nach der 0:1-Pleite am 14. November 2009 bei CSM Râmnicu Sărat musste Șumudică seinen Trainerstuhl bei Farul endgültig räumen.[4]

Im Januar 2010 wurde er Cheftrainer von Gloria Bistrița in der Liga 1. Nachdem er den Klub zum Klassenerhalt geführt hatte, übernahm er zu Beginn der Saison 2010/11 den Ligakonkurrenten Rapid Bukarest. Nach der Heimniederlage vom 29. Spieltag gegen den Tabellenletzten Sportul Studențesc wurde Șumudică am 27. April 2011 entlassen.[5] Am 13. Juli 2011 unterschrieb er einen Vertrag als Cheftrainer von AO Kavala in der griechischen Super League.[6] Nachdem der Verein kurz darauf auf Grund von Spielmanipulationen in der Vorsaison zunächst zum Zwangsabstieg in die Beta Ethniki verurteilt worden war, löste Șumudică seinen Vertrag wieder auf und heuerte am 4. August 2011 erneut als Cheftrainer bei Astra Ploiești an.[7] Nach zehn Meisterschaftsspielen, in denen Astra ungeschlagen geblieben war, folgte am 27. Oktober 2011 das Aus in der Cupa României 2011/12 durch eine Niederlage gegen den Ortsrivalen Petrolul Ploiești. Drei Tage später wurde Șumudică entlassen, weil er sich geweigert hatte, den Auswechselanweisungen des Mäzens Ioan Niculae zu folgen, die dieser in der Halbzeitpause des Meisterschaftsspiels gegen Rapid Bukarest gegeben hatte.[8]. Am 1. November 2011 löste er Daniel Isăilă als Trainer bei FC Brașov ab.[9]

Erfolge

als Spieler

  • Rumänischer Meister: 1999
  • Rumänischer Pokalsieger: 1998, 2002

Einzelnachweise

  1. Gazeta Sporturilor vom 24. Januar 2009, abgerufen am 13. August 2011 (rumänisch)
  2. Gazeta Sporturilor vom 11. Mai 2009, abgerufen am 13. August 2011 (rumänisch)
  3. ProSport vom 6. Juli 2009, abgerufen am 13. August 2011 (rumänisch)
  4. ProSport vom 15. November 2009, abgerufen am 13. August 2011 (rumänisch)
  5. ProSport vom 27. April 2011, abgerufen am 29. Juli 2011 (rumänisch)
  6. ProSport vom 13. Juli 2011, abgerufen am 29. Juli 2011 (rumänisch)
  7. ProSport vom 4. August 2011, abgerufen am 11. August 2011 (rumänisch)
  8. ProSport vom 31. Oktober 2011, abgerufen am 5. November 2011 (rumänisch)
  9. ProSport vom 2. November 2011, abgerufen am 5. November 2011 (rumänisch)

Weblinks


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