Peter Volkelt

Peter Volkelt

Peter Johannes Volkelt (* 26. Juni 1914 in Jena; † 21. Januar 2002 in Ebersdorf bei Coburg) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Leben

Peter Volkelt wurde als Sohn des Pädagogen Hans Volkelt, wiederum Sohn des Philosophen Johannes Volkelt, und seiner Frau Gertrud Volkelt, Tochter des Chemikers Arthur Hantzsch geboren. Er lernte an der Steyberschen Schule und von 1925 bis 1934 die Thomasschule zu Leipzig. Bis 1940 studierte er dann Kunstgeschichte, Archäologie und Volkskunde an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. Von 1941 bis 1945 diente er als Soldat in der Wehrmacht und geriet kurzzeitig in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Aus politischen Gründen ging er in die amerikanische Besatzungszone und arbeitete ab 1947 im Bildarchiv Foto Marburg. 1948 wurde er Mitarbeiter an der Philipps-Universität Marburg. 1949 promovierte er sich zum Dr. phil. Zu seinen Professoren zählten Theodor Hetzer, Hermann Beenken, Johannes Jahn, Wilhelm Pinder, Richard Hamann und Richard Hamann-Mac Lean. Auf Empfehlung von Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth wurde er 1951 Assistent an der Universität des Saarlandes. 1957 wurde er Kustos. Er habilitierte sich 1966 und wurde 1969 Oberkustos. 1971 wurde er außerplanmäßiger Professor. Von 1977 bis 1980 war er Vorsitzender des Historischen Vereins für die Saargegend.

Literatur

  • Dittmann Lorenz, Güthlein Klaus, Josef A. Schmoll, Christa Lichtenstern: Das Kunstgeschichtliche Institut der Universität des Saarlandes. Lebensbilder. Röhrig Universitätsverlag, St. Inbert 2006, S. 83 ff.

Wikimedia Foundation.

Игры ⚽ Нужно сделать НИР?

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Volkelt — ist der Name folgender Personen: Hans Volkelt (1886 1964), deutscher Psychologe Johannes Volkelt (1848–1930), deutscher Philosoph Peter Volkelt (1914–2002), deutscher Kunsthistoriker Diese Seite ist eine …   Deutsch Wikipedia

  • Peter Noikov — Born April 27, 1868 Yambol Died 1921 Nationality Bulgaria Other names Petar Noikov Peter Noikov (April 27, 1868 – 1921) was a Bulgarian educator and first Bulgaria …   Wikipedia

  • Liste von Persönlichkeiten der Stadt Jena — Wappen der Stadt Jena Diese Liste enthält in Jena geborene Persönlichkeiten sowie solche, die in Jena ihren Wirkungskreis hatten, ohne dort geboren zu sein. Beide Abschnitte sind jeweils chronologisch nach dem Geburtsjahr sortiert. Die Liste… …   Deutsch Wikipedia

  • Kloster La Chalade — Zisterzienserabtei La Chalade Lage Frankreich Region Lothringen Département Meuse Koordinaten: 48°  …   Deutsch Wikipedia

  • Bibliothek des St. Nikolaus-Hospitals in Bernkastel-Kues — Handschrift der De docta ignorantia von Nikolaus von Kues Die Bibliothek des St. Nikolaus Hospitals in Bernkastel Kues ist eine der wertvollsten privaten Handschriftensammlungen. Träger ist die Cusanus Stiftung. Die Bibliothek, die bei den… …   Deutsch Wikipedia

  • Kloster Hauteseille — Zisterzienserabtei Hauteseille Ruine der Westfassade Lage Frankreich …   Deutsch Wikipedia

  • Kloster Trois-Fontaines — Zisterzienserabtei Trois Fontaines Lage Frankreich Region Champagne Ardenne Département Marne Koordinaten …   Deutsch Wikipedia

  • Kloster Villers-Bettnach — Zisterzienserabtei Villers Bettnach Abbaye de Villers Bettnach Lage Frankreich …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Kirchen und Klöster in Lothringen — Ältester Sakralbau Lothringens: Metz, Saint Pierre aux Nonnains lothringische Romanik …   Deutsch Wikipedia

  • Max Mertz — (* 1912 in Homburg (Saar); † 1981 in Saarbrücken) war ein saarländischer Grafiker und Maler. Inhaltsverzeichnis 1 Vita 2 Ehrungen/Auszeichnungen 3 Literatur 4 …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”